<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514</id><updated>2011-11-28T00:40:46.573+01:00</updated><title type='text'>Ohne Plan nach Tadschikistan</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>65</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-4005216241787593293</id><published>2010-08-30T00:49:00.002+02:00</published><updated>2010-10-15T00:55:21.298+02:00</updated><title type='text'>Warum?</title><content type='html'>Warum fährt man mit einem schrottreifen VW-Bus über den Balkan, die Türkei, den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan nach Bishkek, Kirgistan? &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ohne ein einziges Wort Russisch zu können, geschweige denn Türkisch, Farsi, Serbisch, Bulgarisch oder sonst irgendeine Sprache die in den 11 von uns durchquerten Ländern gesprochen wird...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ohne besonders viel Ahnung von Motoren zu haben...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ohne das Studium vorher beendet zu haben...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ohne besonders viel Geld...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLeJ9SeZJAI/AAAAAAAAAfw/3PIbMGn2vwc/s1600/IMG_4851.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLeJ9SeZJAI/AAAAAAAAAfw/3PIbMGn2vwc/s400/IMG_4851.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5528038753644913666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Weil Träume wie Seifenblasen sind und irgendwann zerplatzen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich möchte nicht an der Brandung stehen, eine Träne über meine Wange laufen lassen und um die ganzen auf dem Weg verlorengegangenen Träume trauern. Ich möchte an der Brandung stehen und eine Träne vor Freude über meine Wange laufen lassen. Vor Freude darüber dass ich die Gelegenheit meine Träume zu leben wann immer sie sich mir geboten hat ergriffen habe.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-4005216241787593293?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/4005216241787593293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/warum.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4005216241787593293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4005216241787593293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/warum.html' title='Warum?'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLeJ9SeZJAI/AAAAAAAAAfw/3PIbMGn2vwc/s72-c/IMG_4851.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-2330095724961062917</id><published>2010-08-29T22:39:00.002+02:00</published><updated>2010-10-28T13:10:20.857+02:00</updated><title type='text'>Rückreise mit Hindernissen</title><content type='html'>An der nächsten Hauptstraße sprechen wir einen Taxifahrer an. Wir handeln ihn auf 500sum (ca. 10$) für die Fahrt zum Flughafen herunter. Der Preis liegt etwas über dem normalen Kurs, aber ehrlich gesagt ist es uns ausnahmsweise mal egal. Wir wollen endlich nach Hause. Gepäck in den Kofferraum des alten Passats geschmissen und in die tiefen stinkenden Poster fallen gelassen. Wie schön es eigentlich ist im Taxi gefahren zu werden... Es wird an einer Tankstelle angehalten und natürlich muss erst einmal getankt werden. Natürlich wird dafür unser Geld benötigt – im Voraus...natürlich. Wir haben nur drei 200er Scheine. Tank ist voll, zurück kommt ein Fünfziger. Nicht schon wieder. Anscheinend denkt die Hälfte der Leute von Bukhara bis Bishkek sie kann uns einfach so nach Strich und Faden über den Tisch ziehen, nur weil wir Touristen sind. Wir haben schon etwas mehr als den Normalpreis gezahlt und jetzt werden wir auch noch wegen 1$ für dumm verkauft. N.D. findet das überhaupt nicht lustig. Fängt an zu diskutieren. Der Taxifahrer steigt ein. Fährt einfach weiter. N.D. explodiert und wirft den 50sum Schein nach vorne. Ob er dabei dem Fahrer auch noch gleich eine gelangt hat? Darüber scheiden sich die Geister. Fakt ist das der Fahrer unbekümmert weiterfährt, bis er ein wirklich dunkles Stück Straße außerhalb von Bishkek entdeckt hat. Er fährt an die Seite. Keine Person weit und breit. Steigt aus, öffnet den Kofferaum (denkt vermutlich das die Taschen im Kofferraum wirklich schwer sein müssen), geht ums Auto und öffnet die hintere Tür bei N.D. und denkt wahrscheinlich wir bekommen jetzt Angst, dass wir nicht mehr zum Flughafen kommen. Nur noch für 50$ oderso.  - Irrtum, während ich einfach sitzenbleibe, flippt N.D. völlig aus... &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Taxifahrer gibt uns die restlichen 50sum, macht den Kofferraum wieder zu und setzt sich auf den Fahrersitz und fährt schnell schweigend zum Flughafen. Dort angekommen bedankt er sich für die Fahrt, schüttelt uns die Hände und ist sichtlich erleichtert als wir verschwinden.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach zwei Stunden Schlaf im Flughafen verläuft alles andere erstaunlich einfach; keine Probleme wegen meiner Autokennzeichen im Rucksack, aus Versehen bei der Businessclass eingecheckt, deshalb nicht fürs Übergewicht bezahlt. Schnell noch mit unserem Lumpensammlerflugzeug in Almaty zwischengelandet und schon sind wir in London. Noch ein kleiner Scherz bei der Sicherheitskontrolle. „What is in your back?“, „A bomb.“, „That's not funny at all. You could spend some time in prison for this joke.“ Tja, das hat uns dann auch nicht mehr beeindruckt... =;-)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Erst als wir im Landeanflug auf Berlin-Tegel sind, wird mir klar, dass die Reise jetzt wirklich beendet ist. N.D. und ich werden ein bisschen wehmütig, keine Sonnenuntergänge in der Wüste mehr, keine Fleischspieße in irgendwelchen turkmenischen Kaschemmen, keine Partys in Ashgabat, keine zu durchquerenden Flüsse, keine Scherereien mit der Polizei, keine tadschikischen Schönheiten, die einen zum Tee einladen, keine iranischen Künstler, keine kurdischen Anarchisten, keine Kraterseen, keine vor Interpol flüchtenden Kanadier, keine Menschen, die einen morgens einfach nur aus Neugier wecken, keine Karawansereien und keine spontanen Einladungen zum quatschen mehr. Aber jede Wehmut, jedes Fernweh ist vergessen, wenn Freunde zugegen sind. Und sie waren da.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLduZ8oHd7I/AAAAAAAAAfg/sDhDHdWl1zM/s1600/IMG_4848.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLduZ8oHd7I/AAAAAAAAAfg/sDhDHdWl1zM/s400/IMG_4848.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5528008459670747058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-2330095724961062917?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/2330095724961062917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/ruckreise-mit-hindernissen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2330095724961062917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2330095724961062917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/ruckreise-mit-hindernissen.html' title='Rückreise mit Hindernissen'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLduZ8oHd7I/AAAAAAAAAfg/sDhDHdWl1zM/s72-c/IMG_4848.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-2955922955756430175</id><published>2010-08-29T12:23:00.004+02:00</published><updated>2010-09-15T01:02:55.864+02:00</updated><title type='text'>Weiterhin auf den Spuren der Spagetti</title><content type='html'>Nach mehreren Nachfragen, sei nun hier gesagt: Ja, wir sind wohlauf und ja ich bin wieder in Berlin, während der Noodledude die Spagettispuren weiterverfolgt und inzwischen in New York gestrandet ist.&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TI_-_4skQTI/AAAAAAAAAVI/KiFdndPsPpQ/s1600/IMG_4983.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TI_-_4skQTI/AAAAAAAAAVI/KiFdndPsPpQ/s400/IMG_4983.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516908442056671538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Damit können alle, die den Blog allein aus Sorge um uns lesen beruhigt durchatmen, zum Telefon greifen und wieder persönlich mit uns sprechen.&lt;br /&gt;Wir werden hier zumindest diese Reise noch weiterbeschreiben und weiter Texte veröffentlichen. Dieser Blog ist zu einer Art Tagebuch geworden und wir freuen uns schon jetzt darüber, wenn wir so auf Erlebnisse zurückgreifen können, die wir beinahe schon verdrängt hatten.&lt;br /&gt;Es gibt sicherlich noch ein paar ganz gute Foto-Updates (die Hälfte der Filme wurde gerade erst entwickelt) und ganz bestimmt noch mindestens 15 Texte, die zu dieser Reise hier veröffentlicht werden. Unsere Reise in Turkmenistan und den größten Teil von Usbekistan haben wir zum Beispiel noch gar nicht hochgeladen, genauso wenig, wie Texte über unsere Zeit in Kirgistan und das Ende des Aufenthaltes im Iran...&lt;br /&gt;Es fehlen eine ganze Menge Erlebnisse, wie z.B.: Wie wir in Turkmenischen Erdgasfeldern nach dem Weg fragen , wie wir versuchen iranische Fischer zu überreden mit uns aufs Kaspische Meer zu fahren und was die Basidsch dagegen haben, wie wir trotzdem auf einem Fischerboot frühstücken, was Bukhara, Samarkand und Khiva voneinander unterscheidet, was das Nachtleben in Asghabat mit sich bringt und warum man dort nicht zweimal dieselbe Straße entlanglaufen kann, warum hinter jedem Tunnel im Elbus-Gebirge ein Krankenwagen steht, warum man in Tashkent nur für 10 oder gleich 50$ ein Hotelzimmer bekommt, wie wir mit über 40 Kilo Gepäck die Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgistan im Schneetreiben überwinden, warum das Nachtleben Bishkeks nicht der Rede wert ist, wie Yakbutter schmeckt, warum wir in Bishkek aus dem Hotel geworfen wurden, wie ich meinen Geburtstag neben Soldaten zwischen Osh und Bishkek verbracht habe, wie der Noodledude es schafft in London die Sicherheitskontrollen auf 180 zu bringen, wie wir uns freuen diese Reise gemacht zu haben und natürlich wie wir uns freuen wieder zurück zu sein.&lt;br /&gt;All dass wird hier noch veröffentlicht werden. Aber erst einmal bedanken wir uns bei allen, die den Blog bis hierhin verfolgt haben! Wir wissen, dass es teilweise nicht möglich war Kommentare zu veröffentlichen. Also vielen Dank, allen, die es geschafft haben und auch vielen Dank, allen bei denen zumindest die Intention da war. Natürlich auch einen Ganz herzlichen Dank, allen, die uns mit vielen Tips zur Seite standen und uns dadurch oft viel Ärger erspart haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-2955922955756430175?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/2955922955756430175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/weiterhin-auf-den-spuren-der-spagetti.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2955922955756430175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2955922955756430175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/weiterhin-auf-den-spuren-der-spagetti.html' title='Weiterhin auf den Spuren der Spagetti'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TI_-_4skQTI/AAAAAAAAAVI/KiFdndPsPpQ/s72-c/IMG_4983.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-8291946982066047633</id><published>2010-08-28T20:00:00.000+02:00</published><updated>2010-10-14T20:15:35.902+02:00</updated><title type='text'>Respekt in Bishkek</title><content type='html'>Nach tiefem Schlaf wache ich am Morgen nach meinem Geburtstag um drei Uhr morgens auf. Scheinbar wurde ohne mich gefeiert (wie mir berichtet wird, war es nicht möglich mich zu wecken) und der einzige, der sich noch im Innenhof des Hostels aufhält ist ein Franzose auf dem Weg von Indien zurück nach Frankreich. Ich lasse mir seinen Plan vom Reisen mit möglichst wenig CO2 Ausstoß erklären... keine Langstreckenflüge nur mit Sammeltaxen, Bussen und Bahnen. Auf die Frage, was er so in Frankreich macht - Studium an der „école polytechnique“ in Paris. Scheint irgendwie zum französischen Militär zu gehören. Aber eine sehr gute Universität. Dafür läuft man dann auch mal bei der großen Militärparade zum Nationalfeiertag mit. Ich frage mich wie das zusammenpasst. Bei Militärparaden mitmarschieren, über einem Düsenjets die X-Tonnen CO2 in die Atmosphäre donnern und dann so wenig wie möglich CO2 beim Reisen... vielleicht ist es ja das schlechte Gewissen.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdIpZrB9vI/AAAAAAAAAfY/eI67xuBA3uc/s1600/IMG_6036.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdIpZrB9vI/AAAAAAAAAfY/eI67xuBA3uc/s400/IMG_6036.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527966943723779826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In den nächsten Tagen beschäftigen wir uns nicht mehr besonders viel mit der Stadt, sondern versuchen zwanghaft einen preiswerten Flug zurück nach Berlin zu finden. Internet, Reisebüro, Internet, Reisebüro, anderes Reisebüro, usw. Wir werden natürlich falsch beraten und zahlen am Ende mehr als wir gemusst hätten.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Trotz aller Unwägbarkeiten scheint Bishkek irgendwie entspannter als viele andere Orte in Zentralasien zu sein. Wir treffen sogar mehrere Menschen, die freundlich zu uns sind. Die Verkäuferin im Reisebüro findet es so schade, dass wir keine Zeit haben uns Kirgistan anzuschauen, dass sie uns in das Haus ihrer Eltern auf dem Land einlädt. Wir lehnen dankend ab. Ansonsten kann man in der Stadt gut herumlaufen und sogar in einigen Parks ein bisschen flanieren. Der Stress der letzten Wochen fällt langsam von uns ab und wir gehen abends essen, spielen Tischtennis auf Platten, die im Park vermietet werden (anscheinend eine Hauptfreizeitbeschäftigung) und schlafen aus.&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdH-dzqd0I/AAAAAAAAAfQ/Ni0Rhh7E4-c/s1600/imm019_19A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdH-dzqd0I/AAAAAAAAAfQ/Ni0Rhh7E4-c/s400/imm019_19A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527966206099355458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; In der Stadt sind immer wieder noch einige Spuren der gerade erst passierten Revolution zu sehen. Der Präsidentenpalast ist mit Tischen und Stühlen verbarrikadiert, aber Stück für Stück werden auch diese Zeugen des Umschwungs abgebaut und alles geht seinen normalen Gang.&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdH9OcXK8I/AAAAAAAAAfA/o16LYTryZ-o/s1600/imm004_4A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdH9OcXK8I/AAAAAAAAAfA/o16LYTryZ-o/s400/imm004_4A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527966184795220930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Seit Istanbul gibt es die ersten Menschen, die Musik auf der Straße machen und sogar ein paar skatende Jugendliche vor dem Denkmal für Lenin.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdH8w_JKZI/AAAAAAAAAe4/0fmmoLSLRu4/s1600/imm001_1A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdH8w_JKZI/AAAAAAAAAe4/0fmmoLSLRu4/s400/imm001_1A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527966176888039826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Interessant ist auch der Unabhängigkeitsplatz, wo diverse Verkäufer allerlei Ramsch feilbieten und die Fassaden der Umliegenden Häuser einfach vor Fabriken geklatscht wurden um den Platz schöner zu machen. Halb Kirgistan scheint sich vor dem Platz fotografieren zu wollen. Es macht Spaß diese Szenerie zu beobachten. Die Leute scheinen guter Dinge.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdH9YxpLEI/AAAAAAAAAfI/MvgH0vbjpO4/s1600/imm017_17A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdH9YxpLEI/AAAAAAAAAfI/MvgH0vbjpO4/s400/imm017_17A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527966187568835650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Stück für Stück sortieren wir Dinge aus und verschenken sie an andere Backpacker, die sie noch gebrauchen können. Unser Flugticket erlaubt nur 20Kilo aufzugebendes Gepäck und 5 Kilo Handgepäck. Der Flug geht am Morgen des 29. und wir bereiten uns darauf vor am 28. das Hostel zu verlassen um dann die nächste Nacht auf dem Flughafen zu verbringen. Am vorletzten Abend, einem Freitag, wollen wir noch einmal richtig feiern gehen und klappern Stück für Stück Bishkeks Clubs ab. Der erste Club ist das Golden Bull, wo sich eine bunte Mischung aus Kirgisen und Ausländern treffen soll. Leider macht der Club schon von außen nicht gerade den Eindruck, als würde sich dort eine feierwütige Menschenmenge versammeln. Durch die Vorhänge gelugt – und tatsächlich – kein Mensch. Weiter geht es der lauten Musik hinterher ins „Barcadi“. Der Name scheint nicht zufällig gewählt. Überall sind große Werbeplakate des gleichnamigen Rums verteilt. Die Stimmung scheint gut, nur die dicken Autos vor der Tür machen stutzig. Wie sich raus stellt soll der Eintritt knappe 20€ p.P. kosten „aber dafür sind ein paar Getränke mit dabei“. Bereit mehr als für die besten Clubs in Berlin zu zahlen sind wir nicht und so landen wir nach einer Taxifahrt quer durch die Stadt in einem russischen Club mit Liveband. Die Musik ist gut, die Stimung leider nicht und so machen wir uns aufgrund von mangelnden weiteren Optionen auf den Heimweg. -Ohne getanzt zu haben eine ziemlich deprimierende Nacht- Wir haben uns seit Ashgabat, wahrscheinlich sogar seit dem Iran auf die Clubszene von Bishkek gefreut – und jetzt das. Ein Glück kommen wir noch an einem weiteren Club vorbei. Schnell die 300sum Eintritt bezahlt und rauf auf die Tanzfläche. Bei schlechter Elektromucke wird uns langsam klar, dass wir die einzigen Männer im Club sind. Egal. Es wird getanzt bis wir genug haben und einigermaßen zufrieden den Club wieder verlassen. Es scheint bezeichnend zu sein, ob nun für uns oder für das Nachtleben von Bishkek, das der einzige Club, indem wir zumindest ein bisschen tanzen konnten ein halbes Bordell ist.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Hostel wieder angekommen ist die Toilette des gemeinschaftlich mit der Etage genutzten Waschraumes völlig versifft. Ich mache mir keine weiteren Gedanken und benutze einfach die nächste Kabine. Aus der Dusche kommt mir ein völlig betrunkener japanischer Gast entgegen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Zusammenhang zwischen ihm und der Toilette erschließt sich mir sofort, während die Verbindung zu mir und dem N.D. erst am nächsten Morgen klar wird.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir packen unsere Sachen um rechtzeitig um 11h aus dem Zimmer auszuchecken. Den Rest des Tages wollen wir dösend und Blog schreibend im Innenhof des Hostels verbringen um uns dann abends auf den Weg zum Flughafen zu machen. Diese Planung muss jedoch sogleich wieder über den Haufen geschmissen werden, als die japanisch sprechende Hostelbesitzerin die versiffte Toilette auf unserem Gang entdeckt. Während N.D. noch versucht auf einer sachlichen Ebene ihr zu erklären, dass wir damit nichts zu tun haben, ist für sie die Sache klar, wir waren feiern, hatten den Schlüssel und sind besoffen zurückgekommen, ergo: Wir haben das Klo ruiniert. Wir werden im Beisein des wirklichen Verursachers, der kein Wort zu unserer Verteidigung herausbringt und den wir natürlich auch nicht anschwärzen des Hauses verwiesen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Trotzdem lassen wir unserer Gepäck einfach im Hostel stehen. Ausgeschlafen wird sich also auf einer Parkbank. Erst der Noodledude und ich daneben über seinen Schlaf wachend, dann ich... Leider musste N.D. Zwischenzeitlich auf die Toilette und ich werde abrupt von einem Ochsen in Uniform aus dem Schlaf gerissen. Er möchte meinen Pass sehen, eine Strafe kassieren, oder was auch immer. Nach einem äußerst unsanften aus-dem-Slchlaf-gerissen-werden bin ich fast bereit dem Uniformierten meinen Pass zu geben. Zum Glück schreitet eine couragierte Frau mittleren Alters ein und verhindert diese Dummheit. Dachte man bis eben noch die Polizei in Bishkek ist unkomplizierter, wurde dieses Bild gerade zerstört. Wobei -  Wer sagt, dass der Wecker wirklich ein Polizist war...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Da der Abend dämmert, wollen wir noch etwas essen gehen und machen uns auf den Weg in ein Restaurant mit kirgisischer Küche, was uns empfohlen wurde. Auf dem Weg werden wir dann noch einmal von der Polizei kontrolliert, wobei der N.D. keine Lust mehr hat und sich konsequent weigert unsere Pässe zu zeigen. Er fragt warum und den Polizisten fällt auch nicht wirklich ein warum wir ihnen den Pass zeigen sollen, außer halt weil sie Polizisten sind. Unsere Blicke, gezeichnet von einem Monat Zentralasien, entschlossen zu allem und nicht gewillt unseren Pass zu zeigen, bewegen sie am Ende dazu sich zu trollen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Unerwartet treffen wird das halbe Hostel in dem Restaurant. Jeder scheint bestens informiert über unseren Rausschmiss und wir werden sogleich als größte Pechvögel unter den Zentralasienreisenden tituliert. Als wir anfangen selbstironisch über andere unangenehme Situationen unserer Reise zu berichten, in denen wir scheiterten wird uns gemeinschaftlicher Respekt gezollt und obwohl das Essen nicht wirklich gut war, gehen wir zufrieden ins Hostel. Dort holen wir wortlos an der Inhaberin vorbeiziehend unsere Sachen und suchen ein Taxi.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdFwbLhdaI/AAAAAAAAAew/7KaHc-1cwBY/s1600/imm033_34A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdFwbLhdaI/AAAAAAAAAew/7KaHc-1cwBY/s400/imm033_34A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527963765852698018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-8291946982066047633?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/8291946982066047633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/respekt-in-bishkek.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8291946982066047633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8291946982066047633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/respekt-in-bishkek.html' title='Respekt in Bishkek'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLdIpZrB9vI/AAAAAAAAAfY/eI67xuBA3uc/s72-c/IMG_6036.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-802649347802216703</id><published>2010-08-25T13:07:00.001+02:00</published><updated>2010-09-25T21:37:04.496+02:00</updated><title type='text'>Lebenszeichen</title><content type='html'>Hallo an alle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben mitbekommen, dass sich seit unserem letzten Eintrag vor einem Monat die Sorgen um uns mehren. Hiermit seien diese widerlegt und deutlich gesagt: wir leben noch! Es geht uns gut und wir hatten eine ereignisreiche Zeit und seltten Internetzugang. Jetzt sitzen wir daran, das passierte zu rekapitulieren und verschriftlichen. Wir hoffen, euch bald updaten zu können!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße,&lt;br /&gt;N.D.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Update ist schon da: "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/09/ohne-plan-nach-tadschikistan-oder-eine.html"&gt;Eine Nacht im Knast in Bekarabad!&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das zweite auch schon: "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/gta-teheran.html"&gt;GTA Teheran&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das dritte auch "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/von-abkurzungen-und-anderen.html"&gt;Von Abkürzungen und anderen Unwägbarkeiten&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das vierte: "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/shiraz-und-mal-eben-noch-persepolis.html"&gt;Shiraz und mal eben noch Persepolis&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das fünfte: "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/pannemir.html"&gt;Pannemir&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/raus-aus-dem-knast-weg-aus-usbekistan.html"&gt;Raus aus dem Knast – Weg aus Usbekistan - Rein ins...&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/augen-auf-beim-visakauf.html"&gt;Augen auf beim Visakauf!&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/endlich-in-richtung-pamir.html"&gt;Endlich in Richtung Pamir!&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/unserer-schonster-tag-in-tadschikistan.html"&gt;Unserer schönster Tag in Tadschikistan&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/wrecktrek.html"&gt;Wrecktrek&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/total-abgefuckt-in-murgab.html"&gt;Total abgefuckt in Murgab&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/so-fahrt-er-dahin.html"&gt;So fährt er dahin...&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/weiterhin-auf-den-spuren-der-spagetti.html"&gt;Weiterhin auf den Spuren der Spagetti&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/wer-hat-gesagt-dass-es-einfach-sein.html"&gt;Wer hat gesagt, dass es einfach sein würde?&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/abschied-von-meinem-bus.html"&gt;Abschied von meinem Bus&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/weiterhin-auf-den-spuren-der-spagetti.html"&gt;Weiterhin auf den Spuren der Spagetti&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18. "&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/schnell-nach-bishkek.html"&gt;Schnell nach Bishkek&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M.P.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-802649347802216703?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/802649347802216703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/lebenszeichen.html#comment-form' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/802649347802216703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/802649347802216703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/lebenszeichen.html' title='Lebenszeichen'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-8880974595553734598</id><published>2010-08-24T21:27:00.007+02:00</published><updated>2010-10-15T01:36:08.260+02:00</updated><title type='text'>Schnell nach Bishkek</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;Bishkek ist auf der Karte ca. 800km von der Grenze entfernt. Bis jetzt hat die Karte bei der Entfernung zuverlässig mindestens zehn, im Gebirge weitaus mehr Prozent weniger angezeigt. Also 900km?, 1000km? Wir wissen es nicht. Eigentlich wollten wir meinen morgigen Geburtstag in Bishkek feiern… Inzwischen geht es nur noch darum aus dem Niemandsland zwischen Tadschikistan und Kirgistan herauszukommen. Nachdem wir gut in dem mit brennendem Yak-Dung erhitzten Zimmer neben dem Sohn der Familie geschlafen haben, stehen wir ein bisschen erholter auf.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJ5OSgvwSZI/AAAAAAAAAeo/mFPKG1hppQc/s1600/IMG_6030.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJ5OSgvwSZI/AAAAAAAAAeo/mFPKG1hppQc/s400/IMG_6030.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520936273137650066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Der Blick aus der Tür zeigt uns eine weiße Bergwelt. Es ist kaum vorstellbar, dass man sich vor kurzem noch über geschmolzene Haribo und völlig verschwitztes Schlafen bei weit über 30Grad Gedanken gemacht hat. Der Schneefall lässt langsam nach und da weder die Familie, bei der wir geschlafen haben, uns weiterhelfen kann, noch irgendein Auto diese Straße zu benutzen scheint, mache ich mich ohne Gepäck, nur mit einer mit Schnee gefüllten Trinkflasche auf den Weg zur Kirgisischen Grenzstation um ein Auto zu finden, dass N.D. und das Gepäck vom Berg holen kann.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJ5OSPWZ1sI/AAAAAAAAAeg/ANeqiFuEJis/s1600/IMG_6027.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJ5OSPWZ1sI/AAAAAAAAAeg/ANeqiFuEJis/s400/IMG_6027.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520936268467918530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Der Noodledude wartet inzwischen auf das nächste Auto, was vorbeikommt und versucht so mit dem Gepäck runter ins Tal zu kommen. Ich laufe schnellen Schrittes über den teilweise überspülten Weg los nach unten zur kirgisischen Grenzstation. Die Landschaft ist wunderschön und es kommt sogar ein bisschen Freude bei mir auf, als ich darüber nachdenke, wie wir hierher gekommen sind. Ich freue mich den Pamir zu Fuß herabzusteigen und lache ein bisschen in mich hinein, als mir klar wird, wie wir vor zwei Monaten ohne Plan in Berlin gestartet sind. Wie viele Dinge passiert sind, mit denen wir niemals gerechnet haben. &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach ca. einer Stunde des Laufens höre ich einen Truck hinter mir. Ich drehe mich um und warte in freudiger Erwartung darauf, dass N.D. herausspringt und ich zur Grenzstation mitfahren kann. Die Truckfahrer schauen mich entgeistert an und fahren einfach weiter. Ich werde etwas sauer auf N.D. Was macht er da oben? Origami-Figuren bauen? Schneeballschlacht? Er sollte das nächste Auto anhalten. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, warum er nicht in diesem Truck saß.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach geschätzten zwei Stunden komme ich aus dem Tal heraus in ein gewaltiges anderes Tal und der erste Schnee in meiner Flasche wird zu Wasser. Die Straße ist inzwischen einigermaßen in Stand gesetzt und mir laufen zwei Backpacker entgegen. Die ersten Menschen, außer dem Truckfahrer und der Kirgisischen Familie, die mir begegnen. Wie sich rausstellt, zwei Franzosen, die gerade aus China kommen und mich vor den Taxifahrern in Sary-Tash warnen. Sie tragen jeder um die 15 Kilo und wollen im Niemandsland campieren, da ihr Visum für Tadschikistan erst am 25. beginnt. Ich wünsche ihnen einen schönen Grenzübertritt, warne sie vor der einen oder anderen Sache in Tadschikistan und lasse Grüße an N.D. ausrichten. Weiter geht es in Richtung Grenze und schon wieder überholt mich ein Truck ohne N.D. Ich glaube inzwischen nicht mehr daran, dass N.D. irgendjemanden angehalten hat. In dem Moment, als ich die Grenzstation schon sehen kann und schätzungsweise nur noch wenige Kilometer von ihr entfernt bin, da kommt die Erlösung. Ein Truck mit N.D. und dem gesamten Gepäck. Ich quetsche mich mit in das Fahrerhaus und bekomme sogleich von abenteuerlichen Verhandlungen über den Preis für die paar Kilometer zur Grenze berichtet. Der erste Truck wollte tatsächlich all unser Geld haben. Es gab ziemlich unverschämte Forderungen und erst der dritte hat sich auf einen einigermaßen angemessenen Preis eingelassen. Dabei hatten wir uns so auf Kirgistan gefreut. Aber wieder wird klar, man ist nur ein dummer Tourist, der besonders wenn er Hilfe einfach auszunehmen ist. Wir überlegen, ob wir uns irgendwie von den anderen Touristen distanzieren können, damit das nicht so weitergeht. „Wir arbeiten bei der GTZ und wollen nur mal auschecken ob es sich lohnt hier ein Projekt zu starten, oder ob die Leute einfach zu wenig hilfsbereit sind…“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Erst einmal geht es relativ unkompliziert durch die Kirgisische Grenzstation. Ein Soldat lädt seine Kalschnikow direkt hinter mir durch, was mich kurz zusammenzucken lässt. Ansonsten keine weiteren Vorkommnisse. Der Truckfahrer bietet und an uns am nächsten Tag für unser letztes Tadschikisches Geld nach Osh zu fahren. Wir haben aber genug und wollen eine warme Dusche. Also werden wir an dem Dorfplatz von Sary-Tash abgeladen und auf die Warnung der Franzosen hörend, verhandele ich sofort mit einer Tadschikischen Familie, die eh nach Osh fährt. Man ist bereit uns für unser letztes tadschikisches Geld und 10$ nach Osh mitzunehmen. As Auto ist ein Golf III. Die Familie besteht aus Vater, Mutter und den zwei Kindern. Mein Rucksack nimmt den Mittelsitz der Rückbank voll ein. Also sind wir zu sechst auf vier Plätzen. Nebenbei muss immer mal wieder ne blöde Grimasse für die Kinder gezogen werden damit sie aufhören zu quengeln.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gegen Abend nach mehreren Pässen und diversen Problemen mit dem Auto kommen wir in Osh an. Schon vor der Stadt ist jedes zweite Haus ausgebrannt. Es gibt eine Militärkontrolle vor der Stadt und natürlich werden wir gleich angehalten. Wir kommen aus Deutschland. In Deutschland ist doch alles so sauber, warum sehen wir dann so verdreckt aus? Das kostet Straff! Wir haben keine Lust mehr auf Diskussionen und setzen uns gleich wieder ins Auto. Dafür muss dann der Fahrer büßen. Strafe, weil er einen Riss in der Windschutzscheibe hat…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir fahren weiter in das Zentrum von Osh und fühlen sogleich die bedrückte Stimmung, die über der Stadt liegt. Das usbekische Krankenhaus liegt in Schutt und Asche. Überall wehen Kirgisische Flaggen. Eigentlich haben wir uns die ganze Zeit vor allem nach den Strapazen in Tadschikistan auf Osh und eine warme Dusche gefreut, aber hier, wo es Leute gibt, die soooo mutig sind ein Krankenhaus anzuzünden, hält uns niemand. Also dorthin, wo die Taxen nach Bishkek abfahren. Wir werden wir sofort von mehreren Fahrern belagert. Die Kundschaft scheint rar. Da jede Verhandlung mit mindestens 10 Personen völlig überflüssig ist, hält N.D. 70$ hoch und fragt wer uns für diesen Preis nach Bishkek bringt. Der Preis scheint hoch zu sein, denn sofort werden wir in ein Taxi gesetzt. Als wir unserer gesamtes Gepäck eingeladen haben und im Auto sitzen heißt es auf einmal 70$ pro Person. Wir sind nicht zu Späßen aufgelegt, was der Fahrer sofort merkt und uns alternativ den Preis von 80$ anbietet, wenn eine andere Person mitfährt. Aus der einen Person werden zwei und auf einmal sitzen wir zu fünft in den ausgesessenen Polstern eines alten Mercedes. Überhaupt scheint es in Kirgistan nur deutsche Autos zu geben. Mercedes, VW und Audi sind die vorherrschenden Marken. Vermutlich ist Kirgistan das Land mit den meisten Prozent an deutschen Autos in der Welt. Bevor wir losfahren, wird mir noch die schwangere Ehefrau des Fahrers vorgestellt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;N.D. hat ein paar Bier zum Anstoßen auf meinen Geburtstag besorgt, was dem dicken bereits angetrunkenen Soldaten natürlich sofort auffällt… So geht es dann durch die Nacht mit zwei nach Alkohol stinkenden Soldaten. Zum Glück schläft der eine, der zusammen mit uns auf der Rücksitzbank sitzt bald ein und wir müssen nur noch das Gequatsche des anderen ertragen, der überhaupt nicht verstehen kann, warum wir die Familienmitglieder von Angela Merkel nicht kennen. Man ist versucht zu sagen: „Das ist Demokratie, wenn man die Familie des Präsidenten nicht kennen muss.“ Um Zwölf flüstert mir N.D. die herzlichsten Glückwünsche ins Ohr, damit der dicke Soldat nicht aufwacht. An Schlafen ist nicht wirklich zu denken und so sind wir dann morgens in Bishkek.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLeTr3Z3CgI/AAAAAAAAAf4/6jAVtbkxOCI/s1600/imm007_7A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TLeTr3Z3CgI/AAAAAAAAAf4/6jAVtbkxOCI/s400/imm007_7A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5528049449436645890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Besser gesagt kurz vor Bishkek. Der Fahrer hält am Bazar, der nicht wirklich im Zentrum ist und macht klar, dass er nicht gewillt ist uns weiter zu fahren. N.D. hilft ihm dabei einen kaputten Reifen zu wechseln. Als der Fahrer dann sagt, was er für die Tour bis zum Zentrum haben möchte, stellt N.D. ihm die Hilfe für den Reifenwechsel mit der gleichen Summe in Rechnung. Es wird diskutiert, bis der Fahrer einwilligt. Wahrscheinlich auch weil seine zweite Frau/Freundin (neben der schwangeren in Osh) inzwischen eingetroffen ist und eine noch längere Diskussion sehr unangenehm verlaufen währe. Wir landen im Sakura Guesthouse. Sehr zu meiner Freude gibt es keine Betten mehr im Mehrbettzimmer und wir landen im Doppelzimmer. Kurz noch ein „&lt;a href="http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/lebenszeichen.html"&gt;Lebenszeichen&lt;/a&gt;“ auf den Blog. Und dann meine größten Geburtstagsgeschenke: warm duschen und schlafen… &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-8880974595553734598?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/8880974595553734598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/schnell-nach-bishkek.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8880974595553734598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8880974595553734598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/schnell-nach-bishkek.html' title='Schnell nach Bishkek'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJ5OSgvwSZI/AAAAAAAAAeo/mFPKG1hppQc/s72-c/IMG_6030.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-2695093391779301077</id><published>2010-08-23T15:38:00.002+02:00</published><updated>2010-09-19T05:41:23.210+02:00</updated><title type='text'>Wer hat gesagt, dass es einfach sein würde?</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;Nachdem wir noch eine Nacht im VW Bus geschlafen haben, stehen wir nun etwas verkatert auf und fangen sogleich an, dass Auto mit einem großen Geländewagen zum Käufer zu schleppen. Auf die standardmäßige Forderung des Abschleppenden nach Benzingeld geben wir ihm einfach einen 5liter Kanister Diesel. Sollen er und der Käufer das unter sich ausmachen. Nachdem der Bus in einen Hinterhof neben andere Schrottautos geschleppt wurde, werden uns 1300$ zugesteckt.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw9GP9wPI/AAAAAAAAAVg/rk3PM-MxF4s/s1600/IMG_5998.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw9GP9wPI/AAAAAAAAAVg/rk3PM-MxF4s/s400/IMG_5998.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517878163410895090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Ob wir den Rest in tadschikischen Somoni haben wollen? Wir wollen nicht! Also wird noch schnell auf dem Schwarzmarkt gewechselt. Beeindruckend, wie an einem Platz, an dem jeder für 500m Abschleppen Benzingeld haben möchte jemand einfach so mal 2000$ in bar zur Hand hat. Die Prüfung der Echtheit der Scheine verläuft eher oberflächig. Zumal wir ja nicht wirklich oft mit Dollars zu tun haben. Wasserzeichen? Ja vorhanden. Seriennummer? Dabei. Scheine sind benutzt. Gut. Beruhigend ist die Abgelegenheit von Murgab. Unser Käufer hat zumindest nicht genug Zeit gehabt Fälschungen aus einer größeren Stadt zu besorgen.   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Notar braucht angeblich noch eine Stunde, bis wir den Vertrag machen können. Denn auf einen Vertrag wird bestanden. Also warten wir im Haus des Käufers und warten und warten…&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw7y5DfiI/AAAAAAAAAVQ/ehixiBT-UJo/s1600/IMG_5997.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw7y5DfiI/AAAAAAAAAVQ/ehixiBT-UJo/s400/IMG_5997.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517878141034659362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Insgesamt sicherlich drei Stunden, bis er wiederkommt und sagt, dass es am heutigen Sonntag nicht geht. –Wer hätte das gedacht. Also verbringen wir den Tag mehr oder weniger im Hof des Käufers, schlafend, herumgammelnd und unsere Sachen packend. Immer mit der Angst im Nacken, dass der Käufer doch noch einen der von uns so sorgfältig versteckten Mängel am Bus aufdeckt und den Preis wieder runterhandeln möchte. Und wie ich da so sitze und mich umschaue, springt mir sogleich eine achtlos in der Ecke liegen gelassene Handgranate ins Auge. Auf meine Frage, ob das eine Granate sei, antwortet der Bruder des Käufers mit einem Achselzucken, ja, das sei wohl eine Granate. Waffen scheinen, auch wenn man sie nicht überall zu Gesicht bekommt, im Zuge des vergangenen Bürgerkrieges immer noch allgegenwärtig und nichts besonderes zu sein.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw8pVyUeI/AAAAAAAAAVY/pDjjwtcK63k/s1600/IMG_6000.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw8pVyUeI/AAAAAAAAAVY/pDjjwtcK63k/s400/IMG_6000.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517878155650683362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Morgen kommen wir endlich zum Notar. Dort wird ein Kaufvertrag auf Russisch ausformuliert und wir schreiben das Gleiche noch einmal auf Deutsch auf um uns abzusichern. Nachdem x-mal irgendwelche Papiere kopiert werden mussten, kommt ein Stempel drauf und alles scheint perfekt. Bis der Käufer auch noch die Kennzeichen und den Fahrzeugschein haben möchte. Ohne kann ich das Auto aber so einfach in Deutschland nicht abmelden. Also lange Diskussionen…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Bis ich sage, dass ich das Auto dann halt in Deutschland gestohlen melden muss. Das möchte man dann doch nicht. Der Käufer gibt sich mit dem internationalen Fahrzeugschein zufrieden, den ich eh nicht mehr brauche. Seine größte Forderung war ein Dokument mit eingetragener Motornummer. Da in Deutschland so was aber nicht in den Fahrzeugpapieren steht, kann ich ihm nicht wirklich helfen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach allem hin und her möchte der Käufer, bevor er uns über die Grenze schleust noch essen. Wir laufen inzwischen auf dem Zahnfleisch, wollen einfach nur weg. Bevor sich ein neues Problem auftut. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Also noch gegessen. Im Nachhinein hat uns diese Mahlzeit sehr geholfen…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ab diesem Moment geht es ohne unseren zuverlässigen, genügsamen, fahrbaren Unterschlupf weiter. In einem China-Taxi fahren wir die letzten Kilometer zur Kirgisischen Grenze. Hin- und hergerissen zwischen der Freude endlich aus Murghab wegzukommen und der Trauer unseren Begleiter über so viele Kilometer so kurz vor dem Ziel zurückzulassen, durchqueren wir bei Pamir-Popmusik mehrere Bäche, fahren zehn Meter von dem Chinesischem Grenzzaun entfernt entlang und erreichen die Grenze am späten Nachmittag.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-30c426ddd1fe2e68" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v4.nonxt8.googlevideo.com/videoplayback?id%3D30c426ddd1fe2e68%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D29ED22B2278D81E56BE9E5D8E375D9F1D6412358.2F62E41E56D5C491377422B5FFBA68F345A2E60C%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D30c426ddd1fe2e68%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D8vk_XBgBtXBK_1aOoCv8478VZSU&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v4.nonxt8.googlevideo.com/videoplayback?id%3D30c426ddd1fe2e68%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D29ED22B2278D81E56BE9E5D8E375D9F1D6412358.2F62E41E56D5C491377422B5FFBA68F345A2E60C%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D30c426ddd1fe2e68%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D8vk_XBgBtXBK_1aOoCv8478VZSU&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Begrüßt werden wir durch den Knall von Gewehrschüssen. Anscheinend scheinen die Soldaten gerade Langeweile zu haben und schießen mal ein bisschen nach Kirgistan oder China rüber. Die Grenze befindet sich kurz vor einem 4300m hohen Pass mitten in den Bergen. Es weht ein kalter Wind von Norden und die Soldaten halten sich in einer Art Arktiscontainern auf, wo man dann zum Abstempeln des Passes hinein gebeten wird. Dort sitzen wir wie in einem U-Boot. Während manche Soldaten in ihren Doppelstockbetten liegen und dösen, sitzt der ranghöchste auf einem Stuhl dazwischen und bittet uns auf einem der Betten Platz zu nehmen. Der Noodledude ermahnt mich immer wieder bloß keinen Smalltalk einzugehen. Zusammen geraucht wird dann trotzdem. Anscheinend hat unserer Autokäufer mit den Grenzbeamten einen Deal. Wir werden weder nach irgendwelchen Zollpapieren gefragt, noch werden unsere Rücksäcke durchsucht. Ein bisschen ungläubig schaut man uns schon an, als klar wird, dass wir jeder mehr als 40 Kilo Gepäck haben und der N.D. sich auf eine bereits an unzähligen Stellen mit Ducktape zusammengehaltene Tragetasche vom Basar in Istanbul verlässt. Zwischen der Tadschikischen Grenzstation und der Kirgisischen liegen zwanzig Kilometer, ein Pass und wie mir jemand mal mitteilte einige Landminen. Wir verlassen also zusammen mit dem Käufer die Granzstation, geben ihm unsere bis dahin mitgeführte Sicherheit; die Schlüssel vom Auto und den internationalen Fahrzeugschein und schon fängt es an zu schneien. Bei eiskaltem Gegenwind, Schnee und schlechter Sicht geht es die letzten Meter auf den Pass hoch. Meine ca. 45 Kilo Gepäck, verteilt auf drei Rücksäcke lassen mich jedes Gelenk meines Körpers einzeln spüren. Während der Noodledude sich ziemlich an der Basartasche, einem Rucksack und einem Ökostoffbeutel abschleppt, komme ich zumindest langsam aber stetig voran. Da N.D. langsam erste Anzeichen von Höhenkrankheit zeigt, laufe ich immer 200 Meter vor, um dann zurückzukommen und ihm beim tragen zu helfen. Man kommt sich ein bisschen vor, als wäre man zu einer Erkletterung einem der höheren Alpengipfel mit Alditüten ausgestattet aufgebrochen. Nach ca. einer Stunde haben wir den Pass überwunden und eine halbe Stunde später erblicken wir ein Haus im Niemandsland. 2,5 Stunden nachdem wir die Grenze passiert haben, sitzen wir bei einer Kirgisischen Familie am Ofen und bekommen Yakbutter und andere Leckereien serviert.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw9eKX1UI/AAAAAAAAAVo/LatcVk9JzhM/s1600/IMG_6026.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw9eKX1UI/AAAAAAAAAVo/LatcVk9JzhM/s400/IMG_6026.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517878169829889346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Erst als langsam wieder Wärme in den Körper eindringt, und der Hunger gestillt ist, kommt ein Gefühl von Wärme, Zufriedenheit und Verwunderung auf. Wir haben es geschafft, wir sind aus Tadschikistan heraus und landen mitten im verschneiten Pamir. Das hat etwas von Weihnachten. So zufrieden holt N.D. gleich sein Origami-Papier heraus und bringt dem Sohn des Hauses bei Kraniche zu falten. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-2695093391779301077?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/2695093391779301077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/wer-hat-gesagt-dass-es-einfach-sein.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2695093391779301077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2695093391779301077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/wer-hat-gesagt-dass-es-einfach-sein.html' title='Wer hat gesagt, dass es einfach sein würde?'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJNw9GP9wPI/AAAAAAAAAVg/rk3PM-MxF4s/s72-c/IMG_5998.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3341815508099368724</id><published>2010-08-22T23:35:00.001+02:00</published><updated>2010-09-10T00:50:19.314+02:00</updated><title type='text'>So fährt er dahin...</title><content type='html'>Das letzte Video von meinem treuen Weggefährten über viele Jahre, 80.000km, Höhen und Tiefen, Pässe, Wüsten, Schnee und wahnsinnige Hitze und mindestens 20 Länder, nie hat er mich ohne Vorwarnung im Stich gelassen:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-746ff0cda29e57f7" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v22.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D746ff0cda29e57f7%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D569F2BBCAA4FD9A06FBAA30BF06285371E65658.7023E023E6EF30763DF61D96D0343C566D6551FB%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D746ff0cda29e57f7%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D0mA7zfM8uE0AU1L6bHNgHqLGfps&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v22.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D746ff0cda29e57f7%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D569F2BBCAA4FD9A06FBAA30BF06285371E65658.7023E023E6EF30763DF61D96D0343C566D6551FB%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D746ff0cda29e57f7%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D0mA7zfM8uE0AU1L6bHNgHqLGfps&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Das letzte Foto:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlXSA5-_xI/AAAAAAAAAVA/numKh3d8-ho/s1600/IMG_5999.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlXSA5-_xI/AAAAAAAAAVA/numKh3d8-ho/s320/IMG_5999.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515035185684348690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3341815508099368724?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3341815508099368724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/so-fahrt-er-dahin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3341815508099368724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3341815508099368724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/so-fahrt-er-dahin.html' title='So fährt er dahin...'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlXSA5-_xI/AAAAAAAAAVA/numKh3d8-ho/s72-c/IMG_5999.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-8295361194972666827</id><published>2010-08-22T22:40:00.001+02:00</published><updated>2010-09-17T23:53:22.953+02:00</updated><title type='text'>Abschied von meinem Bus</title><content type='html'>Über viele Tausend Kilometer trotz Wasserverlust zuverlässiger Begleiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Slowakei:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPiUfLVSjI/AAAAAAAAAeY/cW0Gr_K6G8k/s1600/IMG_2561.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPiUfLVSjI/AAAAAAAAAeY/cW0Gr_K6G8k/s400/IMG_2561.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518002810053282354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ungarn:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPhfyJJdeI/AAAAAAAAAeI/b8QIfvIxNwI/s1600/IMG_2562.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPhfyJJdeI/AAAAAAAAAeI/b8QIfvIxNwI/s400/IMG_2562.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518001904611325410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPhfJzUoLI/AAAAAAAAAeA/ihpJ5pqaAwE/s1600/IMG_2568.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPhfJzUoLI/AAAAAAAAAeA/ihpJ5pqaAwE/s400/IMG_2568.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518001893782364338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Budapest:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPhehmTorI/AAAAAAAAAd4/8AhMjCJRciw/s1600/IMG_2569.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPhehmTorI/AAAAAAAAAd4/8AhMjCJRciw/s400/IMG_2569.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518001882990355122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPgmwgmuMI/AAAAAAAAAdw/Hp3_aqvzRug/s1600/IMG_2573.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPgmwgmuMI/AAAAAAAAAdw/Hp3_aqvzRug/s400/IMG_2573.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518000924920297666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPgmPr4ZKI/AAAAAAAAAdo/6I3KRQwX12o/s1600/IMG_2574.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPgmPr4ZKI/AAAAAAAAAdo/6I3KRQwX12o/s400/IMG_2574.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518000916109223074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Serbien:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfwuWX21I/AAAAAAAAAdI/UtFeQFO5ks8/s1600/IMG_2626.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfwuWX21I/AAAAAAAAAdI/UtFeQFO5ks8/s400/IMG_2626.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999996627573586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Sofia:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfwdKhrvI/AAAAAAAAAdA/sV2vpvaX-2c/s1600/IMG_2685.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfwdKhrvI/AAAAAAAAAdA/sV2vpvaX-2c/s400/IMG_2685.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999992014483186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bulgarien:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfv2tCD_I/AAAAAAAAAc4/z73k0UtFdXA/s1600/IMG_2687.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfv2tCD_I/AAAAAAAAAc4/z73k0UtFdXA/s400/IMG_2687.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999981690228722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bosporus:&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPglDA_hSI/AAAAAAAAAdQ/BDtbvrkoSIA/s1600/IMG_2892.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPglDA_hSI/AAAAAAAAAdQ/BDtbvrkoSIA/s400/IMG_2892.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5518000895528240418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Türkei:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfur7zgrI/AAAAAAAAAco/nNivRcDBMt8/s1600/IMG_3007.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfur7zgrI/AAAAAAAAAco/nNivRcDBMt8/s400/IMG_3007.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999961619530418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfPfrG5_I/AAAAAAAAAcg/3qKd1QWk3nY/s1600/IMG_3042.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfPfrG5_I/AAAAAAAAAcg/3qKd1QWk3nY/s400/IMG_3042.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999425752328178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfO03kmXI/AAAAAAAAAcY/PXobLhihmoY/s1600/IMG_3244.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfO03kmXI/AAAAAAAAAcY/PXobLhihmoY/s400/IMG_3244.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999414261881202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfOCNgF3I/AAAAAAAAAcQ/8ZDdaBl95uA/s1600/IMG_3245.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfOCNgF3I/AAAAAAAAAcQ/8ZDdaBl95uA/s400/IMG_3245.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999400663652210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfNXYSjuI/AAAAAAAAAcI/BagXvcU5nQg/s1600/IMG_3250.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfNXYSjuI/AAAAAAAAAcI/BagXvcU5nQg/s400/IMG_3250.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999389166178018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfM0_VAMI/AAAAAAAAAcA/ClxP2jDQcYg/s1600/IMG_3251.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPfM0_VAMI/AAAAAAAAAcA/ClxP2jDQcYg/s400/IMG_3251.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517999379934675138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kurdistan:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPeBpWhjZI/AAAAAAAAAb4/luDyJOyB2aA/s1600/IMG_3273.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPeBpWhjZI/AAAAAAAAAb4/luDyJOyB2aA/s400/IMG_3273.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517998088320552338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPeBEfLwdI/AAAAAAAAAbw/_wUK6vUysAQ/s1600/IMG_3275.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPeBEfLwdI/AAAAAAAAAbw/_wUK6vUysAQ/s400/IMG_3275.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517998078424760786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPeACQAwXI/AAAAAAAAAbo/hadIIju4KQY/s1600/IMG_3389.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPeACQAwXI/AAAAAAAAAbo/hadIIju4KQY/s400/IMG_3389.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517998060644385138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nusaybin:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPd_dnIeEI/AAAAAAAAAbg/jSVXpLqRXgY/s1600/IMG_3390.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPd_dnIeEI/AAAAAAAAAbg/jSVXpLqRXgY/s400/IMG_3390.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517998050809247810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPd-lB8xoI/AAAAAAAAAbY/yykjB4eZQLo/s1600/IMG_3393.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPd-lB8xoI/AAAAAAAAAbY/yykjB4eZQLo/s400/IMG_3393.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517998035620906626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Brennender LKW vor Bitlis:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcwvhoUOI/AAAAAAAAAbQ/TYbvbgiPc0g/s1600/IMG_3426.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcwvhoUOI/AAAAAAAAAbQ/TYbvbgiPc0g/s400/IMG_3426.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996698408341730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Über Tatvan:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcwDYILsI/AAAAAAAAAbI/rqbNoV_Rru0/s1600/IMG_3468.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcwDYILsI/AAAAAAAAAbI/rqbNoV_Rru0/s400/IMG_3468.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996686557327042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcv-IsgbI/AAAAAAAAAbA/cZjdoV2xH2I/s1600/IMG_3474.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcv-IsgbI/AAAAAAAAAbA/cZjdoV2xH2I/s400/IMG_3474.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996685150421426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vansee:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcvQS8NmI/AAAAAAAAAa4/aWYBo64pJxw/s1600/IMG_3589.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcvQS8NmI/AAAAAAAAAa4/aWYBo64pJxw/s400/IMG_3589.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996672845362786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Iran:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcu1SQyMI/AAAAAAAAAaw/Wpt2XKyGocE/s1600/IMG_3687.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcu1SQyMI/AAAAAAAAAaw/Wpt2XKyGocE/s400/IMG_3687.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996665594759362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcMJSCVUI/AAAAAAAAAao/4F44NvXbVys/s1600/IMG_3692.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcMJSCVUI/AAAAAAAAAao/4F44NvXbVys/s400/IMG_3692.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996069667099970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcLlbZn6I/AAAAAAAAAag/sBaXLeVGyic/s1600/IMG_4165.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcLlbZn6I/AAAAAAAAAag/sBaXLeVGyic/s400/IMG_4165.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996060042698658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcK81rXoI/AAAAAAAAAaY/ckI1J2ph2mE/s1600/IMG_4172.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcK81rXoI/AAAAAAAAAaY/ckI1J2ph2mE/s400/IMG_4172.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996049147059842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcKQJ8T2I/AAAAAAAAAaQ/Mo-wBWZumCM/s1600/IMG_4184.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcKQJ8T2I/AAAAAAAAAaQ/Mo-wBWZumCM/s400/IMG_4184.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996037152460642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcJ1YSclI/AAAAAAAAAaI/s0lE--c2T24/s1600/IMG_4227.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPcJ1YSclI/AAAAAAAAAaI/s0lE--c2T24/s400/IMG_4227.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517996029964874322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wüste Lut:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbl0kuzrI/AAAAAAAAAaA/rYXtnCwDpIA/s1600/IMG_4357.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbl0kuzrI/AAAAAAAAAaA/rYXtnCwDpIA/s400/IMG_4357.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517995411273338546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbk0lJJsI/AAAAAAAAAZ4/5_k1Jy19qME/s1600/IMG_4360.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbk0lJJsI/AAAAAAAAAZ4/5_k1Jy19qME/s400/IMG_4360.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517995394095195842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbkbgWgOI/AAAAAAAAAZw/736g-Se61tw/s1600/IMG_4363.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbkbgWgOI/AAAAAAAAAZw/736g-Se61tw/s400/IMG_4363.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517995387364212962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbkD4VYOI/AAAAAAAAAZo/jTIqIfevQt0/s1600/IMG_4520.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbkD4VYOI/AAAAAAAAAZo/jTIqIfevQt0/s400/IMG_4520.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517995381022351586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbjiwj8xI/AAAAAAAAAZg/-V6OJ83csQY/s1600/IMG_4567.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPbjiwj8xI/AAAAAAAAAZg/-V6OJ83csQY/s400/IMG_4567.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517995372131382034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa-r4KUQI/AAAAAAAAAZY/DeEmKXzVIB0/s1600/IMG_4605.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa-r4KUQI/AAAAAAAAAZY/DeEmKXzVIB0/s400/IMG_4605.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517994738924015874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa96Q3EXI/AAAAAAAAAZQ/DNC2FehF_CU/s1600/IMG_4629.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa96Q3EXI/AAAAAAAAAZQ/DNC2FehF_CU/s400/IMG_4629.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517994725605839218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa9oDiozI/AAAAAAAAAZI/FVcWbb06KeY/s1600/IMG_4647.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa9oDiozI/AAAAAAAAAZI/FVcWbb06KeY/s400/IMG_4647.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517994720718136114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa9O_N_fI/AAAAAAAAAZA/URkpCeqEuNM/s1600/IMG_4696.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa9O_N_fI/AAAAAAAAAZA/URkpCeqEuNM/s400/IMG_4696.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517994713989119474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa8e9qzsI/AAAAAAAAAY4/M6AYv1KzEEU/s1600/IMG_4706.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPa8e9qzsI/AAAAAAAAAY4/M6AYv1KzEEU/s400/IMG_4706.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517994701097717442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPaBXxQDBI/AAAAAAAAAYw/7Z-I5bahTZw/s1600/IMG_4722.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPaBXxQDBI/AAAAAAAAAYw/7Z-I5bahTZw/s400/IMG_4722.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993685554301970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPaAcXjPJI/AAAAAAAAAYo/xSQ7geDd_3o/s1600/IMG_4728.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPaAcXjPJI/AAAAAAAAAYo/xSQ7geDd_3o/s400/IMG_4728.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993669608815762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Kaspisches Meer:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZ_Vl0fQI/AAAAAAAAAYY/hg7wnI1mW0E/s1600/IMG_4837.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZ_Vl0fQI/AAAAAAAAAYY/hg7wnI1mW0E/s400/IMG_4837.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993650609749250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZ-5aEOlI/AAAAAAAAAYQ/295ZhfpLZgU/s1600/IMG_4842.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZ-5aEOlI/AAAAAAAAAYQ/295ZhfpLZgU/s400/IMG_4842.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993643044256338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZhnoiGOI/AAAAAAAAAYI/O1SwCSFvA3Q/s1600/IMG_4847.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZhnoiGOI/AAAAAAAAAYI/O1SwCSFvA3Q/s400/IMG_4847.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993140056889570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ashgabat:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZhDQ-lhI/AAAAAAAAAYA/WywwTjeW8BA/s1600/IMG_4877.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZhDQ-lhI/AAAAAAAAAYA/WywwTjeW8BA/s400/IMG_4877.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993130294416914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Usbekistan:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZglrOzhI/AAAAAAAAAX4/HDDCT2IvZz8/s1600/IMG_5156.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZglrOzhI/AAAAAAAAAX4/HDDCT2IvZz8/s400/IMG_5156.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993122351468050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZgOfAzdI/AAAAAAAAAXw/to34PJms4f0/s1600/IMG_5447.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZgOfAzdI/AAAAAAAAAXw/to34PJms4f0/s400/IMG_5447.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993116126203346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZfuly1II/AAAAAAAAAXo/Y6oLjgpceik/s1600/IMG_5513.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPZfuly1II/AAAAAAAAAXo/Y6oLjgpceik/s400/IMG_5513.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517993107564713090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY2iwD1dI/AAAAAAAAAXg/82My-B6-dSs/s1600/IMG_5525.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY2iwD1dI/AAAAAAAAAXg/82My-B6-dSs/s400/IMG_5525.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517992400011908562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tadschikistan:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY0tyPwYI/AAAAAAAAAXI/hy4I8hkb5fw/s1600/IMG_5575.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY0tyPwYI/AAAAAAAAAXI/hy4I8hkb5fw/s400/IMG_5575.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517992368614130050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY2IyockI/AAAAAAAAAXY/QLSsZciiNo8/s1600/IMG_5537.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY2IyockI/AAAAAAAAAXY/QLSsZciiNo8/s400/IMG_5537.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517992393043374658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY1JSmeOI/AAAAAAAAAXQ/cLGWZjGw5TM/s1600/IMG_5539.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY1JSmeOI/AAAAAAAAAXQ/cLGWZjGw5TM/s400/IMG_5539.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517992375997593826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Pamir:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY0Z4xYYI/AAAAAAAAAXA/pgwe5cAxTfo/s1600/IMG_5657.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPY0Z4xYYI/AAAAAAAAAXA/pgwe5cAxTfo/s400/IMG_5657.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517992363272790402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXrHeSNsI/AAAAAAAAAW4/nuxjDv9UuIw/s1600/IMG_5658.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXrHeSNsI/AAAAAAAAAW4/nuxjDv9UuIw/s400/IMG_5658.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517991104199407298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXqkC6UdI/AAAAAAAAAWw/BXEmx6xdTv0/s1600/IMG_5681.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXqkC6UdI/AAAAAAAAAWw/BXEmx6xdTv0/s400/IMG_5681.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517991094689354194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXqCH_TjI/AAAAAAAAAWo/nBHMYrV4pyk/s1600/IMG_5690.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXqCH_TjI/AAAAAAAAAWo/nBHMYrV4pyk/s400/IMG_5690.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517991085583846962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXp7nx4_I/AAAAAAAAAWg/FkCiWXM8uw0/s1600/IMG_5918.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXp7nx4_I/AAAAAAAAAWg/FkCiWXM8uw0/s400/IMG_5918.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517991083838137330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXpUj-dKI/AAAAAAAAAWY/cVQ87cNyP9Q/s1600/IMG_5975.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPXpUj-dKI/AAAAAAAAAWY/cVQ87cNyP9Q/s400/IMG_5975.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517991073353200802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-8295361194972666827?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/8295361194972666827/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/abschied-von-meinem-bus.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8295361194972666827'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8295361194972666827'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/abschied-von-meinem-bus.html' title='Abschied von meinem Bus'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TJPiUfLVSjI/AAAAAAAAAeY/cW0Gr_K6G8k/s72-c/IMG_2561.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5235973327681503088</id><published>2010-08-20T22:00:00.006+02:00</published><updated>2010-09-23T16:15:18.020+02:00</updated><title type='text'>Total abgefuckt in Murgab</title><content type='html'>Neuer Tag, neues Glück! Wir versuchen noch einmal unser Glück an der Straße abgeschleppt zu werden. Lange geht gar nichts. Die Mongol-Kids halten nicht einmal an, als wir versuchen sie zu stoppen. Ihr Glück, dass ich sie nie wieder treffen werde. Selbst Franzosen vom Roten Kreuz und dem besten Geländewagen seit Duschanbe, haben Angst ihr Auto könnte kaputt gehen und lassen uns einfach stehen. Das gibt es einfach nicht. Aber das ist mal wieder typisch für die NGO Fuzzis: „Ich möchte was zum Guten verändern in der Welt.“- Aber nicht in der Lage zwei liegen gebliebenen Studenten zu helfen.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-fdeZ-NI/AAAAAAAAARw/femquqT2vks/s1600/IMG_5908.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-fdeZ-NI/AAAAAAAAARw/femquqT2vks/s320/IMG_5908.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515007928900909266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Endlich kommt die Erlösung: Vier Polen (die ersten Polen, die wir auf unserer Reise treffen) halten mit ihrem Landrover an und geben uns erst einmal was zu essen (Polnische Pastete!) um uns dann mit all ihren Kräften abzuschleppen.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-f0-zy9I/AAAAAAAAAR4/7lbZ212fbkQ/s1600/IMG_5914.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-f0-zy9I/AAAAAAAAAR4/7lbZ212fbkQ/s320/IMG_5914.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515007935210834898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Das Abschleppseil reißt dreimal, das Stahlseil, was eigentlich bis 4 Tonnen halten soll, gleich beim ersten Versuch. An den Pässen müssen alle, bis auf die Fahrer aussteigen, weil wir sonst nicht hinüber kommen.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-g-mkMcI/AAAAAAAAASA/sy_2gEMH5ME/s1600/IMG_5919.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-g-mkMcI/AAAAAAAAASA/sy_2gEMH5ME/s320/IMG_5919.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515007954973372866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Wir fahren auf der schmalen Straße zusätzlich Serpentinen. Kurzum, 40km echte Knochenarbeit bis Alichur, dem nächst größeren Dorf. Auf dem Weg dorthin treffen wir zufällig dann auch noch eine Expeditionsgruppe von Polen, die stolz verkünden, sie hätten als erste Polen China ganz mit dem Auto durchquert.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-heby9OI/AAAAAAAAASI/g6EEzwD0pOg/s1600/IMG_5943.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-heby9OI/AAAAAAAAASI/g6EEzwD0pOg/s320/IMG_5943.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515007963518137570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Darauf wird natürlich einer gehoben!&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-iK2aCYI/AAAAAAAAASQ/1ZZg6dlSB_g/s1600/IMG_5946.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-iK2aCYI/AAAAAAAAASQ/1ZZg6dlSB_g/s320/IMG_5946.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515007975440910722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Hier sei noch einmal ganz herzlich den ersten Menschen, die sich auch im Pamir wie welche verhalten haben gedankt und verkündet, dass ihr jederzeit eine Übernachtungsmöglichkeit in Berlin habt!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In Alichur verabschieden wir uns herzlich von den Polen, treffen wieder den Neuseeländer und finden eine Studentin, die für uns übersetzen kann. Wir bieten dem der die Zylinderkopfdichtung repariert 60$. Alle sind dabei und versprechen, dass es überhaupt kein Problem ist das entsprechende Werkzeug herzustellen. –Ist es doch. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlASlYaN1I/AAAAAAAAASY/DHcoxx0eAV8/s1600/IMG_5954.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlASlYaN1I/AAAAAAAAASY/DHcoxx0eAV8/s320/IMG_5954.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515009906708199250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Also das Dorf gegeneinander ausgespielt und den Preis für einen Trucktransport von 240$ für 100km nach Murgab auf 160$ gedrückt. Gesagt, dass sonst einer von uns mit dem Taxi fährt und dann einen preiswerteren Truck aus Murgab holt… Allerdings hat der Truck kein Nummernschild und muss uns deshalb 1km vor Murgab absetzen. Wir sind einverstanden. Nebenbei werden wir von der hübschen Studentin zu ihr nach Hause eingeladen, mit der Bemerkung ihre Eltern sind nicht da… Also dort noch ein Tee getrunken.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlATF9PTbI/AAAAAAAAASg/VLNOoFStdqE/s1600/IMG_5955.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlATF9PTbI/AAAAAAAAASg/VLNOoFStdqE/s320/IMG_5955.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515009915452607922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Tag wird der Bus verladen, wobei sofort die Holzbodenbretter vom Truck brechen… Die nächste Unwägbarkeit ist die Länge der Ladefläche. Die Hinterreifen des Busses stehen nur zu einem Drittel auf ebendieser. Alles angeblich kein Problem.&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlAUMCdoFI/AAAAAAAAASw/zJEL-iaBBbA/s1600/IMG_5962.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlAUMCdoFI/AAAAAAAAASw/zJEL-iaBBbA/s320/IMG_5962.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515009934265000018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Während N.D. nur noch mit dem Kopf schüttelt und dagegen ist, das Auto so über zahlreiche Schlaglöcher, und Steigungen zu transportieren, treffe ich mit Magenscherzen die Entscheidung.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlATdiPMsI/AAAAAAAAASo/ROiwBfFpHeM/s1600/IMG_5960.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlATdiPMsI/AAAAAAAAASo/ROiwBfFpHeM/s320/IMG_5960.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515009921781805762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Aus allen Reifen wird die Luft herausgelassen, damit der Bus nicht von der Ladefläche springt. Mit alten Telefonleitungen wird er dann abgespannt… Wir bestehen darauf, dass wir bis ins „Zentrum“ von Murgab gefahren werden, da wir ohne Luft in den Reifen ja auch nicht den letzten Kilometer abgeschleppt werden können. Also muss noch der Dorfpolizist mitkommen, damit die Polizei am Checkpoint uns durchlässt. Ich beschließe im Bus mitzufahren und die Vorderradbremse zu betätigen, weil das so ziemlich das Einzige zuverlässige an dieser Konstruktion ist. Ein alter Mann möchte auch noch mit und so sitzt er dann auf dem Beifahrersitz.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlCh2V5ZrI/AAAAAAAAATQ/mJRA4OXIj3o/s1600/IMG_5978.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlCh2V5ZrI/AAAAAAAAATQ/mJRA4OXIj3o/s320/IMG_5978.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515012367982356146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Mit guter Aussicht geht es dann mehrere Stunden an erstaunten Nomadengesichtern vorbei bis nach Murgab.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlAUt2SfUI/AAAAAAAAAS4/my-WiDcC8y4/s1600/IMG_5970.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlAUt2SfUI/AAAAAAAAAS4/my-WiDcC8y4/s320/IMG_5970.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515009943340744002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlCgwbJz1I/AAAAAAAAATA/VMaPAxkHxoQ/s1600/IMG_5971.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlCgwbJz1I/AAAAAAAAATA/VMaPAxkHxoQ/s320/IMG_5971.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515012349213921106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlChRdfHlI/AAAAAAAAATI/nyKMeV4VmHA/s1600/IMG_5982.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlChRdfHlI/AAAAAAAAATI/nyKMeV4VmHA/s320/IMG_5982.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515012358082076242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlCiohCgVI/AAAAAAAAATY/xFxxGl8LRh8/s1600/IMG_5984.JPG"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-e064d6a5c1c168c9" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v24.nonxt3.googlevideo.com/videoplayback?id%3De064d6a5c1c168c9%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D5BD09F756DEB9F3C746971697843858F7B884346.2F7450E1D27FD641348740914BF5BB741B244C0F%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3De064d6a5c1c168c9%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DVH-1JrEtcQyvemOROzH4S0E3M48&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v24.nonxt3.googlevideo.com/videoplayback?id%3De064d6a5c1c168c9%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D5BD09F756DEB9F3C746971697843858F7B884346.2F7450E1D27FD641348740914BF5BB741B244C0F%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3De064d6a5c1c168c9%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DVH-1JrEtcQyvemOROzH4S0E3M48&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;In Murgab werden wir, wieder einmal vom erstaunten Neuseeländer Fahrradfahrer begrüßt. – Schon wieder der Höhepunkt unseres Tages.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Hätten wir doch bloß das Moped genommen...&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlCiohCgVI/AAAAAAAAATY/xFxxGl8LRh8/s1600/IMG_5984.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlCiohCgVI/AAAAAAAAATY/xFxxGl8LRh8/s320/IMG_5984.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515012381450862930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Murgab stellt sich als ziemliches Kuhdorf (wenn’s denn überhaupt Kühe gäbe) heraus. Ich habe inzwischen vom dauerhaften treten der Bremse Krämpfe. N.D. hat Kopfschmerzen und Fieber. Nachdem ich von Malaria an der Tadschikisch-Afghanischen Grenze erzählt habe und uns ein paar Einheimische dort vor den Mücken gewarnt haben, glaubt er, er hätte Malaria. Vermutlich machen ihm die Höhe und eine Erkältung zu schaffen. So lädiert müssen wir uns zusammenreißen um in den nächsten Tagen konzentriert zu verhandeln, so tun, als ob es uns wunderbar ginge und wir notfalls einen Transporthubschrauber rufen, der uns mitsamt Auto bis nach Osh bringt. So lernen wir die wichtigste Regel des Pamir, vielleicht ganz Tadschikistans: Egal wie schlecht es einem geht – niemals preisgeben, dass es so ist. Einfach so tun, als hätte man eine ganze Menge Optionen, ein Satellitentelefon in der Tasche, genug zu Essen und gute Laune. Niemals sagen, dass man in einer beschissenen Notlage ist. Alles wird sofort doppelt so teuer, weil man es ja wirklich braucht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir werden, nachdem ich ein paar kirgisische Mechaniker erfolglos nach dem entsprechenden Werkzeug gefragt habe, zum angeblich „besten Mechaniker Murgabs, ja wenn nicht des Pamirs“ weitergereicht. Wieder sage ich, dass er nur Geld bekommt, wenn er es schafft die Zylinderkopfdichtung auszutauschen. Man ist sich einig. Das Auto wird 500 Meter zur Werkstatt geschleppt.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlJdPGgVCI/AAAAAAAAAUw/CY8cup1Eyr4/s1600/IMG_5987.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlJdPGgVCI/AAAAAAAAAUw/CY8cup1Eyr4/s320/IMG_5987.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515019985310733346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Wobei der Fahrer natürlich Benzingeld für diese Strecke haben möchte. Wir haben inzwischen keine 100$ mehr in der Tasche um bis nach Kirgistan zu kommen. N.D. geht Geld tauschen, wobei er die 50€, die ich noch als allerletzte Reserve dabei habe, nur zu einem absolut schlechten Kurs loswird. Kreditkarten kann man im Umkreis von mindestens 300km völlig vergessen. Als wir nach einer Möglichkeit fragen, Geld abzuheben werden wir nur ausgelacht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;So stehen wir bei der Werkstatt des Mechanikers unseres „Vertrauens“. Nach zwei Stunden Rumprobieren mit den Schrauben, setzen N.D. und ich uns daneben und fragen uns langsam, was zu tun ist.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlGBolpe2I/AAAAAAAAAUQ/A5eikZOW3lw/s1600/IMG_5988.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlGBolpe2I/AAAAAAAAAUQ/A5eikZOW3lw/s320/IMG_5988.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515016212581022562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; 1. Möglichkeit: Einer fährt nach Khorog, Werkzeug besorgen. –Problem, wenn es in Khorog kein Werkzeug gibt, muss man weiter bis Duschanbe. 2. Möglichkeit Einer fährt nach Osh und holt da Werkzeug, was nicht unwahrscheinlich ist, ganz Kirgistan fährt Audi oder VW. Problem: Wir haben zwar ein Visum für zweifache Einreise in Tadschikistan, aber kein solches für Kirgistan. Wir entscheiden uns für die 3. Möglichkeit, auch aus Zeit- und Geldgründen (eigentlich haben wir nicht mehr das Geld um ohne Auto weiterzukommen, nur noch genug Diesel): Auto verkaufen. Uns ist klar, dass wir nicht denselben Preis wie in Bishkek erzielen würden –es wäre wahrscheinlich der einzige VW-Bus in Tadschikistan- und dass es nicht wirklich einfach sein wird das Auto zu verzollen, aber die ersten Interessenten haben sich schon gemeldet. Ein paar Taxifahrer. Langsam mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut (erstmal den Gegenüber runtermachen) lache ich sie für ihr China-Taxi aus. So wecke ich noch mehr ihr Interesse. Während die Mechaniker noch versuchen die Schrauben zu lösen, befinde ich mich schon in Preisverhandlungen. 1000$ werden mir geboten. Wir merken, dass es so nicht weitergeht, außerdem haben die Mechaniker noch nicht aufgegeben. Also schicken wir die Taxifahrer nach Hause und essen erst einmal mit den Mechanikern zusammen, wir werden eingeladen (auf die Pamir-Art: am Ende wird einem die Rechnung für das Essen präsentiert), zu salzigem Milch-Tee und Brot. Der N.D. geht noch zum Neuseeländer, Richard, der ihm, als er von unserem Geldproblem, hört, direkt 200$ in die Hand drückt, einfach so, wir sollen uns dann bei ihm per E-Mail melden, wenn wir wieder zu Hause sind, noch nicht einmal unsere vollen Namen möchte er wissen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Tag vertrösten wir alle potentiellen Käufer auf den Abend, suchen halbherzig in Murgab nach einem passenden Torxschlüssel (ein Audifahrer hat tatsächlich den gleichen, nur halt etwas kleiner), letztendlich räumen wir aber unsere Sachen zusammen, machen das Auto sauber und sortieren was verschenkt werden kann. Nebenbei entdecke ich bei dem Mechaniker einen Imbussatz, der doch tatsächlich das Preisschild von Autotip in Berlin trägt. Unfassbar, wir sind nicht die ersten Berliner, die hier verrecken.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlJcI9_75I/AAAAAAAAAUg/qoeQoxDUCUQ/s1600/IMG_5985.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlJcI9_75I/AAAAAAAAAUg/qoeQoxDUCUQ/s320/IMG_5985.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515019966484574098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eigentlich wollten wir ja unsere Sachen, die wir nicht mehr brauchen, verschenken, aber als die ersten nach den Preisen für den Ramsch, der vor dem Wagen liegt, fragen, tut sich uns eine Möglichkeit auf mit Genugtuung den Pamir zu verlassen, wir verscherbeln den ganzen Kram an halb Murgab, bekommen für die unsinnigsten Dinge (Taucherbrille im Pamir…) Geld.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlJcp9MNPI/AAAAAAAAAUo/o21ESQVz-6k/s1600/IMG_5989.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIlJcp9MNPI/AAAAAAAAAUo/o21ESQVz-6k/s320/IMG_5989.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515019975339554034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Der Noodledude geht voll als Bazarhändler auf, während ich mich köstlich amüsiere. Die am Anfang so uninteressierten Käufer für den Bus werden nun auf einmal ziemlich aufgeregt. Die ganzen Fragen von vorbeikommenden Leuten nach den Preisen für die Werkzeuge, für die unsere Interessenten angeblich gar keine Verwendung haben, verunsichern sie. Irgendwo hat man doch Angst, dass der Wagen einem vor der Nase weggeschnappt wird… Man ist inzwischen bei 1500$. Ich erkläre, dass ich morgen nach Osh fahre und Ersatzteile hole, weil so billig könnte ich den Wagen ja nun wirklich nicht verkaufen… (In Wirklichkeit bleibt uns nichts anderes übrig als zu verkaufen. Die Mechaniker haben inzwischen aufgegeben und, wie sich später rausstellt auch im 300km entfernten Khorog gibt es nicht den entsprechenden Torx-Schlüssel.) Ich bin mir darüber im klaren, schaffe es aber den Käufer auf einer emotionalen Ebene bis auf 2000$, plus freies Geleit über die Grenze hoch zu treiben. Ich schlage sofort ein. Danach wird immer wieder versucht den Preis wieder nach unten zu drücken. Und immer wieder sage ich, dass ich nicht weiß wie das im Pamir ist, aber in Deutschland zählt der Handschlag eines Mannes. Die dadurch entstehende Verlegenheit sorgt weiterhin für einen stabilen Preis, obwohl das Geld noch lange nicht gezahlt ist. In der Nacht muss natürlich noch beim Käufer zu Hause auf den Deal angestoßen werden und wir bekommen das beste Essen seit Samarkand. Dass sich die Bude des Käufers im abgefucktesten Viertel von Murgab befindet und der Wodka die ganze Zeit nachgeschüttet wird, macht uns etwas stutzig. Aber unsere Sorgen scheinen unbegründet, der Kauf wird besiegelt und danach geht es noch (es ist Samstagabend) in ein Konzert und das in Murgab. Wer dort gewesen ist, weiß was ich meine.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5235973327681503088?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5235973327681503088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/total-abgefuckt-in-murgab.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5235973327681503088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5235973327681503088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/total-abgefuckt-in-murgab.html' title='Total abgefuckt in Murgab'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIk-fdeZ-NI/AAAAAAAAARw/femquqT2vks/s72-c/IMG_5908.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-6227445911060669044</id><published>2010-08-17T23:54:00.003+02:00</published><updated>2010-09-09T21:58:00.318+02:00</updated><title type='text'>Wrecktrek</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Tja, nicht nur dem Titel unseres Blogs, nein, wer hätte das gedacht (ein paar werden jetzt sicherlich sagen: „ich“) auch unserer Web-Adresse: „wrecktrek…“ werden wir gerecht. Das und die Auflösung, warum wir nur mit fremder Hilfe über die Grenze nach Kirgistan gekommen sind in den nächsten Zeilen: &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem der letzte Versuch der Spurstangenreparatur fehlgeschlagen ist, kommt der Mechaniker nun mit der Symbiose aus Lada und Volkswagen zurück und der neue Spurstangenkopf macht insgesamt den Eindruck, als ob wir es mit ihm bis Bishkek schaffen könnten. Als der Mechaniker uns noch zum Frühstück einlädt, kann ich nicht anders als zuzustimmen, immerhin kam der Noodledude gestern nicht in den Genuss des paradiesischen Dorfes und der noch paradiesischeren Tochter des Mechanikers. Das möchte ich ihm nicht vorenthalten. Aber leider lange Gesichter bei uns; das Dorf ist immer noch paradiesisch, aber der Vater hat inzwischen seine Tochter gut versteckt. Also machen wir uns auf den Weg noch tiefer in das Pamir-Gebirge. Dabei ergeben sich immer wieder, besonders für mich, spannende Ausblicke auf einige Schwemmfächer in Afghanistan.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX3ewDPMI/AAAAAAAAAQ4/6wR2ewPIs_g/s1600/IMG_5757.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX3ewDPMI/AAAAAAAAAQ4/6wR2ewPIs_g/s320/IMG_5757.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514683985630018754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Was noch viel interessanter ist, ist das auf diesen Schwemmfächern Dörfer stehen. Irgendwie scheinen die es zu schaffen bei Starkregenereignissen das Wasser kontrolliert abfließen zu lassen… -Wie gesagt, besonders für mich Geographen sind diese Ausblicke besonders spannend, während N.D. sich eher für die Menschen auf der anderen Seite interessiert. Natürlich tragen alle Frauen Burka und viel mehr kann man eigentlich nicht erkennen. Dafür wird der Pyandzh-River (der Grendzfluss) immer wilder und die Tadschikischen Dörfer immer gepflegter.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgUui1on-I/AAAAAAAAAQw/VBLGkO7iE5Q/s1600/IMG_5837.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgUui1on-I/AAAAAAAAAQw/VBLGkO7iE5Q/s320/IMG_5837.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514680533573476322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Wir nähern uns Khorog. Dort angekommen treffen wir wieder ein paar Mongol-Rally-Kids und kaufen einen Laib Brot, Zigaretten und einen ekelhaften Frischkäse ein. So ausgerüstet starten wir nun direkt in Richtung Murgab auf der in unserer Karte dickrot eingezeichneten Straße. Wir haben uns gegen den dünnen gelben Weg über Iskhasim weiter an der Afghanischen Grenze entlang entschieden. Ein paar Brücken sollen seit der letzten Flut nicht mehr existieren und wir haben nicht mehr viel Zeit, wenn wir das Auto in Ruhe in Bishkek verkaufen wollen. Ungefähr einen Kilometer kommen wir aus Khorog raus, dann Polizeikontrolle. Nach 10 Minuten wird klar, dass angeblich die Erlaubnis auf unserem Pamir-Permit im Pass für diese Straße fehlt, wir also nur die halb zerstörte und mindestens einen Tag längere Straße im Süden fahren dürfen. Der Noodledude versucht es auf die Mitleidstour. -Unser Auto schafft die Südroute nicht, wir haben bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin genau diese Strecke beantragt…- Schon ist der Schmier-Preis für die Durchfahrt bei 50 Somoni p.P. ~ 10$. Als ob irgendein Tadschike uns gegenüber jemals so etwas wie Empathie gezeigt hätte. Also auf die andere Tour. Ein Glück haben wir uns die Nummer von dem Typ im Außenministerium aufgeschrieben. Wir fragen, ob der Polizist dort anrufen könnte und das mit ihm klären kann. Natürlich nicht, dann wäre seine Einnahmequelle ja futsch. Außerdem würde auffliegen, dass er sich bestechen lassen würde. Also hole ich zu seiner Überraschung mein gesperrtes Handy ohne Netz aus der Tasche, fuchtele wie wild damit rum und gehe raus um angeblich im Außenministerium in Duschanbe anzurufen. Sofort sinkt der Preis auf 10 Somoni p.P. ~ 2$. Halb verärgert, halb belustigt verlassen wir das Feld in Richtung verbotener Straße. Es geht schnell voran und kurz vor Einbruch der Dunkelheit sind wir kurz vor dem ersten Pass, mit 4300m ziemlich hoch. Vorher überholen wir noch einen Fahrradfahrer. 2km vor dem Pass blinkt die Kühleranzeige des Busses. Routinemäßig, da wir seit Berlin Wasser verlieren, springe ich mit einer Wasserflasche aus dem Auto und mache die Motorhaube auf. Es stinkt fürchterlich nach Kühlwasser und es dampft.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX4Q8OO1I/AAAAAAAAARI/jVM8SaEbKCU/s1600/IMG_5887.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX4Q8OO1I/AAAAAAAAARI/jVM8SaEbKCU/s320/IMG_5887.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514683999102843730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Vermutlich hatte N.D. nicht auf die Kühlwassertemperatur geachtet. Dämlicherweise versuche ich, wie sonst auch, den Überdruck aus dem System entweichen zu lassen. Kühlerdeckel vorsichtig aufgeschraubt und schon fliegt er explosionsartig gemeinsam mit meiner Hand in die Höhe, wo beide, der Kühlerdeckel und davor noch meine Hand mit voller Wucht von unten gegen die Motorhaube klatschen. Ich springe zurück und das gesamte Kühlwasser bahnt sich seinen Weg nach draußen. Eine grüne Fontäne spritzt mindestens 10 Sekunden lang aus dem Motorraum nach oben. Danach Ruhe. Meine Hand pulsiert und blutet, mein Arm und mein rechtes Gesicht sind verbrüht.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX5pQHkSI/AAAAAAAAARQ/fAGwUXzhixI/s1600/IMG_5889.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX5pQHkSI/AAAAAAAAARQ/fAGwUXzhixI/s320/IMG_5889.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514684022808613154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Gegen die Schmerzen und zum Kühlen wickle ich den Arm in ein wassergetränktes Handtuch ein, wir warten eine Weile, reden mit dem Fahrradfahrer, den wir vorher überholt hatten – Richard aus Neuseeland -, lassen den Wagen abkühlen und kippen wieder Wasser ins Kühlsystem. Der Bus springt an und wir schaffen 1,5 Kilometer bis kurz vor den Pass. Dann hat der Bus wieder 5 Liter Wasser verloren.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX375jIfI/AAAAAAAAARA/oY2heFb5Hqk/s1600/IMG_5886.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX375jIfI/AAAAAAAAARA/oY2heFb5Hqk/s320/IMG_5886.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514683993454486002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Uns wird klar, dass unser Problem vermutlich keine Lappalie ist, aber zumindest den Pass wollen wir noch schaffen, um uns an der anderen Seite bis ins nächste Dorf rollen zu lassen. Pustekuchen –Auf der anderen Seite des Passes ist eine Hochebene… So schaffen wir mit 10Liter Wasser 5Kilometer und bleiben schließlich völlig erschöpft im Nichts liegen. Während N.D. bei gefühlten – 10Grad noch versucht aus einem Bach Trinkwasser zu besorgen, nehme ich gleich Schmerzmittel um trotz der Verbrennungen schnell einzuschlafen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nächster Tag:&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-146ca85911f2dd1" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v24.nonxt8.googlevideo.com/videoplayback?id%3D0146ca85911f2dd1%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D303357B339730FF0EBC82BD1F5409A290CB670D6.4FBDCE4A51C7E29BE88641F5866AF8444D82F6CE%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D146ca85911f2dd1%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DrMCIZpq1TxXmrHw9tQOWpew1qHk&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v24.nonxt8.googlevideo.com/videoplayback?id%3D0146ca85911f2dd1%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D303357B339730FF0EBC82BD1F5409A290CB670D6.4FBDCE4A51C7E29BE88641F5866AF8444D82F6CE%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D146ca85911f2dd1%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DrMCIZpq1TxXmrHw9tQOWpew1qHk&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir versuchen Leute anzuhalten, die uns bis ins nächste Dorf schleppen. Entweder wollen sie astronomische Summen 150$ (nach langem Verhandeln) für 40km… Oder ihre Autos bleiben gleich direkt neben uns liegen (so passiert zweimal).&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgaO581VMI/AAAAAAAAARg/XHFR2TvRgz4/s1600/IMG_5905.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgaO581VMI/AAAAAAAAARg/XHFR2TvRgz4/s320/IMG_5905.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514686587091637442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Da nur geschätzte 10-12 Autos und ein paar Chinesische LKW’s am Tag vorbeikommen (in beiden Richtungen zusammen), liegen unsere Chancen abgeschleppt zu werden nicht wirklich gut. Einziger Lichtblick ist Richard, der mal wieder mit seinem Fahrrad vorbeigeradelt kommt.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX6RGHhkI/AAAAAAAAARY/NLI98BH2QVc/s1600/IMG_5901.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX6RGHhkI/AAAAAAAAARY/NLI98BH2QVc/s320/IMG_5901.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514684033504085570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Zum Schluss schaffen wir es aber zum nächsten auf der Karte eingezeichneten Dorf geschleppt zu werden. Was auf der Karte noch als Dorf markiert ist, stellt sich aus der Nähe als herbe Enttäuschung heraus: Eine Kirgisische Familie lebt dort mutterseelenallein in Armut und schlägt sich mit der unerbittlichen Kälte herum.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgbkAUaaqI/AAAAAAAAARo/vhMBA89L-PI/s1600/IMG_5906.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgbkAUaaqI/AAAAAAAAARo/vhMBA89L-PI/s320/IMG_5906.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514688049090030242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Zumindest sind sie die ersten, die uns einigermaßen freundlich begegnen und nicht sofort versuchen uns abzuziehen sondern sogar zum Tee einladen. Der Opa war mal LKW-Fahrer und möchte sich den Motor mal ansehen. Der Zylinderkopfdeckel ist schnell entfernt, genauso wie viele Schläuche, aber schon tut sich das erste Hindernis auf. Es fehlt am richtigen Werkzeug für die Zylinderkopfschrauben. Ich muss ein bisschen verärgert feststellen, dass ich auch soweit gekommen wäre und alles jetzt wieder von mir mit einer Schraube weniger (verloren) zusammengebaut werden muss. Immerhin die Erkenntnis, dass es ohne einen Mechaniker oder Schmied, der einen Torx-Schlüssel hat oder herstellen kann, nicht weitergeht. Mit dieser Erkenntnis geht’s dann auch in den warmen Schlafsack. (Ungefähr das einzige, was auf dem Plateau warm ist.)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-6227445911060669044?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/6227445911060669044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/wrecktrek.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/6227445911060669044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/6227445911060669044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/wrecktrek.html' title='Wrecktrek'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIgX3ewDPMI/AAAAAAAAAQ4/6wR2ewPIs_g/s72-c/IMG_5757.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1734434512251350355</id><published>2010-08-16T15:20:00.005+02:00</published><updated>2010-12-21T00:46:56.838+01:00</updated><title type='text'>Pannemir</title><content type='html'>Morgens extra früh aufgestanden, nachdem wir festgestellt haben, dass auf dem Pamirhighway für uns mit 60PS ohne Allrad nicht wirklich mehr als 23 Stundenkilometer Durchschnittsgeschwindigkeit drin sind. &lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-odUfQG5I/AAAAAAAAAKg/GeFFzxPMxXI/s1600/IMG_5810.JPG"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-b071a1d4fab24eaa" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v16.nonxt5.googlevideo.com/videoplayback?id%3Db071a1d4fab24eaa%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D57F63F63421E1B57BA7E68936AEB9514E3E43AA8.F81E937E128B4FE5D0D10CE7373AC36BB35C9C6%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Db071a1d4fab24eaa%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D6gW6QrJEjB5Jj_C0rrZTYKoqN6g&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v16.nonxt5.googlevideo.com/videoplayback?id%3Db071a1d4fab24eaa%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D57F63F63421E1B57BA7E68936AEB9514E3E43AA8.F81E937E128B4FE5D0D10CE7373AC36BB35C9C6%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Db071a1d4fab24eaa%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D6gW6QrJEjB5Jj_C0rrZTYKoqN6g&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; Die Zeit wird knapp und wir bekommen langsam ein bisschen Druck. Also in der Hoffnung heute 250km schaffen und dann in einer Woche endlich in Bishkek anzukommen ein bisschen auf die Tube gedrückt. Immer nur kurz anhalten um das spannende Panorama nach Afghanistan genießen zu können.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-viuHioLI/AAAAAAAAALQ/srmiPWbK1MU/s1600/IMG_5752.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-viuHioLI/AAAAAAAAALQ/srmiPWbK1MU/s320/IMG_5752.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512317479954849970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Neben dem Panorama verursacht noch etwas ganz anderes bei uns Spannung.  Wir warten auf die Teeny-Engländer von der „Mongol-Rally“, die wir in Duschanbe gesehen haben. Unserer Einschätzung nach können sie es noch nicht weit geschafft haben. Wir sind der festen  Überzeugung, sie bald am Straßenrand mit gebrochener Achse aufzufinden...&lt;br /&gt;Vorbei an wunderschönen Dörfern auf Schwemmfächern gebaut, geht es Richtung Khorog. Die Straße wird besser und ist zeitweilig asphaltiert, sogar den dritten Gang kann man manchmal benutzen. Der Bus schafft zeitweilig sogar 50km/h. Leider wechselt sich der Asphalt immer mal wieder mit dicken Schlaglöchern oder Strecken ohne Asphalt ab. Gengau so passiert es dann: Der immer zuverlässige und selbst mit halber Hinterachsfeder noch weiterfahrende 20 Jahre alte VW-Bus kracht auf den Schotter und kommt nach einem lauten Knall zum Stehen. Wir steigen aus und was wir dann zu sehen bekommen, sieht ziemlich ungesund aus: Das linke Vorderrad steht, während das Rechte geradeaus nach vorne zeigt, im 45° Winkel zur Fahrtrichtung. Schnelle Diagnose: Schraube zwischen Spurstange und Radaufhängung gebrochen. Verdammte Scheiße!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-4xnzrlcI/AAAAAAAAALY/NaNfzKR2tsQ/s1600/IMG_5781.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-4xnzrlcI/AAAAAAAAALY/NaNfzKR2tsQ/s320/IMG_5781.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512327631563625922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  Das erste Auto hält sofort. Vier Tadschiken steigen aus dem Opel aus und sehen sich alles genauer an. Man verspricht uns wiederzukommen und bei der Reparatur zu helfen. Zentimeterweise versuchen wir das Auto Zentimeterweise von der Mitte der Straße herunterzubekommen was sich mit dem verdrehten Vorderrad als ziemlich Kraft- und Nervenafreibend herausstellt. Endlich sehen wir auch die Mongol-Kids aus England. Denen geht es nicht viel besser als uns. Die komplette Federung der Hinterachse ist zerstört und die Ambulanz schleift mehr oder weniger Richtung Khorog. Ich biete Hilfe an, aber sie scheinen aus Angst vor der einbrechenden Dunkelheit nicht alzu lange anhalten zu wollen. Dennoch gelingt uns bei der Gelegenheit ein Blick durch die kaputte Tür in den hinteren Teil des Wagens, der tatsächlich wie ein Teeny-Zimmer  ausgeschmückt ist. Dazu noch ein paar Schweden die erstmal direkt neben die verwunderten Tadschiken an den Straßenrand pissen und mit ihren Hiphopersurferhosen auf halb acht die besten Botschafter der versnobten westlichen Mainstreamjugendkultur sind. Wir werden sie sicherlich noch öfter zu Gesicht bekommen... Inzwischen gesellt sich eine Tadschikische Familie im Lada dazu und hilft die Lenkstange abzubauen. Wir bedanken uns und helfen den Lada wieder anzuschieben. Danach zwischen lauter Mücken auf die vier Tadschiken warten, die versprochen haben wiederzukommen... Nach zwei Stunden sind sie da und schlagen vor das Ganze zu schweißen. Ich sage, dass die Schweißnaht noch bis Bishkek halten muss. Ansonsten würde ich persönlich und zu Fuss zurückkommen und den Schweißer zur Rechenschaft ziehen „Ja, ja, kein Problem.“ Gesagt getan. Ich fahre mit den Jungs ins nächste Dorf und der Nudledude bleibt beim Auto. Im Dorf angekommen wasche ich mich erst an einer Quelle, dann drehe ich mich um und die schönste Frau seit Turkmenistan steht vor mir. Sie schenkt mir einen Apfel und ich bin im Paradies angekommen. Alles ist grün, der Bach plätschert, mir wird Essen serviert das Dorf kichert um mich herum, während Larissa (ja, so ist ihr Name) mir Aprikosen, Äpfel und andere verbotene Früchte anbietet.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-oft8YIGI/AAAAAAAAAK4/0b9a7PZ9XyE/s1600/IMG_5802.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-oft8YIGI/AAAAAAAAAK4/0b9a7PZ9XyE/s320/IMG_5802.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512309731787022434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Wie der Zufall so will ist sie die Tochter vom Dorf-Machaniker, spricht Englisch und sogar zwei Sätze Deutsch. Während ihr Vater das gebrochene Autoteil schweißt bin ich hin und weg. Beinahe habe ich schon ein schlechtes Gewissen gegenüber dem N.D., der beim Auto sitzt und wartet. Während ich dann so af den Fleischstückchen, die mir serviert werden herumkaue, schweift mein Blick über den gedeckten Tisch auf den Teller von dem sie stammen. Ich traue meinen Augen nicht, sehe ich doch etwas dort herumkrabbeln. Ich kaue langsamer und staune nicht schlecht als ich lauter kleine weiße Maden in den Fleischstückchen auf dem Teller ausmache. Mir wird klar dass es da eine Verbindung zwischen denm Stückchen in meinem Mund und denen die sich vor mir offenbaren gibt. Was nun? Ausspucken wäre zutiefst unhöfflich und wer weiß ob es jemanden anderes im Dorf gibt, der schweißen kann, wenn ich aufgrund meiner Unhöfflichkeit rausgeschmissen werde. Also schön lange und genüßlich gekaut um auch wirklich jede Made zu erwischen, bevor man rumterschluckt. Dannach esse ich nur noch die verbotenen Früchte und frage mich, ob die Maden gewollt waren, etwa zur Konservierung des Fleisches...&lt;br /&gt;Langsam geht der Tag im Paradies zuende und ich fahre zurück mit dem Vater, dem geschweißten Teil für den Bus und ohne seine Tochter zum Noodledude. Nicht aber ohne vorher noch ein Abschiedsfoto mit der fröhlichen Oma gemacht zu haben. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-oe9C7atI/AAAAAAAAAKw/joZWw4RYkwA/s1600/IMG_5803.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-oe9C7atI/AAAAAAAAAKw/joZWw4RYkwA/s320/IMG_5803.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512309718661163730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Am Auto angekommen wird das Teil festgeschraubt und die Schweißnaht, die bis Bishkek halten sollte, bricht sofort ab. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-oeLRzdfI/AAAAAAAAAKo/ocmjCd23gf4/s1600/IMG_5809.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-oeLRzdfI/AAAAAAAAAKo/ocmjCd23gf4/s320/IMG_5809.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512309705301784050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  Also die Nacht im Auto mit wunderbarem Blick nach Afghanistan verbracht während der Mechaniker aus einem Ladakugelgelenk, von denen hier jeder Fahrer anscheinend ein ganzes Schlüsselbund mit sich herumträgt, und einer VW-Fassung versucht sozusagen Konzenrübergreifend ein Stück zu machen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-odUfQG5I/AAAAAAAAAKg/GeFFzxPMxXI/s1600/IMG_5810.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-odUfQG5I/AAAAAAAAAKg/GeFFzxPMxXI/s320/IMG_5810.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512309690594237330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1734434512251350355?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1734434512251350355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/pannemir.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1734434512251350355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1734434512251350355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/pannemir.html' title='Pannemir'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH-viuHioLI/AAAAAAAAALQ/srmiPWbK1MU/s72-c/IMG_5752.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-2973581130347293264</id><published>2010-08-15T23:50:00.000+02:00</published><updated>2010-09-08T00:04:18.529+02:00</updated><title type='text'>Unserer schönster Tag in Tadschikistan</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Morgens werde ich natürlich gleich geweckt. Während der Noodledude einfach weiterschläft. So eine Ungerechtigkeit! Ein paar Kinder machen sich über unser Campinggeschirr her&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt; Ich steige aus dem Auto, versuche zu kommunizieren, auf Russisch, auf Farsi, mit Händen und Füßen, aber sie sitzen nur stumm da und beobachten mich. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Also setze ich mich schweigend daneben. So glotzen und schweigen wir uns gegenseitig die nächsten anderthalb Stunden an.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1X-8SoNI/AAAAAAAAAP4/Pcn94OjoQco/s1600/IMG_5634.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1X-8SoNI/AAAAAAAAAP4/Pcn94OjoQco/s320/IMG_5634.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514294217399247058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt; Als sie dann mein Feuerzeug entdecken kommt Schwung in die Sache und sie beginnen alles abzufackeln, was brennbar ist. N.D. wacht endlich auch nach 2 Stunden auf, macht dem Spaß ein Ende und wir starten in Richtung Khorog. Es geht immer höher den Pamir hinauf und &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;atemberaubende Landschaften wechseln sich im Minutentakt ab. Sogar Dünenfelder sind &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;dabei. Auf dem ersten Pass des Tages treffen wir ein paar Slowenen mit einem schönen THW-Laster aus Potsdam.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1aAi9Q8I/AAAAAAAAAQY/4DyZMbCwmoU/s1600/IMG_5698.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1aAi9Q8I/AAAAAAAAAQY/4DyZMbCwmoU/s320/IMG_5698.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514294252189598658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt; Die Gruppe ist guter Dinge und lässt uns nicht bevor wir den „wunderbaren“ usbekischen Likör probiert haben gehen.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt; Es kommen Flussdurchquerungen, Schafherden, Panzeketten, Hängebrücken, Geröll- und Dünenfelder und immer wieder haarsträubende Steigungen.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1YYhIUjI/AAAAAAAAAQA/fE63wso50HM/s1600/IMG_5654.JPG"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa2UKdBGyI/AAAAAAAAAQg/-rqbmb4lsBI/s1600/IMG_5710.JPG"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1Y9w4tOI/AAAAAAAAAQI/3TVnfhAAChk/s1600/IMG_5667.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1Y9w4tOI/AAAAAAAAAQI/3TVnfhAAChk/s320/IMG_5667.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514294234262844642" border="0" /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1YYhIUjI/AAAAAAAAAQA/fE63wso50HM/s1600/IMG_5654.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1YYhIUjI/AAAAAAAAAQA/fE63wso50HM/s320/IMG_5654.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514294224264647218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa2UuheJqI/AAAAAAAAAQo/8A0Zzx_EJA4/s1600/IMG_5716.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa2UuheJqI/AAAAAAAAAQo/8A0Zzx_EJA4/s320/IMG_5716.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514295260963808930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa2UKdBGyI/AAAAAAAAAQg/-rqbmb4lsBI/s1600/IMG_5710.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa2UKdBGyI/AAAAAAAAAQg/-rqbmb4lsBI/s320/IMG_5710.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514295251281451810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt; Der Bus nimmt mit seinen 60PS und zweieinhalb Tonnen alles beinahe ohne Klagen hin. Beinahe…die Feder hinten rechts bricht. Aber das kann unser Prachtstück nicht aufhalten – mit halbem Federweg fährt es sich ebenso gut.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1ZT2l-8I/AAAAAAAAAQQ/9OzZhpmgNG8/s1600/IMG_5676.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1ZT2l-8I/AAAAAAAAAQQ/9OzZhpmgNG8/s320/IMG_5676.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514294240192363458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt; Abends suchen wir uns wieder ein schönes Plätzchen an einem rauschenden Bach und schlafen nach nicht einmal 200 Tageskilometern erschöpft ein.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-2973581130347293264?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/2973581130347293264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/unserer-schonster-tag-in-tadschikistan.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2973581130347293264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2973581130347293264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/unserer-schonster-tag-in-tadschikistan.html' title='Unserer schönster Tag in Tadschikistan'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIa1X-8SoNI/AAAAAAAAAP4/Pcn94OjoQco/s72-c/IMG_5634.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-2124909909094878846</id><published>2010-08-14T23:18:00.000+02:00</published><updated>2010-09-07T23:24:41.098+02:00</updated><title type='text'>Endlich in Richtung Pamir!</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal  {mso-style-parent:"";  margin:0cm;  margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:12.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1  {size:595.3pt 841.9pt;  margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;  mso-header-margin:35.4pt;  mso-footer-margin:35.4pt;  mso-paper-source:0;} div.Section1  {page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zum Schluss läuft unser Registrationsproblem so wie es immer läuft in Zentralasien wenn man nicht weiterkommt. Schmieren. Erst versuchen wir es über Bekannte vom Sohn des Polizeipräsidenten, die wollen 160$ Schmiergeld und Gebühren, schaffen es aber nicht rechtzeitig. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Da wir inzwischen hart an der Grenze der 72 Stunden sind, nach denen man sich in Tadschikistan registrieren muss und morgen Sonntag ist und die nächste Möglichkeit zum Registrieren Khorog ist –wann auch immer wir dort ankommen-, bleibt uns am Ende nichts anderes übrig, als uns zum „Studentenpreis“ im Außenministerium ein neues Visa zu holen. Wir trauen unseren Augen nicht- der Beamte streicht einfach die Buchstaben XC (für Privatreise) auf unserem Visum durch und schreibt darüber ein T (Tourist), noch n’ Stempel rauf und fertig ist das Touristenvisum… &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir wechseln noch schnell die Reifen (Durchgängig seit zwei Jahren bin ich mit diesen paar alten Winterreifen gefahren.) und haben jetzt sogar Sommerreifen. Endlich geht es los ins zweithöchste Gebirge der Welt…&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIatV27mMhI/AAAAAAAAAPw/dTBR29h1lno/s1600/IMG_5615.JPG"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIatVR8X8qI/AAAAAAAAAPo/b9DExIpEKI0/s1600/IMG_5583.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIatVR8X8qI/AAAAAAAAAPo/b9DExIpEKI0/s320/IMG_5583.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514285374867239586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Natürlich müssen vorher noch Polizeikontrollen und die Schäden der letzten Regenfälle überwunden werden. Als wir endlich auf einer Flussterrasse mit wunderschönem Ausblick halt machen, seit langer, langer Zeit das erste Mal wieder zum Kochen kommen und das erste Mal seit dem Iran abends wirklich unsere Ruhe haben, überfällt uns auch schon der Schlaf. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-2124909909094878846?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/2124909909094878846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/endlich-in-richtung-pamir.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2124909909094878846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2124909909094878846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/endlich-in-richtung-pamir.html' title='Endlich in Richtung Pamir!'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIatVR8X8qI/AAAAAAAAAPo/b9DExIpEKI0/s72-c/IMG_5583.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5454129531077048759</id><published>2010-08-13T22:23:00.002+02:00</published><updated>2010-09-07T23:06:34.697+02:00</updated><title type='text'>Augen auf beim Visakauf!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Nachdem der Noodledude in der letzten Nacht gefahren war, ist es an mir, früh aufzustehen und ein paar Kilometer auf dem Weg nach Duschanbe zu reißen. Während N.D. also auf dem Beifahrersitz weiterschläft, fahre ich zwanzig Kilometer wunderbar asphaltierte Straße.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Beim ersten Anstieg löst sich der Asphalt auf und auf den übrig gebliebenen Broken holpert dann der ganze Verkehr zwischen den beiden größten Städten Tadschikistans herum. Meine ganze Konzentration wird also gleich am Morgen ohne Frühstück abgefordert. Beeindruckt bin ich vom N.D., der es schafft bei dem Gepolter, weiter zu schlafen, oder zumindest zu dösen. Während auf der Karte nur ein Pass eingezeichnet ist sind es in Wirklichkeit zwei.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIaiM_2FqBI/AAAAAAAAAPY/SnPLoP4t7DM/s1600/IMG_5545.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIaiM_2FqBI/AAAAAAAAAPY/SnPLoP4t7DM/s320/IMG_5545.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514273137942177810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Wir haben damit gerechnet am Morgen anzukommen, aber die Fahrt zieht sich ins Unermessliche hin. Der zweite Pass ist ein Tunnel und in dem Moment wo wir hineinfahren, erinnere ich mich an die Geschichte zweier Bekannter, die diesen Tunnel auch durchquert haben. „Der Tunnel steht das halbe Jahr ganz und den Rest halb unter Wasser, ist endlos lang, keine Fluchtmöglichkeit, kein Straßenbelag und kein Sauerstoff und wenn die tadschikischen Maruschkas am Ende angelangt sind, halten sie erstmal an und alle telefonieren mit ihren Verwandten, dass sie überlebt haben.“ Tja da hatten sie wohl ein bisschen übertrieben – Zeitweilig gab es Straßenbelag.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIaiNXMRQNI/AAAAAAAAAPg/V8GzNSAK2-Y/s1600/IMG_5552.JPG"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-adfcdd82e47bc7d7" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v12.nonxt4.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dadfcdd82e47bc7d7%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D673B1257F5BAD3CE26D9C2930DC22526EB760E0.5C08FF795ECD4F940F539785792636508BB3C912%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dadfcdd82e47bc7d7%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D8aWdq_CtnMGqBhtS27O1Xsa7WwQ&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v12.nonxt4.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dadfcdd82e47bc7d7%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935448%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D673B1257F5BAD3CE26D9C2930DC22526EB760E0.5C08FF795ECD4F940F539785792636508BB3C912%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dadfcdd82e47bc7d7%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D8aWdq_CtnMGqBhtS27O1Xsa7WwQ&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Während es in den Bergen eher sehr schöne und eher ärmliche Dörfer gibt, kommen wir langsam auf Duschanbe zu und die ersten hässlichen Villen der Superverdiener stehen im Tal. Als wir gerade an einer besonders großen mit besonders viel Sicherheitsvorkehrungen vorbei fahren und ich noch zu dem im Tunnel von mir geweckten N.D. sage: „Da wohnt wohl der Präsident.“ Werden wir schon von der Polizei rausgewunken. In ganz Tadschikistan kann man anscheinend fahren wie der Teufel, aber vor diesem Gebäude nicht… - Volltreffer, tatsächlich die Präsidentenvilla!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir fahren in Duschanbe direkt zum Außenministerium, um den Stempel, den die Tadschikische Botschaft vergessen hat, nachtragen zu lassen. Von dort werden wir zu einer Villa weitergereicht, wo wir ausnahmsweise mal gut behandelt werden und den Stempel sofort bekommen. Auf die Frage, warum wir kein Touristenvisa bekommen haben und jetzt der Ärger mit der Registrierung bei uns liegt, nur ein Achselzucken. Das Problem scheint mit der Tadschikischen Botschaft in Berlin schon bekannt zu sein...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Also zum Registrierungsbüro. Dort will an uns nicht registrieren, obwohl der Fehler mit dem Visa nicht bei uns liegt. Wir sollen für die Registrierung 25$ zahlen, außerdem brauchen wir ein Schreiben eines Reisebüros, was uns 30-40$ kosten soll oder wir müssen im Hotel übernachten. Alle Diskussionsversuche scheitern und wir müssen schließlich aufgeben und uns nach einem Reisebüro umsehen, da wir nicht vorhatten in Duschanbe zu schlafen. (Hätten wir gewusst, auf welche Art und Weise wir später die Tadschikisch-Kirgisische Grenze überqueren würden, wir wären einfach ohne Registrierung weitergefahren…) Also ein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Reisebüro gesucht. Es ist inzwischen 17h und wir haben noch nicht gefrühstückt. Laufen also &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;so von Reisebüro zu Reisebüro, nicht bereit 70$ pro Person für die Registrierung zu zahlen, wie es zeitweilig von uns verlangt wird. Am Ende mieten wir entnervt zwei Betten in einem Hotel für jeweils 10$. Mit dem Papier vom Hotel machen wir uns dann auf den Weg zurück zum Registrierungsbüro. Da die Belegung gewechselt hat, müssen wir erneut unseren Fall erklären – mit dem Resultat, dass man uns einfach gar nicht registrieren will. Irgendwo scheint eine Schraube zu sein, die noch geschmiert werden möchte… Ich platze und werfe wutentbrannt meinen Rucksack gegen die Wand des Büros. Woraufhin alle erschreckt zusammenzucken, so was hatte man dann doch nicht von den Ausländern erwartet. Um mich abzukühlen gehe ich vor die Tür, woraufhin ich auch gleich von einem alten Mann angesprochen werde, woher&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; ich denn komme: „Germanja.“, „Niemcy?“, „Da.“, „Faschist.“ – ich beachte den Mann nicht weiter und koche vor Wut. Aber meine plötzliche Explosion scheint Früchte getragen zu haben. Wir &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;werden in das Büro der Angestellten gebeten, es wird uns ein Stuhl angeboten und eine Dolmetscherin wird angerufen. Sie teilt uns dasselbe mit, was uns vorher schon auf Russisch gesagt wurde. Man wird uns nicht registrieren, außer, ja außer, wir schalten ein Reisebüro ein. Entnervt gehen wir zum Hotel zurück. Dort treffen wir dann einen abgefahrenen Canadier, der sein Land seit 30 Jahren nicht mehr betreten hat, grad aus Afghanistan kommt („Jungs, geht da nicht hin, das ist gefährlich!“) und von Interpol gesucht wird. Mit ihm lässt sich der Abend einigermaßen gut verleben zumindest besser als mit den Mongol-Rally-Kids(mehr dazu in einem separaten Blogeintrag), die auch vor dem Hotel parken. (Eine Erfahrung unserer Reise:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Die Leute, die mit der Polizei in Konflikt geraten sind oder sogar schon im Gefängnis saßen, waren immer die korrektesten und die, mit denen man am besten auskommen konnte, von Istanbul über Teheran, Ashgabat, Tashkent, Duschanbe bis Bishkek.) Zuerst muss natürlich&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; das Auto vor dem Hotel weggefahren werden, weil astronomische Summen verlangt werden, damit das Auto „bewacht“ ist. Das übernehme ich und werde natürlich auch sofort von der Polizei angehalten, die mir einen Kugelschreiber klaut. Nachdem ich das Auto dann in einer besonders dunklen Straße, garantiert ohne Bewachung, abgestellt habe, will ich nur noch ins Bett. Ich habe genug, während der Noodledude sich noch vergebens auf die Suche nach einem Nachtleben in Duschanbe macht und weil er Nussschalen (wie alle Tadschiken) auf den Boden fallen lässt, mit dem Hotelportier in Konflikt gerät. Langsam haben wir genug davon, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;solange wie wir nicht dauernd bestechen oder Geld verschenken wie Dreck behandelt zu werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Schade, vor lauter Ärger hatten wir kaum Zeit die wunderschöne Landschaft zu bestaunen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIaiNXMRQNI/AAAAAAAAAPg/V8GzNSAK2-Y/s1600/IMG_5552.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIaiNXMRQNI/AAAAAAAAAPg/V8GzNSAK2-Y/s320/IMG_5552.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514273144209227986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5454129531077048759?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5454129531077048759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/augen-auf-beim-visakauf.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5454129531077048759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5454129531077048759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/augen-auf-beim-visakauf.html' title='Augen auf beim Visakauf!'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIaiM_2FqBI/AAAAAAAAAPY/SnPLoP4t7DM/s72-c/IMG_5545.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5878035072431663142</id><published>2010-08-12T23:41:00.019+02:00</published><updated>2010-09-07T09:01:57.987+02:00</updated><title type='text'>Raus aus dem Knast – Weg aus Usbekistan - Rein ins nächste Abenteuer – Tadschikistan</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal  {mso-style-parent:"";  margin:0cm;  margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:12.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p  {mso-margin-top-alt:auto;  margin-right:0cm;  margin-bottom:5.95pt;  margin-left:0cm;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:12.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1  {size:595.3pt 841.9pt;  margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;  mso-header-margin:35.4pt;  mso-footer-margin:35.4pt;  mso-paper-source:0;} div.Section1  {page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Als ich im Kinderladen war haben ein paar andere Kinder ziemlich damit angegeben, dass ihre Väter im Knast gesessen haben. Wie sich meistens herausstellte war das nur für eine Nacht, aber immerhin. Ich konnte mit so etwas nicht angeben. Der Noodledude macht mich nun darauf aufmerksam, dass meine Kinder jetzt zumindest auch damit prahlen können, dass ihr Vater es in den Knast geschafft hat. Ich gebe zu bedenken, dass wir ja nicht richtig im Knast waren. Wir haben auf dem Hof im VW Bus geschlafen und keine Tür ist scheppernd hinter uns ins Schloss gefallen, höchstens das Hoftor. N.D. lässt keine Bedenken zu. Was wäre denn gewesen, hätten wir nicht darauf bestanden im Auto zu schlafen...&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So klingelt dann auch der Wecker am Morgen. Ich bin sofort hellwach, während der N.D. anscheinend auch im Gefängnis seinen Schlaf braucht. Wir hatten den Wecker extra gestellt um nicht am Morgen von irgendwelchen Schergen aus dem Schlaf gerissen zu werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich schnorre mir von einem Polizisten eine Zigarette, gegen das Magenknurren. Wir haben seit gestern früh nichts mehr gegessen, weil wir aus Trotz nichts von dem uns angebotenen Essen annehmen wollten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kaum hab ich die Zigarette angezündet werden wir auch schon zurück in das Gebäude der Miliz geführt. Der General oder wer auch immer; der Oberpapenheimer ist inzwischen eingetroffen und möchte noch einmal unsere Geschichte hören. Es gibt immer noch keine Übersetzer. Der Noodledude weigert sich überhaupt noch etwas zu sagen und als der General anfängt von „Straff“ zu sprechen, sprechen wir nur noch von der deutschen Botschaft. Das scheint zu genügen. Innerhalb von einer halben Stunde sind die 3(!) Lehrer aus der Schule geholt um zu übersetzen. Das wird dem Noodledude gerade noch rechtzeitig vor seinem Wutausbruch mitgeteilt. Die Übersetzungen gibt’s auf Englisch oder auch Deutsch, ganz wie wir wollen. Während eine anscheinend verzweifelte Frau im Wartezimmer der Miliz zusammenbricht und weint, was das Zeug hält, gibt der General entnervt unsere Variante der letzten Nacht auf Russisch zu Protokoll. Die Lehrerinnen scheinen das ganze Prozedere auch ziemlich befremdlich zu finden und bemerken gleichfalls auch die Dummheit des Oberpolizisten. Nachdem wir das Papier dann unterschrieben haben, biete ich den Übersetzerinnen an, sie nach Hause zu fahren. Eine richtige Entscheidung. Obwohl wir übereingekommen waren, endlich nach Tadschikistan fahren zu dürfen, wird das Tor des Hofes nicht geöffnet. Die Anwesenheit der Übersetzerinnen gibt uns Sicherheit und ich bin überzeugt, wären sie nicht da gewesen, hätte es noch einen weiteren Vorwand gegeben uns aufzuhalten und eine „Straff“, oder zumindest „Stellplatzgebühr“ für die Nacht im Gefängnishof zu verlangen. Als der Miliz auch endlich klar ist, dass die Übersetzerinnen nicht von unserer Seite weichen und sie nicht ohne großes Aufsehen kassieren können, geht das Tor dann auch endlich gegen Mittag auf.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVgtB--0bI/AAAAAAAAAOw/GRrzftowpwI/s1600/IMG_5512.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVgtB--0bI/AAAAAAAAAOw/GRrzftowpwI/s320/IMG_5512.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513919645528019378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Übersetzerinnen werden von uns noch schnell nach Hause gebracht, nicht ohne uns zuvor den Weg zum richtigen Grenzübergang zu weisen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;(Nicht nur nach dieser dieser Nacht haben wir das Gefühl, was  sich in Zukunft  noch verfestigen wird, dass die Hellsten in  Zentralasien nicht gerade die Männer sind...)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir fahren also frohen Mutes und in der Gewissheit uns kann nichts mehr erschüttern mit den letzten Tropfen des Diesels vom usbekischen Schwarzmarktes und knurrenden Mägen zur tadschikischen Grenze. Mit dieser Gewissheit passieren wir dann auch die Grenze. Während alle sich anständig anstellen, fahren wir einfach vors Tor, sodass wir vor allen anderen passieren müssen, weil sonst keiner durchkommt. (Übrigens ein guter Trick an allen Zentralasiatischen Grenzen –und vielleicht auch anderswo; einfach das Auto so hinstellen, dass der ganze Grenzverkehr nicht mehr vorbeikommt, so geht’s schneller und man bekommt nicht so leicht eine besonders gründlich Durchsuchung des Autos.) An der Grenze geben wir natürlich nicht an, dass wir 500$, 40SFR, und 50€ dabei haben. Wir haben exakt genauso viel Geld, wie bei der Einreise dabei. Sonst kann es empfindliche Strafen geben… Einem Schweizer Pärchen hinter uns war das nicht so bewusst und schon gibt’s Scherereien. Die Usbekischen Zollvorschriften kennen halt noch keine Kreditkarten und Geldautomaten… Man darf einfach nicht mehr Geld bei der Ausreise, als bei der Einreise dabeihaben. Logisch, ist doch klar, man könnte ja sonst einfach nach Usbekistan fahren und seine Schwiegermutter auf dem Schwarzmarkt verkaufen! Entgegen aller unserer Erwartungen ist die Zollbeamtin aber kulant. Sie bekommt unseren Orden für Fairness an Grenzen: Sie lässt die Schweizer ihre Zollerklärungen einfach noch mal mit falschen Angaben ausfüllen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir bieten den Schweizern und einem russischen Arzt, der für uns übersetzt, an, sie bis nach Khujand mitzunehmen und so fährt eine kleine lustige Gruppe auf einer perfekten Straße an dem ersten „Willkommen“-Schild seit der Türkei vorbei.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVgtgYG_eI/AAAAAAAAAO4/7NpAlB92WkE/s1600/IMG_5518.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVgtgYG_eI/AAAAAAAAAO4/7NpAlB92WkE/s320/IMG_5518.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513919653686476258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVguXqbrSI/AAAAAAAAAPA/lE_V-QwKYJw/s1600/IMG_5522.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVguXqbrSI/AAAAAAAAAPA/lE_V-QwKYJw/s320/IMG_5522.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513919668527279394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; In Tadschikistan wird alles anders. Wir sind voller Erwartung, fühlen uns allein schon wegen dem Schild und weil die tadschikischen Grenzsoldaten nicht unfreundlich waren überaus freundlich empfangen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Freude hält genau eine Stunde bis Khujand. Wir wollen uns Registrieren, (weil die Tadschikische Botschaft in Berlin uns irrtümlicherweise keine Touristen- sondern Privatvisas ausgestellt hat.) wobei sich herausstellt, dass mein Tadschikisches Visum im Gegensatz zu dem vom Noodledude keinen Stempel der Botschaft hat und wir deshalb schnellstmöglich nach Duschanbe fahren sollen. (Dabei muss erwähnt werden, dass die Straße nach Duschanbe zu einer der schlechtesten unserer Reise gehört und bei einer Fahrzeit von 12-16 Stunden über zwei Pässe führt. -Was wir bis dahin aber noch nicht wissen.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir lassen uns die gute Laune (zumindest noch) nicht verderben und baden ersteinmal zusammen mit den Schweizern im Syr Darya um uns dann zum Essen einladen zu lassen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVn5rScj3I/AAAAAAAAAPQ/7OurHPssRYI/s1600/IMG_5530.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVn5rScj3I/AAAAAAAAAPQ/7OurHPssRYI/s320/IMG_5530.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513927559355338610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Danke Euch nochmal für das erste Essen seit 1,5 Tagen! Es war super lecker und ein netter Abend.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVn35c2rnI/AAAAAAAAAPI/R1nEnskij4c/s1600/IMG_5533.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVn35c2rnI/AAAAAAAAAPI/R1nEnskij4c/s320/IMG_5533.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513927528797351538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0.0001pt;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gesättigt und bereit für die nächsten Kilometer wollen wir uns also auf den Weg nach Duschanbe machen. Langsam bewegen wir uns aus der Stadt heraus und... werden natürlich sofort von der Polizei herausgewunken. Wir sollen hinter dem Polizeiwagen bis zur Wache hnterherfahren. Wahrscheinlich erwartet man ein dickes Sparschwein, welches man jetzt gemeinsam schlachten kann. Zwischendurch wird noch auf freier Strecke angehalten und versucht uns dort abzuziehen, schägt aber fehl. Als wir dann an der Wache ankommen ist der Noodledude schon auf 180 und springt sofort aus dem Wagen und beschimpft den Kommandanten. Außerdem verlangen wir eine Erklärung, warum wir überprüft werden. So schnell fällt keinem was ein, bis der Kommandant irgentwas von Straff redet und es uns beiden zu bunt wird. Wir haben genug von Polizisten, einer dümmer als der andere und wie kleine Kinder versuchend sich immer wieder Strafen zu erbetteln. Als dann der Kommandant, umringt von der ganzen Meute anfängt etwas davon zu schwafeln, wir wären bei Rot über die Ampel gefahren, lacht der Noodledude ihn nur noch herzhaft vor seiner ganzen Mannschaft aus und wir steigen ins Auto und fahren weg. Niemand folgt uns. Der gute erste Eindruck von Tadschikistan ist verflogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5878035072431663142?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5878035072431663142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/raus-aus-dem-knast-weg-aus-usbekistan.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5878035072431663142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5878035072431663142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/raus-aus-dem-knast-weg-aus-usbekistan.html' title='Raus aus dem Knast – Weg aus Usbekistan - Rein ins nächste Abenteuer – Tadschikistan'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIVgtB--0bI/AAAAAAAAAOw/GRrzftowpwI/s72-c/IMG_5512.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-4919675156906915219</id><published>2010-08-11T12:00:00.007+02:00</published><updated>2010-09-07T00:29:50.672+02:00</updated><title type='text'>„ohne Plan nach Tadschikistan“ oder „eine Nacht im Knast“</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ersteinmal vorweggenommen: Wir haben mit unserem Blogtitel nicht &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-size:100%;" class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_0" &gt;zu viel&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; versprochen. Tatsächlich "Ohne Plan..." aber leider auch oder gerade deshalb mit Konsequenzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nachdem wir das &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"  style="font-size:100%;"&gt;abgefuckteste&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Hotel unserer Reise in &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"  style="font-size:100%;"&gt;Tashkent&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; hinter uns gelassen haben, wird noch &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"  style="font-size:100%;"&gt;Plov&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; und alles andere was die benachbarte Milchbar hergibt, getestet und tatsächlich: das Essen ist hervorragend, preiswert und wir spielen schon mit dem Gedanken, länger in &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"  style="font-size:100%;"&gt;Tashkent&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; zu bleiben und uns die Bäuche vollzuschlagen. Am Ende machen wir uns trotz aller Gedankenspielereien auf den Weg nach &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"  style="font-size:100%;"&gt;Tadschikistan&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH7wXGWF12I/AAAAAAAAAJw/YDfK5D6PKSs/s1600/IMG_5488.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH7wXGWF12I/AAAAAAAAAJw/YDfK5D6PKSs/s320/IMG_5488.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512107273578993506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es geht nach Süden und der VW-Bus macht komische Geräusche. Also schnell noch am Straßenrand ein paar Schrauben &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"  style="font-size:100%;"&gt;festgezurrt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, ein &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"  style="font-size:100%;"&gt;Ölleck&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; abgedichtet und ein paar Schäden an der unteren &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_8"  style="font-size:100%;"&gt;Motorabdeckung&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ausgebeult. Das Geräusch bleibt (kaputtes Radlager?). &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH7wXqW8M3I/AAAAAAAAAJ4/BWMIic3WC0U/s1600/IMG_5492.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH7wXqW8M3I/AAAAAAAAAJ4/BWMIic3WC0U/s320/IMG_5492.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512107283246232434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der Bus schlägt sich trotzdem wacker und während der Tag langsam zur neige geht, fahre ich bei der dritten Polizeikontrolle dann tatsächlich zu schnell. Der Polizist möchte 60$ haben. Ich bin nicht bereit die Dollar zu zahlen, lasse mich aber dummerweise auf Verhandlungen ein – ein Fehler. Es endet dann damit, dass ich dem Polizisten wutentbrannt unsere letzten usbekischen &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"  style="font-size:100%;"&gt;Sum&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; im Gegenwert 5$  auf den Tisch knalle und mich weigere ihm die Hand zu geben. Mit schlechtem Gefühl im Bauch und der Erwartung endlich aus &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"  style="font-size:100%;"&gt;Usbekistan&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; mit seinen korrupten Polizisten herauszukommen und an normalen Tankstellen - nicht auf dem Schwarzmarkt - tanken zu können, geht es weiter ohne Geld aber hoffnungsvoll im roten Licht des Sonnenunterganges in Richtung &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"  style="font-size:100%;"&gt;tadschikischer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Grenze.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH7wX2tGW_I/AAAAAAAAAKA/Vn1SoEs3oTQ/s1600/IMG_5511.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH7wX2tGW_I/AAAAAAAAAKA/Vn1SoEs3oTQ/s320/IMG_5511.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512107286560398322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Karte zeigt eine dicke Hauptstraße über die Grenze nach &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"  style="font-size:100%;"&gt;Tadschikistan&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. Nach mehrmaligem Nachfragen stellt sich heraus, dass es an dieser Stelle keinen Grenzübergang gibt. Aber 80km weiter nach Osten soll die Grenze passierbar sein. Die Karte zeigt dort auch eine große Straße nach &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"  style="font-size:100%;"&gt;Tadschikistan&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. (An dieser Stelle seien alle Zentralasienreisende vor der (&lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"  style="font-size:100%;"&gt;reißfesten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;!) Karte des Reise-&lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"  style="font-size:100%;"&gt;Know&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;-&lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16"  style="font-size:100%;"&gt;How&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Verlages gewarnt. Während die Fehler, die sich immer wieder in die Karten dieses Verlages einschleichen woanders nicht so schwer wiegen, sind falsche Kilometerangaben, &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"  style="font-size:100%;"&gt;Grenz&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;- und Straßenverläufe in Zentralasien fatal und können fatale Folgen haben! -So auch bei uns:)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In der Dämmerung machen wir uns also auf den Weg dorthin. Dreimal verfahren wir uns auf irgendwelche Äcker, bis wir (endlich) an eine Polizeikontrolle heranfahren. Die Polizisten erklären uns den Weg zur Grenze und wir folgen ihren Beschreibungen bis ein paar Betonsperren auf der Straße liegen. Schnell drumherum gefahren, dass kann ja nur der &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_18"  style="font-size:100%;"&gt;Grenzposten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; sein. Im Stockdunkeln rollen wir auf eine Brücke an deren Ende dann tatsächlich ein Militärposten steht. Je näher wir dem Posten kommen, desto klarer wird uns, dass hier nicht der Grenzübergang sein wird. Zumindest können wir den Posten nach dem richtigen &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_19"  style="font-size:100%;"&gt;Grenzübertrittspunkt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; fragen. Ein einziger 19jähriger Soldat kommt uns mit dummen Gesicht  entgegen. Wir fragen nach dem Weg. Er gibt uns eigentlich nur zu verstehen, dass zwanzig Meter weiter &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_20"  style="font-size:100%;"&gt;Tadschikistan&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ist und dass wir nicht wegfahren dürfen bis der Kommandant vorbeikommt. Der wird schnell per Funk verständigt. Bis er es aber geschafft hat sich von der nächsten Kneipe zu uns zu bewegen, vergeht eine ziemlich lange Zeit. Der &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_21"  style="font-size:100%;"&gt;Noodledude&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; hält derweil ein &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_22"  style="font-size:100%;"&gt;Nickerchen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, während ich versuche über das alt bewährte Mittel der gemeinsamen Zigarette mit dem &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_23"  style="font-size:100%;"&gt;Grenzsoldaten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ins Gespräch zu kommen. Er raucht nicht und während ich an meiner Zigarette ziehe und ab und zu ein paar Blicke hinunter in das dunkle Wasser des &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_24"  style="font-size:100%;"&gt;Syr&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_25"  style="font-size:100%;"&gt;Darya&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; werfe, kommt kein Gespräch zustande. Er ist eher unentschlossen, wie er uns einschätzen soll. Westliche Spione, Drogenschmuggler? Was machen wir um diese Zeit an seinem &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_26"  style="font-size:100%;"&gt;Kontrollposten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;? Man kann direkt zuschauen wie sein Gehirn arbeitet. Die ganzen Fragen scheinen ihn wahnsinnig zu beschäftigen, während mich eher die Frage beschäftigt, ob seine &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_27"  style="font-size:100%;"&gt;Kalaschnikow&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; geladen ist und zu welchem Schluss er wohl kommt. So steht dann nachts ein VW-Bus mit Berliner Kennzeichen, daneben ein verwirrter &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_28"  style="font-size:100%;"&gt;Grenzsoldat&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; und der rauchende Fahrer, währende der &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_29"  style="font-size:100%;"&gt;Noodledude&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_30"  style="font-size:100%;"&gt;anfaängt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; auf dem Beifahrersitz zu schnarchen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So lange bis der Kommandant mit Helm auf dem Fahrrad &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_31"  style="font-size:100%;"&gt;angerollt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; kommt. Irgendwo her springt noch ein anderer Soldat aus den Büschen. So stehen wir dann da. Keiner der Soldaten kann Englisch und unser Russisch ist auch stark begrenzt. Wir machen klar, warum wir um die Urzeit uns an diesem Ort aufhalten. Sie machen uns klar, dass wir uns an diesem Ort nicht aufhalten dürfen. Wie später der &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_32"  style="font-size:100%;"&gt;Noodledude&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; sagt, war das der Moment an dem sich alles noch ohne Komplikationen klären hätte können. Hätte der Kommandant die Eier gehabt uns, aufgrund der &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_33"  style="font-size:100%;"&gt;Offensichtlichkeit&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, dass wir keine &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_34"  style="font-size:100%;"&gt;Wodka&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;-&lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_35"  style="font-size:100%;"&gt;Martini&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; trinkenden 00-Agenten sind, in diesem Moment einfach gehen zu lassen, hätte sich die ganze Angelegenheit für beide Seiten in Wohlgefallen auflösen können. Das wäre sicherlich für beide Seiten auch das Beste gewesen. Aber dumm-dämliche Polizisten und Militärs sind in Zentralasien die Regel und die Courage etwas selber zu entscheiden hat eh niemand. Also geht es los zur Kaserne. Wobei wir natürlich zwei voll bewaffnete Soldaten mit dorthin &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_36"  style="font-size:100%;"&gt;kutschieren&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; müssen. In der Kaserne versucht dann der General, oder wer er auch immer war, umringt von 10 Soldaten einen Freund anzurufen, der übersetzen soll. Leider ist das örtliche Mobilfunknetz nicht in der Lage ein Gespräch von länger als 30 Sekunden zu ermöglichen. So wird alles sehr müßig und ich überlasse die Kommunikation dem &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_37"  style="font-size:100%;"&gt;Noodledude&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. Es werden Protokolle geschrieben, die von uns unterschrieben werden sollen. Der &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_38"  style="font-size:100%;"&gt;Noodledude&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; weigert sich. Während die Nacht voranschreitet, werden wir zur örtlichen &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_39"  style="font-size:100%;"&gt;Militz&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; weitergereicht.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Inzwischen fahren nicht mehr nur zwei sondern gleich drei bis vier Soldaten bei uns mit. Die Gewehre passen zumindest gefühlt kaum mehr mit in den Bus. Bei der Miliz müssen wir erst einmal um eine Straßensperre herumfahren  und dann direkt auf den sowjetisch beleuchteten und &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_40"  style="font-size:100%;"&gt;ummauerten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Hof. Wir werden in ein Verhörzimmer oder auch nur Büro von dem diensthabenden Polizeischergen geführt und ich erinnere mich sogleich an meine von diversen Filmen geprägten  Vorstellungen von Verhören in der ehemaligen DDR. Der N.D. wird noch einmal darauf hingewiesen, dass er ein Protokoll zu unterschreiben hat. Weiterhin weigert er sich beharrlich. Die Stimmung wird ungemütlich und es wird uns deutlich, dass wir heute &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_41"  style="font-size:100%;"&gt;Abend&lt;/span&gt; nicht mehr ein schönes Plätzchen zum übernachten suchen werden. Wir werden also festgehalten und als uns ein Schlafplätzchen in der Zelle angeboten wird, bestehen wir darauf im im Auto zu schlafen und auf keinen Fall in die Zelle zu gehen. Also runter in den abgesperrten Hof. Nicht aber ins Bett, ohne das der Bus noch inspiziert wird. Während der diensthabende &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_42"  style="font-size:100%;"&gt;Fetti&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; sich gerade auf dem Fahrersitz niederlässt, und Stück für Stück den Bus durchsucht, alles &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_43"  style="font-size:100%;"&gt;betatscht&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; und aufmacht, stehen wir ziemlich hilflos daneben. Es geht eigentlich nur darum uns zu erniedrigen und ich bin in diesem Moment das erste Mal wirklich froh, dass wir nicht mit einer Frau zusammen reisen. Seine Hände finden das &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_44"  style="font-size:100%;"&gt;Netbook&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. Sogleich will er Fotos aus Deutschland sehen. Er hat die Grenze unserer Privatsphäre überschritten. Das ist der Moment wo wir einstimmig genau diese Grenze ziehen und bestimmt mitteilen, dass das nicht drin ist. Der Milizionär ist überrascht, wollte aber anscheinend wirklich nur ausprobieren, wie weit er gehen kann. Vermutlich hat er noch garnichtmal ein großes Interesse daran Fotos anzuschauen. Es ging ihm mehr um unsere Erniedrigung. Sein Macht- und Kompetenzbereich scheint aber so klein zu sein, dass er es nicht wagt einen Schritt weiter zu gehen. Langsam zieht er ab.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit gestelltem Wecker und dem Versprechen, dass morgen der Milizchef um neun unseren Fall bearbeiten wird und wir dann weiterfahren dürfen, schlafen wir beunruhigt im Auto auf dem abgesperrten Hof des Knastes ein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Aber immerhin: Dem Titel unseres Blogs sind wir gerecht geworden: "Ohne Plan nach Tadschikistan".&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-4919675156906915219?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/4919675156906915219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/09/ohne-plan-nach-tadschikistan-oder-eine.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4919675156906915219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4919675156906915219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/09/ohne-plan-nach-tadschikistan-oder-eine.html' title='„ohne Plan nach Tadschikistan“ oder „eine Nacht im Knast“'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TH7wXGWF12I/AAAAAAAAAJw/YDfK5D6PKSs/s72-c/IMG_5488.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-7671869457522862283</id><published>2010-07-30T22:48:00.002+02:00</published><updated>2011-02-18T15:08:41.432+01:00</updated><title type='text'>Mit Elan nach Turkmenistan</title><content type='html'>Abends noch schnell wie sooft ein paar Fleischspieße am Straßenrand gegessen und dann einen Schlafplatz kurz vor der Grenze nach Turkmenistan gesucht. &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Morgens mal wieder von ein paar sympathischen Kids aufm Motorrad geweckt worden. Das Frühstücken verschieben wir dann aber trotzdem auf den iranischen Grenzort Bajgiran.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-VIJUFfvUsFI/TV2YaGBlNCI/AAAAAAAAAg4/OreDhkMmDI8/s1600/imm035_35A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-VIJUFfvUsFI/TV2YaGBlNCI/AAAAAAAAAg4/OreDhkMmDI8/s400/imm035_35A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574779487815808034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Der Bulli kämpft sich tapfer die letzten Kilometer bis zum Grenzpass hinauf. Wir wollen noch tanken, da auf unserer Karte eine Tankstelle in diesem Ort eingezeichnet ist. Tankstelle scheint es nicht zu geben, genauso wenig wie irgendetwas anderes interessantes. :-(&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-YfAA0pAsEiY/TV2YlGflsAI/AAAAAAAAAhA/EPWzwvNYpCE/s1600/imm034_34A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-YfAA0pAsEiY/TV2YlGflsAI/AAAAAAAAAhA/EPWzwvNYpCE/s400/imm034_34A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574779676920229890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Also kurz gefrühstückt und hoch zur modernen Grenzstation auf dem Pass. Wir beschließen 5$ bei einem Mann der uns bei den Grenzformalitäten hilft zu lassen. Der Grenzbeamte ist gerade beim Tee trinken. Also ein bisschen iranisches Fernsehen geschaut, gerade werden die „Afghanistanprotokolle“ aus dem Spiegel zitiert. Interessant, in einem Land in dem der Spiegel offiziell nicht verkauft werden darf, wird das was gerade passt rausgepickt und zitiert...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie erst die Presse in Turkmenistan ist, dessen Regime gerne in eine Reihe mit Nordkorea und Burma gestellt wird?&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Endlich werden wir über die Grenze gelassen, stellen fest, dass die 5$ eigentlich überflüssig waren – hätten wir alles auch gut selber erledigen können.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Vor der Turkmenischen Seite beschließt der Noodledude alles noch ein bisschen entspannter angehen zu lassen. Also Auto vor der menschenleeren Grenzstation geparkt und einfach desinteressiert in den Wartesaal gesetzt. Funktioniert wunderbar. Auf einmal müssen nicht wir von einem zum anderen rennen, sondern die Grenzbeamten nehmen uns an die Hand und erledigen alles mit uns zusammen. Dafür kostet auf einmal alles Geld – Willkommen in Zentralasien!  – Gesundheitscheck (eigentlich nur ein Papier), Bearbeitungsgebühr, Eintrittsgebühr, Desinfektion  und was noch... Wir waren ein bisschen Blauäugig und sind davon ausgegangen, dass wir auch hier mit Euro weiterkommen... Also zu schlechten Raten unsere Euros in Dollar umgetauscht mit denen wir dann bezahlen können. (An jeden, der nach Zentralasien reist: Keine Euros mitnehmen!)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Dann die übliche Frage: „Driver?“ Ich bin der „Driver“. Also werden wir getrennt und während ich mich mit einem Zollbeamten über die Anzahl der Sitzplätze im Bulli streite (er meint, dass die sechs Sitzplätze im Bus nicht „Original“ seien, sondern zehn...und er hat Recht – denn, wie wir ja seit unserer Kindheit wissen: „Wer lauter schreit hat immer Recht...“), muss der Noodledude auf der Fußgängerseite die Grenze überqueren.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich lasse also Unsummen an der Grenze (ca. 160$ oderso) nur dafür mit einem Auto für 5 Tage nach Turkmenistan hinein zu fahren. Und wir fahren bergab in die Turkmenische Wüste rein nach Ashgabat.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;(An dieser Stelle sei vorab gesagt, dass wir nicht ganz frei im Berichten über Erlebnisse mit einzelnen Menschen sind, da dieser Blog öffentlich ist und selbst der Autor des Lonely Planets aufgrund des autoritären Regimes in Turkmenistan anonym bleibt.)&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-Wq1nRwIRlTA/TV2bIbZ8Z2I/AAAAAAAAAhI/M6j-qyeLhLU/s1600/imm027_27A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 267px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Wq1nRwIRlTA/TV2bIbZ8Z2I/AAAAAAAAAhI/M6j-qyeLhLU/s400/imm027_27A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574782482852374370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ashgabat ist eine Stadt, die in Marmor glänzt, deren Straßen rund um die Uhr in Handarbeit gefegt werden und in der an jeder Ecke ein Polizeiwagen steht. Nur Menschen scheint es keine zu geben... Leben auf der Straße – Fehlanzeige. Das was wir eigentlich nach der Türkei schon im Iran vermisst haben, gibt es hier noch weniger, eigentlich gar nicht.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-t3wwGmJYBjg/TV59Nd27G0I/AAAAAAAAAhY/05RoULpljWs/s1600/imm018_18A.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-t3wwGmJYBjg/TV59Nd27G0I/AAAAAAAAAhY/05RoULpljWs/s400/imm018_18A.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575031059038018370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Dadurch das wir mit unserem Transitvisum keine Registrierungspflicht haben, schlafen wir im halblegalen Hostel von Murat für 10$ die Nacht. Murat ist sympatisch, scheint aber doch etwas beunruhigt zu sein, ist das Viertel, in dem sein Haus steht doch anscheinend das letzte, was noch nicht für irgendwelche komischen Marmorhochhäuser abgerissen wurde und wahrscheinlich als nächstes dran.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir verbringen zwei Tage in Ashgabat mit dem genießen einer Freiheit die wir in den letzten Wochen nicht hatten. Wir ziehen durch die Bar(s) von Ashgabat. (Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen in dieser Stadt mit dem großen goldenen Buch von Turkmenbashi, dem Erdbebenmuseum zur Erinnerung an das Erdbeben bei dem die Mutter von Turkmenbashi ums Leben gekommen ist und der Statur von Turmenbashi himself, die sich mit der Sonne dreht und golden über die Stadt schimmert.)&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-x_wbI6DS_d0/TV2bItQScHI/AAAAAAAAAhQ/ct-XBFZI3Jg/s1600/IMG_4898.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-x_wbI6DS_d0/TV2bItQScHI/AAAAAAAAAhQ/ct-XBFZI3Jg/s400/IMG_4898.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574782487643713650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eigentlich gehen wir nur ins British Pub, weil wir nicht glauben, dass man ernsthaft woanders feiern kann in Ashgabat. Dort ist eine bunte Mischung aus Ausländern (hauptsächlich französische Ingenieure, Einheimische und einheimische Prostituierte) unterwegs. Letztere sind oftmals sehr schwer von dem Rest zu unterscheiden. Als wir uns auf den Weg in den Pub machen müssen wir erst einmal ein wenig suchen, was zur Folge hat, das wir eine Straße zweimal entlang laufen... - VERDÄCHTIG! - Also sofort Passkontrolle mit Befragung. Was für ein Land.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In der zweiten Nacht unserer nächtlichen Ausflüge in den Britisch Pub finden wir noch einen spanischen Journalisten, der gerade aus Kirgistan kommt und über die Unruhen in Osh berichtet. Mit ihm im Schlepptau wir alles noch witziger und als der Britisch Pub schließt versuchen wir ein paar Einheimische zu fragen wo die Party weitergeht. So landen wir dann im Keller eines sicherlich ziemlich teuren Hotels und werden dort von diversen schönen Frauen angetanzt die aber alle sehr enttäuscht abziehen, als wir klarmachen, dass wir ziemlich arme Schlucker sind. Trotzdem zufrieden und seit langer Zeit das erste Mal wieder gut angetrunken ziehen wir alleine zu dritt durch die dunklen Straßen von Ashgabat zurück ins Hostel. Anscheinend hat nach all den Marmorhochhäusern das Geld nicht mehr für eine Straßenbeleuchtung gereicht.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-7671869457522862283?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/7671869457522862283/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/mit-elan-nach-turkmenistan.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7671869457522862283'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7671869457522862283'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/mit-elan-nach-turkmenistan.html' title='Mit Elan nach Turkmenistan'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-VIJUFfvUsFI/TV2YaGBlNCI/AAAAAAAAAg4/OreDhkMmDI8/s72-c/imm035_35A.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5308031854669919213</id><published>2010-07-29T00:17:00.003+02:00</published><updated>2010-12-15T00:33:13.729+01:00</updated><title type='text'>Schlafen im Hafen</title><content type='html'>Während wir gefühlt gerade eben noch den Bus am leeren Hafen abgestellt haben, stehen wir schon wieder im prallen Sonnenschein und ich halte es nicht mehr im überhitzten Dachaufbau aus.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf8j8QuxxI/AAAAAAAAAgI/IEp3Lmpgzjk/s1600/IMG_4808.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf8j8QuxxI/AAAAAAAAAgI/IEp3Lmpgzjk/s400/IMG_4808.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5550682760159348498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Schnell aus dem Bus herausgesprungen und voller Verwunderung festgestellt, dass inzwischen der Hafen prall gefüllt mit Fischbooten ist und ich mich mitten im Trubel des Ausladens der Fänge wiederfinde. Also putze ich mir die Zähne und setze mich zwischen die Fischer auf eine Bank um mein gestern angefangenes Buch zu beenden, damit ich es dann endlich in irgendeinem Hostel „vergessen“ kann. Fünf Minuten schaut man mir noch zu, dann halten auch die sonst so distanzierten und zurückhaltenden Fischer die Neugierde nicht mehr aus. Was macht ein VW-Bus aus Deutschland in unserem Hafen? Hat der Ausländer da wirklich da drin geschlafen? Ich bin froh um Abwechslung und fange mangels anderer Kommunikationsmittel an mit Händen und inzwischen sicherlich auch einer überzeugenden Mimik ein Gespräch aufzubauen. So erfahre ich dass die Fischer in der Nacht draußen waren und bereits ihre Ladung abgeladen und verkauft haben. Der Fisch scheint nicht so gut zu sein und wird deshalb als Hühnchenfutter verwendet. Mir wird natürlich Tee angeboten und bei geteiltem süßen Chai und Zigaretten werden die Fischer gleich sympathisch.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf8kBUQcZI/AAAAAAAAAgQ/4K4bhaD3yrY/s1600/IMG_4813.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf8kBUQcZI/AAAAAAAAAgQ/4K4bhaD3yrY/s400/IMG_4813.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5550682761516315026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Ich fühle mich gut aufgehoben und weiß gar nicht so Recht warum. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang mit meinen Wurzeln an der Nordseeküste? Wir fachsimpeln über Wetter, Fisch, Motoren und Motorräder. Als ich dann den Dieselmotor des VW-Busses vorführe und die Motorhaube mit einem lauten Knall zufallen lasse, ist auch der Noodledude wach. Verschlafen und verwundert freut auch er sich über eine Chai und das Gespräch bekommt eine Wende zur Politik und Gesellschaft im Iran. Ich bekomme langsam Lust aufs Meer und frage den Kapitän, ob er uns in der nächsten Nacht mitnehmen kann. Er runzelt seine Stirn, lächelt, muss dann aber nach einem Telefonat mit dem Hafenvorsteher abwinken.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf8ks0LFVI/AAAAAAAAAgY/HCvSEdeGY_c/s1600/IMG_4819.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf8ks0LFVI/AAAAAAAAAgY/HCvSEdeGY_c/s400/IMG_4819.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5550682773192906066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Dafür lädt er uns noch auf ein ausgiebiges Frühstück ein. Zufrieden über unsere nette Begegnung verlassen wir, nicht ohne vorher noch einen Rundgang über das Fischerboot gemacht zu haben, zufrieden den Hafen in Richtung Turkmenistan – natürlich mit dem Auto. &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Während ich versuche mit unserer, mir immer schlechter vorkommenden Karte und dem Kompass einen Weg zum Wasser zu finden um das Kaspische Meer nochmal aus der Nähe zu suchen, fährt der Noodledude auf sandigen Wegen in die richtige Himmelsrichtung. Aber so sehr wir uns auch anstrengen einen Zugang zum Meer zu finden, desto mehr müssen wir auch einsehen, dass es keinen Zweck hat.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf87wiCZDI/AAAAAAAAAgg/XIL1VHic6Rk/s1600/IMG_4845.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf87wiCZDI/AAAAAAAAAgg/XIL1VHic6Rk/s400/IMG_4845.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5550683169327572018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Überall ist das Wasser mit Privathäusern oder Militär verbaut. Und an allen anderen Stellen gibt es einfach keine Weg zum Wasser. Warum nur?&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5308031854669919213?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5308031854669919213/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/schlafen-im-hafen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5308031854669919213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5308031854669919213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/schlafen-im-hafen.html' title='Schlafen im Hafen'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TQf8j8QuxxI/AAAAAAAAAgI/IEp3Lmpgzjk/s72-c/IMG_4808.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1830538576645491548</id><published>2010-07-28T21:49:00.000+02:00</published><updated>2010-11-02T21:52:07.279+01:00</updated><title type='text'>Highway to Hell</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;So schnell kommt man dann doch nicht aus Tehran heraus. Aber Stück für Stück geht es nach Kompass und schlechten Karten aus Tehran heraus. Zwischen uns und dem blauen Kaspischen Meer liegt nur noch das überaus massive Elbusgebirge. So massiv, dass bis heute nur einige wenige Straßen über dieses Gebirge führen. Diese Straßen sind dann entsprechend frequentiert… In Tehran waren wir gewartn worden, vor den gefährlichsten Straßen im Iran. Das will was heißen. Und tatsächlich wird die Straße nach jeder Kurve steiler und ich kämpfe um nicht mit den 60PS im ersten Gang zu landen und krasse Überholmanöver zu provozieren… Auf dieser Straße scheint alles erlaubt zu sein.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TNB5n2mh0sI/AAAAAAAAAgA/y4PZA5QiTNQ/s1600/IMG_4768.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TNB5n2mh0sI/AAAAAAAAAgA/y4PZA5QiTNQ/s400/IMG_4768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5535057667617313474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Überholmanöver in der Kurve, mal eben aussteigen und die Landschaft bewundern, mit zwei Lastwagen und einem Kleinwagen auf zwei Spuren fahren. Jemand scheint ein wachendes Auge auf die Passstraße zu haben. Und wen es erwischt, für den war es wahrscheinlich eh schon vorbestimmt. Wir haben Glück unser Schicksal ist uns wohlgesonnen. Während duzende Autowracks in Schluchten liegen, Rettungs- und Abschleppwagen, hinter jedem der Tunnel warten, kommen wir mit dem Sonnenuntergang nach Mahmoud Abad und finden einen ruhigen Schlafplatz am Fischerhafen von Babolsar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1830538576645491548?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1830538576645491548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/highway-to-hell.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1830538576645491548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1830538576645491548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/highway-to-hell.html' title='Highway to Hell'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TNB5n2mh0sI/AAAAAAAAAgA/y4PZA5QiTNQ/s72-c/IMG_4768.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1461993980181678255</id><published>2010-07-26T11:02:00.003+02:00</published><updated>2010-08-31T09:25:21.063+02:00</updated><title type='text'>In der Wueste nach dem Weg fragen #2</title><content type='html'>Nach der zweiten Uebernachtung in der Wueste, wollen wir noch etwas mehr. Also in die letzte kleine Oase „Mesr“ vor den ca. 300kmІ Nichts (keine Strasse, keine Siedlung, kein Fluss, kein Wasser) gefahren. Mal sehen, ob man eine kleine Abkuerzung nach Westen durch die Wueste findet...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFqAOGlY9rI/AAAAAAAAAJA/PRUmFl6b6Ho/s1600/IMG_4669.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 180px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFqAOGlY9rI/AAAAAAAAAJA/PRUmFl6b6Ho/s320/IMG_4669.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501850874560444082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFqAOdWvSeI/AAAAAAAAAJI/4jtPHStrshk/s1600/IMG_4670.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 180px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFqAOdWvSeI/AAAAAAAAAJI/4jtPHStrshk/s320/IMG_4670.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501850880673008098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/THyt_KTOCZI/AAAAAAAAAJg/KWAXaNUreow/s1600/IMG_4671.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 180px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/THyt_KTOCZI/AAAAAAAAAJg/KWAXaNUreow/s320/IMG_4671.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511471344602974610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In der Karte ist eine Strasse als „sonstige“ Strasse eingezeichnet, was nach unserer Erfahrung alles bedeuten kann, von einer asphaltierten beleuchteten Strasse bis zu Fahrspuren durch die Steppe inklusive Flussdurchquerungen. Also durch den Ort durchgerollt, wдhrend der starke heisse Wind den Sand aufpeitscht und gegen das Auto wirft. Es scheint sich niemand fuer uns zu interessieren. Erstaunlich, sind wir doch der Ueberzeugung das wir schon ein mittleres Aufsehen wert waeren, mit unserem Bus von Berlin bis an dieses letzte bewohnbare Fleckchen. Aber nichts. Also weiter in die Wueste. Und tatsaechlich werden aus der Strasse Fahrspuren und waehrend sich der VW-Bus langsam durch den Sand wuehlt, trocknet auch die letzte Hautpore voellig aus. Ich fahre einigermassen schnell um mit dem nur bedingt gelaendegaengigen Bus nicht im naechsten Sandloch stecken zu bleiben. Die Geschwindigkeit ist der Fehler. Alles was nicht hundertprozentig fest mit dem Bus verbunden ist, scheppert einmal laut als der Wagen wieder aufsetzt, nachdem ich eine nicht zu verachtende Bodenwelle uebersehen habe. Es ist heiss, ein auf Hitzestufe drei eingestellter Foehn blaest mir mit Sturmstaerke Sand ins Gesicht, ich sitze im eigenen Schweiss, Salzkrusten auf der Stirn, und die Sonnenbrille tut ihr uebriges um derartige Unaufmerksamkeit hervorzurufen.Wir drehen um, da unsere Spur gerade im Sand verlaeuft. Den ersten Menschen, den wir auf dem Rueckweg zum Ort treffen, fragen wir nach dem Weg. Waehrend er mit seinem Trecker gerade (Sand!) in der Wueste ablaedt, steige ich aus, zeige nach Westen, dazu einen Ortsnahmen. Er schaut mich an. Ich zeige in Richtung von in einem Duenenfeld verschwindenden Fahrspuren, die ungefaehr Richtung Westen gehen. Er nickt. „Are.“ Ja. Er sagt noch etwas von Mesr, der Ort aus dem wir gekommen sind und macht sich dann auf den Weg zurueck. Wir sind wieder allein in de Wueste. Ich drehe mich zum Auto um und jetzt, erst jetzt faellt mir auf, dass ich bei dem vorherigen Flugversuch mit dem Bus, den gesamten Kьhler herausgerissen habe. Er haengt noch an einzelnen Schrauben, macht allerdings eine sehr Schlechte Figur im Windkanal. Als ich nun das Wasser ueber die Stossstange fliessen sehe, wird mein Albtraum war. Mit kaputtem Kuehler in der Wueste.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFp-qg8IJ7I/AAAAAAAAAI4/1w3ioJIi8ng/s1600/IMG_4718.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFp-qg8IJ7I/AAAAAAAAAI4/1w3ioJIi8ng/s320/IMG_4718.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501849163648214962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein Glueck, nach zehn Minuten ist der Kuehler wieder abgedichtet und auch die vier Schrauben, die ihn fixieren wiedergefunden und festgemacht. Ich hatte diese Schrauben immer aus Bequemlichkeit nicht festgeschraubt um jederzeit schnell an den Motor  kommen zu koennen. Gerade deswegen wurde ich in Berlin von den Automechanikern meines Vertrauens gewarnt. „Wenn VW ne Schraube irgendwo sparen kann, dann kannste dir sicher sein das se dit och machen.“ (@Marc: Danke fuer den Tipp, ich werde ihn ab jetzt beherzigen. Wer nicht hoeren will muss fuehlen.)&lt;br /&gt;Also geht es weiter, immer den Fahrspuren hinterher, ca. vierzig Kilometer sollen es sein. Immer wieder ist eine Duene ueber den Weg gewandert, sodass man auf ihre sandigen Auslдufer ausweichen muss und sich so langsam durch den Sand wuehlt. An anderen Stellen ist der Untergrund wieder hart und gut befahrbar. Dafuer verlieren sich die Fahrspuren und es geht nach Kompass weiter. Immer mir dem Hintergedanken: „Wenn jetzt was passiert, was dann.“, „Warum haben wir keine Sandbleche und Schaufeln, nur einen kleinen Plastik Klappspaten dabei?“, „Was ist, wenn der Kuehler Schaden genommen hat?“ Als ich dann auch noch anfange zu zweifeln, ob ich denn Rueckweg wiederfinden wuerde, entschliessen wir uns umzukehren. Tatsaechlich verweht unsere Spur schon im Sand und wir sind froh, das Dorf wieder zu erreichen. Dort nochmal nachgefragt und tatsaechlich gibt es gar keinen Weg, dort wo wir gefahren sind, sondern man muss erst nach Sueden, wo man dann eine wunderbar aufgeschotterte Piste vorfindet und nach 35 Kilometern auch eine asphaltierte Strasse.&lt;br /&gt;Warum sagt uns der Traktorfahrer dann, dass wir nach Westen (in das Sandduenenfeld) fahren sollen? Ich glaube, er hat mir einfach nur gesagt, als ich ihn gefragt habe, ob es nach Westen weitergeht: „Ja, es ist grundsaetzlich moeglich, aber vielleicht solltet ihr lieber die Schotterpiste im Sueden nehmen. Aber jeder muss seine eigenen Erfahrungen sammeln.“ Das haben wir gemacht. Beim naechsten mal nehmen wir ein GPS mit oder lernen Farsi.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1461993980181678255?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1461993980181678255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/in-der-wueste-nach-dem-weg-fragen-2.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1461993980181678255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1461993980181678255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/in-der-wueste-nach-dem-weg-fragen-2.html' title='In der Wueste nach dem Weg fragen #2'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFqAOGlY9rI/AAAAAAAAAJA/PRUmFl6b6Ho/s72-c/IMG_4669.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-396940086643414126</id><published>2010-07-25T10:53:00.003+02:00</published><updated>2010-08-05T11:01:26.088+02:00</updated><title type='text'>In der Wueste nach dem Weg fragen #1</title><content type='html'>Das Uebliche: Die Strasse die wir gerade gefahren sind ist gar nicht auf der Karte eingezeichnet und die Kilometerangaben auf der Karte stimmen vorne und hinten nicht. Immerhin die Orte und Hoehenlinien scheinen so ungefaehr an ihrem Platz zu sein. Die schlechte Karte ist in der Wueste, bei insgesamt eingeschraenkten Optionen dann auch ziemlich laestig. Also, nachdem wir das erste Mal die Wueste in West-Ost Richtung von Yasd nach Tabas durchquert haben und immer noch nicht genug bekommen koennen, lieber nachgefragt um auch die richtige Strasse zurueck nach Westen zu erwischen. Der N.D. treibt einen Busfahrer auf, der mit seinem knarzenden und quietschenden Bus bis zur entsprechenden Abzweigung vorfahren moechte.&lt;br /&gt;Als wir den entsprechenden Abzweig erreicht haben, laesst es sich der Busfahrer nicht nehmen nochmal auszusteigen und uns darauf hinzuweisen, dass wir ja alle Arier sind, sozusagen aus einem Ei. Normalerweise ist das dann der Moment in einem Gespraech, in dem ich versuche deutlich zu machen, dass wir nicht so viel von Rassentheorien halten. Aber es ist einfach zu heiss und zu umstaendlich, zumal der Beifahrer ausgestiegen ist und anfaengt an meinem Spielzeug T1-VWBus rumzufummeln, was meine volle Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Also verabschiedet und weiter geht’s.HALT, da wir immer vergessen Fotos zu machen, wenn wir mit Menschen ins Gespraech kommen, noch schnell ein Foto. Am besten vor dem Bus. Busfahrer und Beifahrer wollen sich gerade aufstellen, da faellt dem Busfahrer ein, dass noch Jemand mit aufs Foto muss. Also wird der arme Ali aus seinen Traeumen im inneren des Busses gerissen und muss mit aufs Foto. So steht er dann verschlafen da, in einem Land, indem ich noch niemanden mit kurzer Hose rumlaufen habe sehen...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFp9ReoOHcI/AAAAAAAAAIw/iE3ki6BwZqU/s1600/IMG_4634.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFp9ReoOHcI/AAAAAAAAAIw/iE3ki6BwZqU/s320/IMG_4634.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501847634019491266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-396940086643414126?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/396940086643414126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/in-der-wueste-nach-dem-weg-fragen-1.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/396940086643414126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/396940086643414126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/in-der-wueste-nach-dem-weg-fragen-1.html' title='In der Wueste nach dem Weg fragen #1'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFp9ReoOHcI/AAAAAAAAAIw/iE3ki6BwZqU/s72-c/IMG_4634.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1503962416754476081</id><published>2010-07-22T10:33:00.004+02:00</published><updated>2010-08-05T10:53:06.611+02:00</updated><title type='text'>Hotel in Yasd (das erste seit Berlin)</title><content type='html'>Ich sitze im Innenhof und entspanne mich. Eine koreanische Familie kommt vorbei. Ein paar schuechterne Blicke huschen an mir vorbei. Die Familie setzt sich zwei Baenke weiter in den Schatten. Alle mustern mich mit verstolenen Blicken. Auf einmal gibt sich die Mutter einen Ruck, steht auf und spricht mich in gebrochenem Englisch an: „I know you from Korean Television.“ -Ich kann mich nicht erinnern jemals vom Koreanischen Fernsehen gefilmt worden zu sein. Kopfschuetteln.- „I remember your face.“ Wiederholtes Kopfschuetteln meinerseits. „You are German?“ „Yes.“ „You have car here?“ „Yes.“ „You repair your car by yourself?“ „Yup.“ „Your car is yellow.“ „No, red.“ Sie laesst sich nicht beirren und ist ueberzeugt mein Gesicht wiederzuerkennen. Aus einem Film ueber Uganda. Ich kann mich nicht erinnern vom koreanischen Fernsehen in Uganda mit einem gelben Auto gefilmt worden zu sein. Ich versuche zu erklaeren, dass sie  mich bestimmt verwechselt. Der Mann kommt dazu und langsam werden die beiden ungeduldig bei meiner Hoeflichkeit etwas so offensichtliches abzulehnen. Ich gebe nach und es gibt ein Foto mit der ganzen ehrfurchtsvollen Familie. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFp7Z8Qx7mI/AAAAAAAAAIo/aEB1dpo18vU/s1600/IMG_4465.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFp7Z8Qx7mI/AAAAAAAAAIo/aEB1dpo18vU/s320/IMG_4465.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501845580389936738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Verlasse verwirrt das Feld und die Koreanische Familie strahlt vor Freude.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1503962416754476081?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1503962416754476081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/hostel-in-yasd-das-erste-seit-berlin.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1503962416754476081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1503962416754476081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/hostel-in-yasd-das-erste-seit-berlin.html' title='Hotel in Yasd (das erste seit Berlin)'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TFp7Z8Qx7mI/AAAAAAAAAIo/aEB1dpo18vU/s72-c/IMG_4465.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3205198303374993853</id><published>2010-07-20T18:47:00.004+02:00</published><updated>2010-07-22T08:53:29.271+02:00</updated><title type='text'>Keine Panik - Wir leben noch!</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Eine Verschnaufpause in Teheran, das Auskurieren von Magenverstimmungen, das viele Umher-fahren und nicht zuletzt die knallharte Hitze haben uns davon abgehalten, uns in den letzten Tagen öfter zu melden. Wir haben aber noch ein paar Blog-Einträge für euch vorbereitet und hoffen, in den nächsten Tagen etwas zur Ruhe zu kommen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vor einer guten Stunde sind wir in Yazd angekommen und wollen uns etwas Luxus gönnen:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Zum ersten Mal seit unserer Abreise übernachten wir in einem "Hotel" (eher Hostel) und geniessen hier Duschen, Betten und langsames W-Lan.  M.P. ist gerade unter der Dusche, danach geht's für mich ran. Gemeinsam mit unseren Freunden aus Teheran wollen wir dann etwas essen gehen. Also hoffentlich bis die Tage!&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();}  catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEfqeYUYwkI/AAAAAAAAAIg/tvcHfIt48bE/s1600/IMG_4330.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEfqeYUYwkI/AAAAAAAAAIg/tvcHfIt48bE/s320/IMG_4330.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496619677873914434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3205198303374993853?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3205198303374993853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/keine-panik-wir-leben-noch.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3205198303374993853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3205198303374993853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/keine-panik-wir-leben-noch.html' title='Keine Panik - Wir leben noch!'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEfqeYUYwkI/AAAAAAAAAIg/tvcHfIt48bE/s72-c/IMG_4330.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-4151055143413206047</id><published>2010-07-19T18:57:00.002+02:00</published><updated>2010-09-05T19:13:42.373+02:00</updated><title type='text'>Shiraz und mal eben noch Persepolis</title><content type='html'>In der Nacht wurden wir von keinen Quadscharen überfallen und ich starte so mit einer der längst überfälligen Haarwäsche unter meinem bewährten wasserdichten Ortlieb-Sack.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN0ZbBDYI/AAAAAAAAAN4/rBD7M__0Tno/s1600/IMG_4217.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN0ZbBDYI/AAAAAAAAAN4/rBD7M__0Tno/s320/IMG_4217.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513476668892712322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Schon wird gestartet und weiter geht’s nach Shiraz.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN1Aw1ueI/AAAAAAAAAOA/iRv-LlDyXhI/s1600/IMG_4222.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN1Aw1ueI/AAAAAAAAAOA/iRv-LlDyXhI/s320/IMG_4222.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513476679453227490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Auf dem Weg begegnen wir dem ersten Auto mit europäischem Kennzeichen seit der Türkei. Ein VW-Bus mit Prignitzer(!) Kennzeichen. In Shiraz sind alle ziemlich geschafft und wir trennen uns erst einmal. Ich für meinen Teil bin glücklich auf dem Bazar, wo es nicht ganz so warm ist, herumschlendern zu können und mit den Teppichhändlern einen guten Preis für den schönsten Kelim der Stadt zu erhandeln. Er soll ein Hochzeitsgeschenk für meine Freunde Enrique und Charlotte sein, die im September heiraten. Worüber ich mir in diesem Moment noch keine Gedanken mache, ist die Frage, wie ich ihn über zahlreiche Grenzen Zentrasiens aus Ländern heraus bringe, aus denen die Teppichausfuhr strengstens verboten ist, wie ich ihn über 5000m hohe verschneite Pässe zwischen China, Afghanistan und Tadschikistan schleppe und wie er mir ans Herz wachsen wird und ich ihn am Ende trotzdem verschenke. &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich mache mir eher über die langsam knapp werdende Zeit vor dem verabredeten Treffpunkt Gedanken. Da Shiraz auf mich nicht einen besonders einladenden Eindruck macht, beschließe ich ausschließlich die Zitadelle der Stadt zu besichtigen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN2I_R_pI/AAAAAAAAAOI/ItvzT3jrlIQ/s1600/IMG_4247.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN2I_R_pI/AAAAAAAAAOI/ItvzT3jrlIQ/s320/IMG_4247.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513476698841153170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Gerne hätte ich noch mehr über die berühmten Literaten der Stadt, Hafis, Saadi und Omar Khayyam erfahren oder einen der hochgepriesenen Gärten der Stadt besucht.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN21RqNKI/AAAAAAAAAOQ/oONzCVv3YNU/s1600/IMG_4252.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN21RqNKI/AAAAAAAAAOQ/oONzCVv3YNU/s320/IMG_4252.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513476710729397410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Aber eigentlich wollen wir alle in dieser Hitze weiter vorankommen. Also machen wir uns auf den Weg zum großen Persepolis.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als wir ankommen geht die Sonne schon langsam unter, aber wir werden glücklicherweise noch auf das Ausstellungsgelände gelassen. Das die Sonne untergeht ist ein Glück, da man die Hitze sonst sicherlich nicht ertragen könnte.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN3kcVG-I/AAAAAAAAAOY/syb9y_giaQA/s1600/IMG_4258.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN3kcVG-I/AAAAAAAAAOY/syb9y_giaQA/s320/IMG_4258.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513476723390618594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Persepolis macht auf mich einen interessanten Eindruck, ist aber bei weitem nicht so beeindruckend, wie ich es mir aus Erzählungen vorgestellt habe. Interessant sind in jedem Fall die Graffitis, die Reisende vor 150 Jahren auf dem Eingangsportal hinterlassen haben. Persepolis scheint mehr eine Bestätigung für viele Iraner zu sein; seht her, wir waren schon vor tausenden von Jahren eine Hochkultur, bevor die Araber kamen, bevor der Islam kam… &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPOXtG5koI/AAAAAAAAAOg/WyOsuLoUBBQ/s1600/IMG_4267.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPOXtG5koI/AAAAAAAAAOg/WyOsuLoUBBQ/s320/IMG_4267.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513477275472466562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem ich mich ausgiebig mit Inschriften, Statuen und Gräbern beschäftigt habe, setze ich mich an den Eingang und beobachte die vorbeiziehenden Familien. Die meisten machen einen säkularen Eindruck. Persepolis scheint ein bisschen melancholische Erinnerung an eine Vergangenheit zu sein, mit der man eigentlich persönlich nicht mehr viel zu tun hat, nach der es aber eine große Sehnsucht gibt. Eine Vergangenheit, in der man frei auf der Straße musizieren durfte, in der Künstler ihre Kunst auch verkaufen dürfen, in der Persische Gelehrte ein großes Ansehen in der Welt hatten und in der Persien eine Großmacht war.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPOYJqE9AI/AAAAAAAAAOo/gyGDY3xUzCM/s1600/IMG_4326.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPOYJqE9AI/AAAAAAAAAOo/gyGDY3xUzCM/s320/IMG_4326.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513477283136205826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Während ich so vor mich hin sinniere, werde ich von einer Mutter angesprochen, ob ich mich mit Ihren Töchtern fotografieren lassen möchte. Natürlich möchte ich! Man kommt ins Gespräch und schon wird mir angeboten mich ins Hotel zu fahren. Meine Erklärung, ich schliefe im Auto löst Unverständnis und Distanz aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Abends geht es mal wieder zum Spieße essen. Wir sind guter Laune, bis der Spießverkäufer von der Gewaltwelle in der Stadt vor Persepolis erzählt, von Morden und Vergewaltigungen. Leicht nachdenklich gehen wir zurück zum Parkplatz vor dem Weltkulturerbe und errichten dort 5 Meter neben einer Kaserne unser Zelt. Nachdem wir alles schön aufgebaut haben, kommt ein Soldat aus der Kaserne heraus und weißt und zurecht, dass wir bitte direkt vor der Kaserne auf dem Asphalt zelten sollen. Der Grund: Es gibt eine Fehde zwischen den Bazaris und dem Militär. Die Bazaris haben gedroht einen von den Militärs umzulegen. Und jetzt hat man natürlich Angst. Was wäre unangenehmer, als ein paar tote Touristen direkt neben der Kaserne. Damit man uns gut im Auge hat, sollen wir also einen Meter vor der Kaserne auf Beton neben Müll schlafen. Nach zähen Verhandlungen schlagen wir zwei Zusatzmeter und einen Walduntergrund heraus, auf dem wir dann mehr schlecht als Recht einschlafen. Wobei der Noodledude wegen der Hitze eh die Nacht draußen verbringt.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-4151055143413206047?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/4151055143413206047/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/shiraz-und-mal-eben-noch-persepolis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4151055143413206047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4151055143413206047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/shiraz-und-mal-eben-noch-persepolis.html' title='Shiraz und mal eben noch Persepolis'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIPN0ZbBDYI/AAAAAAAAAN4/rBD7M__0Tno/s72-c/IMG_4217.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5767873610550184429</id><published>2010-07-18T23:55:00.003+02:00</published><updated>2010-09-05T00:09:30.906+02:00</updated><title type='text'>Von Abkürzungen und anderen Unwägbarkeiten</title><content type='html'>Wir wachen am Morgen alle ziemlich gerädert auf. Die Hitze lässt einen nicht wirklich zur Ruhe kommen. Heute soll es weiter nach Shiraz gehen. Vorher wird noch ein bisschen Kakao gekauft und beim Fahren im Auto gefrühstückt. Es geht über die Autobahn nach Shiraz. Beim Navigieren entdecken wir auf der Karte eine Sehenswürdigkeit mit dem wunderbar geheimnisvollen Namen „The lost Paradise“. Unser aller Phantasie ist sofort aktiviert und die Entscheidung schnell gefallen. Das verlorene Paradies dürfen wir uns nicht entgehen lassen...Sofort suche ich den kürzesten Weg dorthin. Da  uns einige Gebirge im Weg stehen, ist die Auswahl der Straßen zum Paradies begrenzt und ich entscheide mich für die kürzeste, aber auch dünnste Variante auf der Karte. So kommt es dann, dass wir uns mit dem Kompass in der Hand vorbei an erstaunten Nomaden, über abbruchreife Brücken und immer mit Staubteufeln am Horizont über 30-40km schlechteste Schotterpiste kämpfen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDAnki48I/AAAAAAAAANY/b-7D0kGPylA/s1600/IMG_4161.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDAnki48I/AAAAAAAAANY/b-7D0kGPylA/s320/IMG_4161.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513183309244588994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aber schön isses trotzdem.&lt;br /&gt;Nur leider wird unserer ganzer Zeitplan durcheinandergebracht.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDBfc0UVI/AAAAAAAAANo/GMUdkDKWEFo/s1600/IMG_4168.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDBfc0UVI/AAAAAAAAANo/GMUdkDKWEFo/s320/IMG_4168.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513183324244562258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir beschließen also am „verlorenen Paradies“ und nicht erst in Shiraz zu schlafen. Wenn, ja wenn wir nicht den entsprechenden Abzweig verpassen würden und letztendlich am Prolo-Paradies der nächsten Stadt landen würden...Die Stimmung hier ist eher angespannt und das Paradies ziemlich überlaufen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDB-wahFI/AAAAAAAAANw/gc2aQ8mIhhQ/s1600/IMG_4196.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDB-wahFI/AAAAAAAAANw/gc2aQ8mIhhQ/s320/IMG_4196.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513183332648256594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir fahren also weiter und kommen erst zum stehen, als der Kraftstoffilter entgültig dicht ist und es anfängt zu dämmern. Also eine kleine Fahrspur hineingefahren, schon hat Milat ein Lagerfeuer entfacht und ein paar Maiskolben geröstet. Dazu gibt es dann Nudeln mit Soße und einen wunderschönen Sternenhimmel.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDBEvAGiI/AAAAAAAAANg/AyrK6e0rZAg/s1600/IMG_4211.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDBEvAGiI/AAAAAAAAANg/AyrK6e0rZAg/s320/IMG_4211.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513183317073074722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5767873610550184429?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5767873610550184429/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/von-abkurzungen-und-anderen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5767873610550184429'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5767873610550184429'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/von-abkurzungen-und-anderen.html' title='Von Abkürzungen und anderen Unwägbarkeiten'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TILDAnki48I/AAAAAAAAANY/b-7D0kGPylA/s72-c/IMG_4161.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1918557302651868891</id><published>2010-07-16T11:40:00.001+02:00</published><updated>2010-09-04T23:35:04.925+02:00</updated><title type='text'>Auf nach Esfahan!</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }&lt;/style&gt;Es ist Freitag – also Wochenende. So ganz konnten Sima und Milad nicht ausschlafen, weil Mahmud schon früh bezüglich seines Rucksacks angerufen hat. Gemütlich lassen wir den Tag angehen, an dem wir nach Esfahan aufbrechen wollen. Milad hat zehn Tage frei bekommen, so dass er und Sima uns begleiten können. Wir räumen das Haus auf, packen unsere Sachen, füllen unsere Wasserkanister noch einmal auf und fahren los. &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In Süd-Teheran wollen wir noch einmal tanken, so dass Milad sich durchfragt und mich beim Fahren lotst. Leider haben die Tankstellen entweder geschlossen oder keinen Diesel, so dass wir erst ausserhalb der Stadt zu unserem Sprit kommen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Musik hörend und unterhaltend fahren wir auf der Bezahlautobahn Richtung Süden. „Bezahl“ eigentlich nicht wirklich, denn an nahezu jeder Bezahlstation werden uns willkommen geheißenen Ausländern die Gebühren erlassen. Entsprechend setzen sich Sima und Milad vorsorglich immer Sonnenbrillen auf, um nicht als Iraner auf der Hinterbank durchzugehen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In Esfahan angekommen, ist es schon spät. Milad setzt sich auf den Beifahrersitz und fragt bei jeder roten Ampel und alle paar Blöcke Passanten und Fahrer nach dem Weg zu einem Park, in dem man übernachten kann. Dort angekommen, sind wir ganz schön durch: Ich bin müde vom vielen Fahren und M.P. verknakst sich beim aussteigen erst mal den Fuss. Wir nehmen die Gebühr in Kauf und stellen uns mit auf den Parkplatz, wo sich bereits zahlreiche IranerInnen zum familiären Camping eingefunden haben. Er liegt innerhalb eines großen Parks mit Springbrunnen, künstlichen Bächen, breiten Wegen und gepflegten Wiesen. Doch breiten alle ihre Zelte und Decken auf den großen Betonplatten der Wege aus.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIK7TDi_U9I/AAAAAAAAANQ/ky2Ty0EKrjM/s1600/IMG_3915.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIK7TDi_U9I/AAAAAAAAANQ/ky2Ty0EKrjM/s320/IMG_3915.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513174829898879954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach einer kurzen Einweisung beziehen Sima und Milad die Betten im Hochdach des Busses, während M.P. und ich zu ersten Mal dessen hightech Zelt aufstellen. Etwas klein ist es, dennoch finden wir hinreichend Platz um ruhig einzuschlafen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1918557302651868891?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1918557302651868891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/auf-nach-esfahan.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1918557302651868891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1918557302651868891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/auf-nach-esfahan.html' title='Auf nach Esfahan!'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIK7TDi_U9I/AAAAAAAAANQ/ky2Ty0EKrjM/s72-c/IMG_3915.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5317588797320855200</id><published>2010-07-15T22:32:00.001+02:00</published><updated>2010-09-02T22:35:04.094+02:00</updated><title type='text'>GTA Teheran</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mahmut muss noch schnell seine Freundin nach Hause bringen, bevor er mir die Stat zeigen kann. -Problem: Seine Freundin ist zu spät. Sie hätte schon längst zu Hause sein müssen, damit ihre Familie nicht merkt, dass sie sich mit Mahmut trifft. Nun hat das Handy schon geklingelt und die Mutter möchte wissen, wo sie ist. Also muss aus dem ruhigen und besonnenen Mahmut ein rücksichtsloser Rennfahrer werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im armenischen Viertel wird mit quietschenden Reifen gestartet, nicht ohne das sich der überaus höfliche Mahmut sich für seine Fahrweise im Voraus entschuldigt. Im Nu geht es um die nächste Ecke, wobei „Verkehrsberuhigungshuppel“ entweder als Hindernisse umfahren, oder mit der entsprechenden Geschwindigkeit als kleine Sprungschanzen angesehen werden. Klein ist übrigens auch das Auto von Mahmut; ein Peugeot 206. Wre es größer hätter er auch gar keine Chance sich zwischen den Autos hindurchzuschieben und aus zwei Spuran mal schnell drei zu machen. Trotz der wahnsinnigen Geschwindigkeit bei minimalen Abständen (&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mahmut nimmt langsam die Hand von der Handbremse und zündet sich eine Zigarette an. Ich badanke mich für das Actionkinound langsam gleiten wir unter beachtung aller Verkehrsregeln zurück hinunter nach Südteheran.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5317588797320855200?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5317588797320855200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/gta-teheran.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5317588797320855200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5317588797320855200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/gta-teheran.html' title='GTA Teheran'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3297445442190224288</id><published>2010-07-15T11:39:00.002+02:00</published><updated>2010-08-31T09:35:54.032+02:00</updated><title type='text'>Getrennte Wege - "downtown" und das Mausoleum des 'Imam' Khomeini</title><content type='html'>Heute sind Mahmud und seine Freundin zu Besuch. Ihre Beziehung wird gerade von Schwierigkeiten begleitet und da tut ein Besuch in der Oase gut, in der auch wir unterkommen dürfen. Sima und M.P. folgen Mahmuds Einladung, von ihm durch Teheran gefahren zu werden, während ich erst einmal zu Hause bleiben möchte, um weitere Blog-Einträge zu schreiben (!), bevor ich mich selber auf den Weg mache. Mein Ziel ist „downtown“ – einige kleine Straßenzüge südlich des großen Basars. Hier soll die Stimmung entspannter sein als im Rest der Stadt. Natürlich nehme ich die U-Bahn – mein geliebtes Fortbewegungsmittel und Sozialstudie. Ein paar Menschen fragen mich, woher ich käme. Dabei bleibt es meist aber auch. In „downtown“ angekommen, macht mir als erstes vor allem die Hitze zu schaffen. Der Himmel ist gelb und von Staub angefüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqPdoJDgiI/AAAAAAAAAIg/hxK6hhwcHXY/s1600/IMG_3887.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqPdoJDgiI/AAAAAAAAAIg/hxK6hhwcHXY/s320/IMG_3887.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501867633940857378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich laufe durch die Gassen. Hier sind die Häuser höchstens zwei Stockwerke hoch und meist aus Ziegelsteinen und nicht aus Beton gebaut. Von den meisten Bewohnern, die ich treffe, werde ich verwundert angeschaut, kommt doch sonst kaum ein Tourist in diese Gegend... So laufe ich gewollt planlos umher, um die Atmosphäre einzufangen. Vorbei komme ich an einem Haus, das in schwarz gehüllt ist und offen steht. Den mit einem Foto versehenen Aushang neben der Tür interpretiere ich als Hinweis, dass dies das Haus eines vor kurzem Verstorbenen ist. Ich vage es aber nicht, ein Foto zu machen, noch in das Haus einzutreten und gehe die Gasse weiter entlang. Die Kinder, denen ich wenig später begegne, wollen ihr Englisch ausprobieren: „What's you name?“, „Where are you from?“, etc. Ein Jugendlicher versucht mir etwas Wichtiges auf Farsi mitteilen, ich verstehe ihn aber nicht und laufe getrost weiter. Wenig später habe ich verstanden, dass er mich auf die Tatsache aufmerksam machen wollte, dass es sich hierbei um eine Sackgasse handelt. Breit werde ich auf meinem Rückweg angegrinst und auch ich muss lachen. Da in dieser Gegend nichts los zu sein scheint und nahezu alle Läden geschlossen haben, beschieße ich, die wenige, mir vor Milads Rückkehr von der Arbeit bleibende Zeit zu nutzen, um noch einen anderen Ort zu besichtigen. Ich entscheide mich für das Mausoleum Khomeinis, dessen Besuch M.P. bereits abgelehnt hat. Dazu muss ich mit der Linie 1 (!) weiter Richtung Süden fahren, bis zu ihrem Endhaltebahnhof. Auf dem Weg bemerke ich, wie das Publikum immer einfacher wird, immer ärmer zu sein scheint. Der Vorort Rei bildet eine Ausnahme als eigene Ortschaft. Deutlich wird aber der Nord-Süd-Verlauf von reich zu arm, der Teheran umgekehrt ähnlich prägt wie der Verlauf von Zehlendorf nach Wedding.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqPd--BT9I/AAAAAAAAAIo/zRIehOaSikU/s1600/IMG_3889.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqPd--BT9I/AAAAAAAAAIo/zRIehOaSikU/s320/IMG_3889.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501867640068591570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Mausoleum nicht einfach nur eine Grabstätte weit vor den Toren der Stadt, sondern ein monumentales Bauwerk, das eine Moschee, Läden und anderes beherbergt. Derzeit wird offensichtlich renoviert und umgebaut. Dem Reiseführer ist zu entnehmen, dass ein ganzes Einkaufszentrum und eine Universität hinzukommen sollen. Mich beeindruckte der Gegensatz zwischen gülden anmutenden Minaretten, den Marmorplatten, die darauf warten, den Stahlskelett-Ziegel-Bau zu verkleiden und den dreckigen, von Neon-Röhren beleuchteten Klitschen, in denen es mal unhygieinsch erscheinendes Essen, mal Khomeini-Devotionalien zu kaufen gibt. Riesige Parkplatzflächen stehen geschätzten hunderttausenden Besuchern zur Verfügung und tatsächlich sind auch ein paar vor Ort. In Reisebussen kommen sie an – meiner Vermutung nach zumeist aus eher ländlichen Regionen des Landes. So spricht mich auch ein alter Mann, von körperlicher Arbeit gezeichnet und mit (palästinensischem) Kafiyeh auf dem Kopf auf Farsi an. Er hat ein ernstes, zuweilen zorniges Gesicht und mir scheint, an mir lässt er seine ganze Wut gegenüber dem Westen aus. Ich versuche ihm zu erklären, dass ich ihn leider nicht verstünde, bis ein junger Mann ihn auf selbiges hinweist und ihn weiterzerrt. Am Eingang zur Moschee, in dem der Gründer der Islamischen Republik beigesetzt liegt, sind Taschen und Schuhe abzugeben. Vor allem aber Fotoapparate, weswegen ich euch auch von diesem Eindruck leider keine Fotos präsentieren kann. Wie am Flughafen wird man durchleuchtet, bevor man den großen Gebetsraum betreten darf. Ungläubig und verblüfft werde ich von vielen angestarrt. Der Saal ist noch nicht fertig: Stahlsäulen tragen die Decke, eine Nische nach Mekka ist noch nicht eingerichtet und der Bereich, in dem noch gebaut wird, ist vom Rest durch eine provisorische Ziegelstein-Mauer abgetrennt. Wie in dem Heiligtum, welches wir im Norden der Stadt besucht haben, befindet sich auch hier der Sarkopharg in einem gläsernen Raum. Diesmal zwar mit weniger Verzierung aber dafür bestimmt doppelt so groß und mit viel mehr Geldbergen. Ich schaue mich um und entdecke nur einen einzigen Satz auf Englisch. Es ist ein Zitat des Ayatollah, das ungefähr so lautet: „We share the grief of all downthrodden and support all the oppressed people in the world.“ Anschließend erlaube ich mir noch einen kurzen Blick auf den in der nähe liegenden Friedhof zu werfen, der in seinen Ausmaßen kaum zu erfassbar ist. Es sind einige Familien dort, die ihre verstorbenen Angehörigen besuchen, ihnen Koran-Suren vorlesen, das Grab mit Blumen schmücken, oder einfach nur trauern. Schnell begebe ich mich auf dem Rückweg, bin ich doch bereits zu spät dran, um zur verabredeten Zeit pünktlich zurück zu Hause zu sein, damit mich Milad abholt. Ich freue mich auf den Abend, ist es doch Donnerstag, zu dem sich die reicheren BewohnerInnen Teherans in jener Straße im Norden treffen, durch welche wir bereits gelaufen sind, um sich gemischt-geschlechtlich zu begegnen und die Nacht miteinander zu verbringen. In einer geschlossenen Gesellschaft wie dieser gibt es einige solcher inoffiziellen Orte, die dem Stillen bestimmter Bedürfnisse nach Freiheit dienen und den entsprechenden Zielgruppen bekannt sind.&lt;br /&gt;Liebend gerne hätte ich diesem Schauspiel beigewohnt und beobachtet, wie unter solchen Bedingungen die Kommunikation funktioniert. Doch verläuft der Abend anders. Milad verspätet sich reichlich, was mich nicht weiter stört, kann ich doch seit langem mal wieder fernsehen. Bei seiner Ankunft klärt mich Milad auf, dass wir Freunde von ihm besuchen, wo Sima und M.P. bereits wären. Wir müssten nur ein wenig mit seinem Motorrad fahren. Ich also hinten rauf und los geht’s...&lt;br /&gt;Teheran ist nicht klein. Und wenn etwas „in der Nähe“ ist, muss dem nicht notwendiger Weise nach Berliner Maßstäben so sein. Also fahren wir über die Stadtautobahn. Ungewohnt ungeschützt vor dem Verkehr bewegen wir uns im allgemeinen Zick-zack fort – völlig automatisch verkrampft mein Körper in seiner gebeugten Haltung auf dem Motorrad. Sehr freue ich mich über unsere heile Ankunft. In der großzügig geschnittenen Wohnküche haben bereits Sima, M.P., Mahmud, Arian und Sassan Platz genommen. Im Fernsehen läuft nebenher auf Viva ein Musikvideo mit leicht bekleideten Damen nach dem anderen. Mir wird gleich ein Bier angeboten, dass ich trotz meines Plans, auf der ganzen Reise abstinent zu bleiben, nicht ablehnen kann, ist mir mein Ruf als Biertrinker doch bereits vorausgeeilt. Ein Joint nach dem anderen macht die Runde und mein „Bier“ entpuppt sich als Bitburger alkoholfrei gemischt mit Iranischem Wodka. So wird an diesem Abend kein weiterer Drink folgen... :-(&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqPeKEH05I/AAAAAAAAAIw/6ZUb9IlPLV8/s1600/IMG_3896.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqPeKEH05I/AAAAAAAAAIw/6ZUb9IlPLV8/s320/IMG_3896.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501867643046974354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem ich sicherstelle, dass kein weiterer Orts- oder Tätigkeitswechsel geplant ist, ergebe ich mich den vielen Gesprächen. Es geht um den Iran, um Deutschland, Weltpolitik und Fußball – eben alles, über das Menschen im selben Alter anderswo auch reden. Nur habe ich bei einigen der Anwesenden den Eindruck, dass sie das Leben unter den hiesigen Bedingungen krank macht – ähnlich einiger Freunde in Israel.&lt;br /&gt;Wir bestellen „Sandwich“. Der Bote bringt die labbrigen Baguette-Imitate meistens gefüllt mit leckerem Salat und ätzend gummihafter Wurst. Nach dem Mal geht’s ans Kartenspielen. Wir spielen Mau-mau mit verschärften Regeln und ich fühle mich an so manchen UNO-Spielabend im WannseeForum erinnert.&lt;br /&gt;Im Laufe der Nacht werden immer wieder neue Regeln erfunden, auf drei Sprachen erklärt und unser Farsi macht Fortschritte. („Kreuz“ im Kartenspiel heisst z.B. „geschnis“.) Und so folgt Runde auf Runde, Cola auf Cola – und das auch noch Stunden nachdem Sima und Milad bereits nach Hause gefahren sind. Erst  gegen halb drei machen auch wir uns auf den Weg indem Mahmud uns nach Hause fährt. Dabei vermeidet er die Hauptstraßen aus Angst vor Alkohol-Kontrollen der Basijis.&lt;br /&gt;Zu Hause angekommen verabschieden wir uns herzlich und sagen, wir bleiben über Facebook in Kontakt. Kaum fällt die Wohnungstür hinter uns ins Schloss, fallen M.P. die Rucksäcke in seiner Hand und auf meinem Rücken auf. Er hatte seinen nicht dabei gehabt und ging fälschlich davon aus, dass der, der auf der Rückbank neben ihm lag meiner wäre. Also spurtet er hoch, um Mahmud seine Tasche wiederzugeben, doch der war längst weitergefahren. Von einem schlechten Gewissen geplagt, kann M.P. kaum einschlafen während ich alsbald ins Land der Träume entschwinde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3297445442190224288?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3297445442190224288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/getrennte-wege-downtown-und-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3297445442190224288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3297445442190224288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/getrennte-wege-downtown-und-das.html' title='Getrennte Wege - &quot;downtown&quot; und das Mausoleum des &apos;Imam&apos; Khomeini'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqPdoJDgiI/AAAAAAAAAIg/hxK6hhwcHXY/s72-c/IMG_3887.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-883471437871232351</id><published>2010-07-14T11:38:00.001+02:00</published><updated>2010-09-04T22:02:55.209+02:00</updated><title type='text'>Die Kfz-Mechaniker von Maraj</title><content type='html'>Für heute haben wir uns einen Besuch bei Simas Vater vorgenommen, der in einer Stadt bei Teheran namens Karaj wohnt. Wir wollten uns eh bei ihm bedanken für die Hilfe für unser Visum und die Gelegenheit nutzen, unseren Bus zu einer Werkstatt zu bringen, um Öl-, Kraftstofffilter und Bremsbeläge wechseln zu lassens.&lt;br /&gt;Angekommen, fahren wir mit dem Vater zu Werkstätten seines Vertrauens und lassen zunächst den Ölfilter wechseln.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKlvq91jbI/AAAAAAAAALo/i4_oHLkOLCI/s1600/IMG_3846.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKlvq91jbI/AAAAAAAAALo/i4_oHLkOLCI/s320/IMG_3846.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513151132260994482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die Arbeit kostet wenig, aber das Öl nicht weniger als in  Deutschland – schließlich wird es auch von dort importiert (!).&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKlvFWe1TI/AAAAAAAAALg/PAHiXUr1a9E/s1600/IMG_3849.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKlvFWe1TI/AAAAAAAAALg/PAHiXUr1a9E/s320/IMG_3849.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513151122163815730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Mechaniker der zweiten Werkstatt ist bereits nach Hause gegangen. Daher gehen der Vater und ich dorthin und bitten ihn, doch noch nach unseren Bremsen zu schauen. Es handelt sich um einen circa 60-jährigen, drahtigen Mann, der sich über unsere Verlängerungsstange freut, als er die Schrauben der Räder löst. Er gibt präzise Anweisungen an M.P. und stellt wenig später fest, dass unsere Bremsbeläge noch nicht so weit heruntergefahren sind, als dass es sich lohnte, sie auszuwechseln. Etwas peinlich berührt und auf ein dankendes Trinkgeld bestehend, bedanken wir uns bei ihm und fahren beruhigt zurück zur Wohnung. (Leider ist es schon zu spät, um noch den Kraftstofffilter auszuwechseln, dem eigentlich unsere Hauptaufmerksamkeit gilt.)&lt;br /&gt;Bei der Wohnung des Vaters angekommen, sind Sima und Milad fast fertig mit dem Kochen. Es gibt Spaghetti während der Vater von seiner Affinität zu Deutschland und seiner Situation im Iran berichtet. Anschließend noch ein zwei Tees, dann müssen wir uns auch schon wieder auf den Rückweg machen. (Auf selbigem kommen wir auf meinen Wunsch hin an jenem futuristischen Gebäude vorbei, was meist in deutschen Medien gezeigt wird bei Übertragen aus der iranischen Hauptstadt. Leider sind die Fotos verwackelt.) Wir bedanken uns bei Simas Vater für den schönen Abend, die Hilfe mit dem Auto und die interessanten Gespräche.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-883471437871232351?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/883471437871232351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/die-kfz-mechaniker-von-maraj.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/883471437871232351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/883471437871232351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/die-kfz-mechaniker-von-maraj.html' title='Die Kfz-Mechaniker von Maraj'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKlvq91jbI/AAAAAAAAALo/i4_oHLkOLCI/s72-c/IMG_3846.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5682766971114294258</id><published>2010-07-13T12:37:00.000+02:00</published><updated>2010-08-05T11:38:18.200+02:00</updated><title type='text'>Tipp: Eine Kneipe in Teheran</title><content type='html'>Leider gelang es uns nicht während unserer Zeit in Teheran in Berührung mit der Untergrund-Kultur der Stadt zu kommen. Diese Kneipe wäre aber der Ort gewesen, wo wir dies hätten erreichen können. Sie befindet sich in der Enqelab-e Eslami Straße auf der südlichen Straßenseite in der Nähe des Stadt-Theaters genau gegenüber der Bushaltestelle in der Mitte der Straße. Der Eingang wird nicht durch große Werbeschilde angepriesen, sondern lediglich durch zwei hölzerne Flügeltüren mit eingelassenen Fenstern erschwert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5682766971114294258?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5682766971114294258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/tipp-eine-kneipe-in-teheran.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5682766971114294258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5682766971114294258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/tipp-eine-kneipe-in-teheran.html' title='Tipp: Eine Kneipe in Teheran'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-4270713318364195129</id><published>2010-07-13T11:36:00.003+02:00</published><updated>2010-09-04T23:01:11.075+02:00</updated><title type='text'>Rund um die Buchstrasse</title><content type='html'>Diesmal machen wir uns etwas früher auf die Socken. Denn es soll zum Hauptbasar Teherans gehen, der schon am späten Nachmittag schließt.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu5lnH41I/AAAAAAAAANI/bF9VJxwnK60/s1600/IMG_3797.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu5lnH41I/AAAAAAAAANI/bF9VJxwnK60/s320/IMG_3797.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513161198226891602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Daher nehmen wir auch die U-Bahn. Sie ist moderner und solider als etwa in Kairo. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKrua1GIJI/AAAAAAAAAMY/7ftCYOofy6c/s1600/IMG_3807.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKrua1GIJI/AAAAAAAAAMY/7ftCYOofy6c/s320/IMG_3807.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513157707819262098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da wir nicht zur Rush-Hour fahren, ist der Zug wenig gefüllt. Wir finden Plätze am Durchgang zum Frauen-Wagon, der sich am Anfang und Ende jeder U-Bahn befindet, deren ältere Generation in China produziert wurde.Der Basar ist riesig und wie der im Norden als solcher erbaut worden.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKs46s1TtI/AAAAAAAAAMg/cQSL3B6cO0Y/s1600/IMG_3749.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKs46s1TtI/AAAAAAAAAMg/cQSL3B6cO0Y/s320/IMG_3749.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513158987684859602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Für alle möglichen Fachgeschäfte gibt Gassen, durch die immer wieder Motorräder hupend rasen und Wagen-Zieher ächzend schleichen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu5fHCe7I/AAAAAAAAANA/mWioKyIJ5e8/s1600/IMG_3793.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu5fHCe7I/AAAAAAAAANA/mWioKyIJ5e8/s320/IMG_3793.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513161196481706930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu5E54ftI/AAAAAAAAAM4/BsmpcWUmlnY/s1600/IMG_3780.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu5E54ftI/AAAAAAAAAM4/BsmpcWUmlnY/s320/IMG_3780.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513161189447204562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Leider sind die Geschäfte ganzer Gassen geschlossen, weil die Basaris streiken. Sie stellen einen wichtigen und mächtigen Bestandteil der Bevölkerung dar, der sich nun gegen die gestern angekündigte Steuererhöhung (oder -einführung, denn es gibt kein Besteuerungssystem im Iran wie in Deutschland) wehrt.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu4WAP8kI/AAAAAAAAAMo/hpcTJA0zoR0/s1600/IMG_3753.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu4WAP8kI/AAAAAAAAAMo/hpcTJA0zoR0/s320/IMG_3753.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513161176857440834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Dennoch ist der Basar so gut besucht und wuselig angelegt, dass wir uns verlaufen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu4-cP8PI/AAAAAAAAAMw/2sup9rtG8H8/s1600/IMG_3770.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu4-cP8PI/AAAAAAAAAMw/2sup9rtG8H8/s320/IMG_3770.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513161187712299250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Anschließend laufen wir die Buch-Straße entlang, in der sich auch die Teheraner Universität befindet. Schließlich kehren wir in einer Kneipe ein, wie wir sie im Iran nur einmal gesehen haben.   (Wir empfehlen sie jedem Teheran-Besucher weiter – siehe extra-Blog.) Hier sitzen junge Pärchen, ein alter Mann, der uns den Kaffeesatz lesen will und ein anderer der sich einen Berg Zeitungen zum lesen vorgenommen hat. Man trifft sich nach dem Einkauf in intimer Atmosphäre. Poster von Ausstellungen und ähnlichen Ereignissen hängen an den Wänden. Leider werden wir gebeten, keine Aufnahmen zu machen. Ich bleibe noch etwas länger, um die Atmosphäre zu genießen, während M.P., Sima und Milad noch DVDs einkaufen gehen.&lt;br /&gt;Zurück zu Hause kommt ein anderer Freund Milads vorbei – Mahmud. Er fährt uns im typischen Teheran-Fahrstil und bei laut dröhnender, moderner iranischer Musik auf einen der bei Teheran gelegenen Berge, von denen man einen schönen Panoramablick über die Stadt hat. Hier treffen sich abends vor allem die jungen Teheraner – besonders jeden Donnerstag (unserem Freitag-Abend entsprechend). Ganze Schaaren von Menschen laufen vom Parkplatz die geteerte Straße hinauf zu dem Sportkomplex, wo es Imbisse, Sportplätze und Freiflächen gibt. Uns kommen viele hübsche (tussige) Iranerinnen und atzige Iraner entgegen. Es ist ein höchst intteressantes, soziales Ereignis. Wir setzen uns hin, unterhalten uns und schauen hinab auf die große Stadt, deren Ausläufer nicht mehr zu erkennen sind.&lt;br /&gt;Da es schon spät geworden ist, begeben wir uns nach kurzem Verweilen wieder zurück zum Auto, laufen vorbei an den völlig überfüllten Shuttlebussen, unter dem langen Schilift und vorbei an Reklameschildern für deutsche Marken und Geldwechselstuben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-4270713318364195129?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/4270713318364195129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/rund-um-die-buchstrasse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4270713318364195129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4270713318364195129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/rund-um-die-buchstrasse.html' title='Rund um die Buchstrasse'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKu5lnH41I/AAAAAAAAANI/bF9VJxwnK60/s72-c/IMG_3797.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3597012970067809825</id><published>2010-07-12T11:36:00.001+02:00</published><updated>2010-09-04T22:18:47.746+02:00</updated><title type='text'>Von Politik und Kunst</title><content type='html'>Als abendliches Programm steht dieses Mal nur ein Spaziergang in der Umgebung unserer Wohnung an. Zu viert wollen wir den Park der Künste aufsuchen, in dessen Galerien derzeitige iranische Künstler ihre Werke ausstellen.&lt;br /&gt;Auf unserem Weg werden wir von einem mahnenden Reklameschild auf die schlimmen Folgen von Medien für die Gesundheit der Gesellschaft aufmerksam gemacht, die denen von Drogenabhängigkeit um wenig nachstehen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKpYl_6MfI/AAAAAAAAAMQ/MZq8QrWOFW8/s1600/IMG_3725.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKpYl_6MfI/AAAAAAAAAMQ/MZq8QrWOFW8/s320/IMG_3725.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513155133837029874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenig später kommen wir an der ehemaligen Botschaft der Vereinigten Staaten vorbei. Wir sehen das kleine rote Haus, in dem die Botschaftsangestellten über 400 Tage als Geiseln gehalten wurden und passieren das Botschaftsgebäude, das nun eine Ausbildungsstätte für Basijis ist. Es empfahl sich, hier keine Fotos zu machen, obwohl die Wandmalereien, die vor kurzem erst aufgefrischt wurden sehr dokumentierungswürdig gewesen wären. Am Eingang prangte noch der massive Stein mit dem Wappen der U.S.A. – jedoch reichlich zerkratzt und angekokelt.&lt;br /&gt;Nur einen Block entfernt befindet sich der Künstlerpark. Leider war die Galerie bereits geschlossen. Aber im Park treffen sich die Teheraner. Junge Pärchen sitzen auf den Bänken und lernen sich kennen, alte Männer diskutieren und Pärchen alter Frauen tauschen sich über die letzten Neuigkeiten über die Familie aus. Auf den Wiesen und den Wegen spielen viele Menschen Federball. An einer Reihe von Ständen werden Souvenirs angeboten.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKpYCrA0tI/AAAAAAAAAMI/fWZEZbUV-3M/s1600/IMG_3727.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKpYCrA0tI/AAAAAAAAAMI/fWZEZbUV-3M/s320/IMG_3727.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513155124354142930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein sehr schönes Café mit einer schmalen Veranda-Terrasse lädt zum verweilen ein. Es macht einen etwas westlicheren Eindruck und könnte genauso gut in Paris stehen. Die Preise sind entsprechend hoch, aber die Atmosphäre sehr schön und entspannt. So ist dies eines der wenigen Lokale in der Stadt, in dem auch Frauen beruhigt rauchen können.&lt;br /&gt;Auf dem Weg treffen wir einen Freund von Milad, der uns nach Hause begleitet. Dort werden er, M.P. und ich bekocht. Anschließend sitzen wir noch lange und unterhalten uns miteinander. Ich verlasse jedoch die Runde vorzeitig, weil mir mein Magen so viel Schwierigkeiten bereitet, dass ich mich schlafen legen muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3597012970067809825?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3597012970067809825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/von-politik-und-kunst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3597012970067809825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3597012970067809825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/von-politik-und-kunst.html' title='Von Politik und Kunst'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKpYl_6MfI/AAAAAAAAAMQ/MZq8QrWOFW8/s72-c/IMG_3725.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3306457813323882372</id><published>2010-07-11T12:35:00.002+02:00</published><updated>2010-08-05T12:09:37.629+02:00</updated><title type='text'>Nord-Teheran</title><content type='html'>Unsere Unterkunft befindet sich im nördlicheren Stadtzentrum, in einer Nachbarschaft, die bevorzugt von armenischen IranerInnen bewohnt wird. Die Häuser übertrumpfen meist nicht drei Stockwerke uns sehen sehr uneinheitlich aus – sind aber eigentlich immer in verschiedenen Ocker- und Sandfarbentönen gehalten. Wir fühlen uns sicher, werden darin auch von Sima bestätigt und bemerken an den PassantInnen, dass es sich um ein Viertel der Mittelschicht handeln muss.&lt;br /&gt;Wir nehmen ein Sammeltaxi mit dem Ziel Basar weiter nördlich. Dort laufen wir durch die überdachten Gassen des modern erscheinenden Marktes und besuchen auch Simas Onkel, der hier sein Geschäft hat.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqNu_kU-FI/AAAAAAAAAIY/6GK_UQKy0rg/s1600/IMG_3711.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqNu_kU-FI/AAAAAAAAAIY/6GK_UQKy0rg/s320/IMG_3711.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501865733263784018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das nahe gelegene schiitische Heiligtum dürfen auch M.P.und ich betreten nachdem unseree Begleiter sich dessen vergewissern. Es beeindruckt durch ein mit Kristallspiegeln ausgekleidetes Mausoleum, in dem wehmütige Gläubige betend an dem massiven Gitter stehen, dass sie vom grün beleuchteten Sakopharg-Raum trennt. Geldscheine türmen sich hinter der Scheibe zu Bergen auf und die Besucher erhoffen sich Glück, Hilfe und Rückhalt von dem toten Körper. Es sind beeindruckend vereinnahmende Szenen. Auf dem Vorplatz zu dem Heiligtum, das auch eine Moschee ist, ist ebenfalls ein Denkmal für den Iran-Irakischen Krieg beherbergt, das aus den Gräbern von ein paar gefallenen Soldaten besteht. Khomeini- und Khameni-Fotos gehören zum üblichen Repertoire.&lt;br /&gt;Unentschlossen über den weiteren Verlauf des Spaziergang debattierend laufen wir durch die breite, 'Ali-Azri-Strasse (?), die von großen grünen Bäumen und Geschäften gesäumt wird. Am Horizont erkennt man deutlich die nahen Berge, die das Teheraner Stadtgebiet auf  natürliche Weise begrenzen. Es fällt auf, dass es in diesem Teil der Stadt ein fühlbares Stück kühler ist, als noch bei uns zu Hause. Das mag erklären, warum sich gerade hier die Reicheren der iranischen Gesellschaft angesiedelt haben. Ihre Anwesenheit wird durch die zahlreichen aufgestylten Menschen und die teuren Läden deutlich. Bei vielen Frauen ist das Kopftuch sorgfältig auf halb acht drapiert, die Haare sind gefärbt und das Gesicht dick überschminkt. Die Männer haben gestriegeltes Haar und tragen enge Klamotten mit italienischen Markennamen und mindestens einer Aufsehen erregenden Eigenschaft (seien es glänzende Streifen, eingenähte Metallteile, oder ähnliches). Die Geschäfte befinden sich in ähnlichen Gebäuden wie in unserer Gegend (nur etwas höher), sind aber durch die Bank weg höchst aufpoliert und herausgputzt. Die meisten tragen westliche Markennamen und verkaufen nichts anderes als ihre Pendants in Paris oder Mailand. Vornehmlich aber immer den etwas extravaganteren Teil der aktuellen Mode.&lt;br /&gt;Unser Weg entpuppt sich als weiter und wir uns als geschaffter als gedacht, so dass wir einen Bus zu unserem nächsten Ziel geben. An der Absperrung zum Frauenabteil stehend geht  in mörderischem Tempo durch die Teheraner Straßen. Immer ein Auge auf unsere schönen Mitfahrerinnen. In der Stadt ist wie gestern kaum etwas los. Das läge an den Energiespartagen, die im Anschluss an den gestrigen Geburtstag des Propheten ausgerufen wurden und den angenehmen Nebeneffekt hätten, viele Bewohner zu einem Ausflug zu bewegen, anstatt an Studentenprotesten teilzunehmen, die anlässlich des Tags der Studenten stattfinden könnten.&lt;br /&gt;Wir entschließen uns, doch in keinen Park mehr zu gehen und die Suche nach einem Restaurant nicht weiter aufzuschieben. Selbige stellt sich jedoch als schwieriger heraus als erwartet. Obwohl es einige in jener Hauptstraße der Stadt befinden, durch die wir uns bewegen, genügt keines unseren Ansprüchen. Ich lasse mir nicht die Gelegenheit entgehen, einen frisch gepressten Orangensaft zu kaufen, der allerdings nicht weniger als am Winterfeldtplatz kostet.&lt;br /&gt;Schließlich finden wir uns im Stammlokal unserer iranischen Freunde wieder. Ganz in der Nähe unseres Zuhauses essen wir Hühnchen mit Tomatensauce und Reis. Die Gewüürze machen es zu einem typisch iranischen Gericht. Mit gefüllten Mägen laufen wir fröhlich nach Hause, wo wir zusammen noch lange in die Nacht hinein lachen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3306457813323882372?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3306457813323882372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/nord-teheran.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3306457813323882372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3306457813323882372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/nord-teheran.html' title='Nord-Teheran'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqNu_kU-FI/AAAAAAAAAIY/6GK_UQKy0rg/s72-c/IMG_3711.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-6042504753323931469</id><published>2010-07-11T11:35:00.001+02:00</published><updated>2010-09-04T22:12:22.692+02:00</updated><title type='text'>Eine Woche Teheran</title><content type='html'>Der Erfahrene wird sich nun fragen: „Wozu das denn? Ich Teheran gibt es doch nichts zu sehen!“ Damit liegt er oder sie auf einer Linie mit unserem Reiseführer. Jedoch waren M.P. und ich mehr als froh, einmal verschnaufen zu können. Wir nutzten die Tage, um mittels einer Klimaanlage und festen Wänden vor der übermäßigen Hitze geschützt lange auszuschlafen, um in der vorhandenen Waschmaschine all unsere Wäsche durchzuwaschen und um uns von unseren Magen-Darm-Verstimmungen zu erholen, die ich zumindest bereits seit Doğubayazıt mit mir rumtrug. Hinzu kam das fließende Wasser, mit dem wir unsere Dusch- und Hygiene-Statistik kräftig aufpolieren konnten. (M.P. zählte insgesamt vier Mal duschen/baden seit Berlin.) Und neben unseren Körpern erfreuten sich auch die Akkus unserer diverser elektronischen Geräte über die neu  gewonnene Energie.Entsprechend schliefen wir jeden Tag bis 12 oder 13 Uhr, frühstückten, kümmerten uns um all jene Dinge und verließen oft erst das Haus für Unternehmungen, als Milad bereits von der Arbeit wiedergekommen war. Die vielen Gespräche mit Sima waren meist sehr spannend und prägten nachhaltig unser Bild von diesem Land. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die Gastfreundschaft bei den beiden bedanken!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKoGnAscTI/AAAAAAAAAMA/D43TtEQf4Us/s1600/IMG_3723.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKoGnAscTI/AAAAAAAAAMA/D43TtEQf4Us/s320/IMG_3723.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513153725359485234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-6042504753323931469?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/6042504753323931469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/eine-woche-teheran.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/6042504753323931469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/6042504753323931469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/eine-woche-teheran.html' title='Eine Woche Teheran'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKoGnAscTI/AAAAAAAAAMA/D43TtEQf4Us/s72-c/IMG_3723.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-8931355342129596299</id><published>2010-07-10T13:34:00.001+02:00</published><updated>2010-09-04T22:09:46.443+02:00</updated><title type='text'>Der Fahrstil des gemeinen Iraners</title><content type='html'>Während sich die FahrerInnen in der Türkei an gerade Linien und das Gebot der Vorsicht hielten, legen ihre iranischen KollegInnen wesentlich mehr Wert auf spontanes Fahrverhalten, das uns unberechenbar erscheint. Da regieren Opportunismus und Schlangenlinien, der Wille zu schnellen Fahren und Nervosität. Wer nicht drängelt (durch aufblenden), überholt (von allen Seiten) und sich dazwischen quetscht (aus drei Spuren mach fünf), der verliert. In der Türkei, vor allem in Istanbul, lauerte die Gefahr nur vorne und man konnte sich getrost auf die anderen VerkehrsteilnehmerInnen verlassen, sicher zu fahren und notfalls zu bremsen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKnRvBBUGI/AAAAAAAAALw/qQNIOvUF040/s1600/IMG_3888.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKnRvBBUGI/AAAAAAAAALw/qQNIOvUF040/s320/IMG_3888.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513152816975269986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Im Iran, und vor allem in Teheran, droht der Zusammenstoß von allen Seiten. (Schuld hat, wie wir erfahren haben, immer derjenige mit der Beule vorne.) Keiner bremst – stattdessen wird gehupt: „Achtung, hier komme ich und quetsch mich noch dazwischen!“ Und wenn man denkt: „Da passt doch nichts mehr durch – hier fahr ich sicher.“, überholen einen noch zwei Motorradfahrer (oft zu dritt auf dem Gefährt, oder mit Frau und Baby auf dem Arm) von beiden Seiten.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKnSFZin0I/AAAAAAAAAL4/5KvnJ2v94PM/s1600/IMG_4192.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKnSFZin0I/AAAAAAAAAL4/5KvnJ2v94PM/s320/IMG_4192.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513152822983696194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-8931355342129596299?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/8931355342129596299/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/der-fahrstil-des-gemeinen-iraners.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8931355342129596299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8931355342129596299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/der-fahrstil-des-gemeinen-iraners.html' title='Der Fahrstil des gemeinen Iraners'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TIKnRvBBUGI/AAAAAAAAALw/qQNIOvUF040/s72-c/IMG_3888.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3370021317773764197</id><published>2010-07-10T11:33:00.004+02:00</published><updated>2010-08-05T11:59:18.051+02:00</updated><title type='text'>Täbriz</title><content type='html'>Unser erstes Ziel im Iran ist Täbriz. Wir brechen unser Lager am Rande der Autobahn ab und fahren direkt in die Stadt. Mit Kompass und Karte im Reiseführer waren wir auch schnell im Zentrum. Wie das Parken organisiert ist, haben wir nicht rausgefunden, uns aber nach ein paar Runden um den Block für einen Platz entschieden. In der Touristeninformation spreche ich den Angestellten beim Namen an, den ich zufällig aus dem Reiseführer behalten hatte. Zum Dank gibt es erst einmal einen Tee am Tisch direkt vor der Klimaanlage. Er ist sehr interessiert, seine Informationen auf den neuesten Stand zu bringen und fragt uns darüber aus, wie wir über die Grenze kamen und wie wir reisen. Das Ganze in fließendem Deutsch, kombiniert mit vielen souveränen, nicht aufdringlichen Versuchen, uns Reiseführer, Karten zu verkaufen oder andere Dienstleistungen anzubieten. Ich nutze die Gelegenheit, um Geld zu wechseln. Wie auf einem Basar geht es erst richtig zu, als weitere Touristen vorbeikommen, deren Bedürfnisse ebenfalls bedient werden wollen. Ein Slowake, der gerade durch gen ganzen Iran gereist und nun auf dem Weg nach Armenien ist, zwei Spanier und vor allem zwei Engländer, die von England bis hier mit dem Fahrrad gefahren sind und unseren Bus am Rande der Autobahn gesehen haben, als M.P. und ich noch schliefen. Wir haben uns gut verstanden und verabredet, uns vielleicht an der Grenze zu Turkmenistan wiederzutreffen, denn die beiden wollen über die zentralasiatischen Republiken nach Tibet und weiter nach Indien bis Sri Lanka fahren. Mit einem Bündel Rials, einem Stadtplan in der Tasche und voller Neid und einem schlechten Gewissen, dass unsere Tour in ihrer Krassheit so locker uns schnell übertrumpft wurde, laufen wir durch die Stadt auf dem Weg zur Blauen Moschee – DER lokalen Attraktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqJL1XA8OI/AAAAAAAAAHg/6_F-aqKljrc/s1600/IMG_3681.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqJL1XA8OI/AAAAAAAAAHg/6_F-aqKljrc/s320/IMG_3681.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501860731181658338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir treffen einen jungen Mann, der perfekt Deutsch spricht, uns ein Stück begleitet und uns weiterhelfen will. Er spricht davon, wie er Deutschland verlassen musste und den Iranischen Militärdienst vermeiden will aber keine Arbeit findet und wie schlecht die Bedingungen im Land seien, dass es unmöglich wäre, hier zu leben. Am Ende bittet er uns um 2 EUR.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqJMpuAB9I/AAAAAAAAAHo/DRhNocxR9MA/s1600/IMG_3660.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqJMpuAB9I/AAAAAAAAAHo/DRhNocxR9MA/s320/IMG_3660.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501860745236711378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenige Schritte weiter durch die Einkaufsstraße – in der es nichts zu trinken zu kaufen gibt, nur Klamotten- und Schuhläden – ergibt sich der nächste Sozialkontakt. Kaum im Iran angekommen, wird M.P. von einer jungen Iranerin angegraben, die sehr zu seinem Bedauern der Schönheit ihrer Artgenossinnen um einiges nachsteht. In gutem Englisch berichtet sie, dass sie Designstudentin ist und erkundigt sich nach unseren Eindrücken ihres Landes. Schließlich verschwindet sie so schnell wie sie gekommen ist und wir biegen in eine Straße ein, in der es endlich eine Saftbar gibt. M.P. und ich genehmigen uns erst einmal einen Honigmelonen-Shake, den mir der Slowake unbedingt ungesüßt empfahl. Diesem Genuss hingegeben, betritt jene Studentin von vorhin die Bar und setzt sich unauffällig an einen anderen Tisch, ohne uns zu beachten. Sollen wir sie anreden...? Unseren Shake schnell ausgetrunken, fliehen wir vor M.P.'s Stalkerin und machen wenig später weitere Begegnungen der weiblichen Art. In der Blauen Moschee schauen sich drei hübsche Iranerinnen die Architektur an und als wir so am Rande dasitzen, kommen zwei Touristinnen – zur Hälfte mit strahlendem Gesicht und in Begleitung eines iranischen Pärchens – auf uns zu. Sie sind aus Holland und auf ihrem Weg durch Syrien, die Türkei und den Irak (!) im Iran angekommen. Nach einer kurzen Fachsimpelei über die WM müssen M.P. und ich sehr zu unserem Bedauern feststellen, dass unsere Reisrouten nicht besonders kompartibel sind und verabschieden uns in der Hoffnung auf ein Wiedersehen.Auf dem Rückweg merken wir, wie sich das Verhalten aller in unserer Anwesenheit leicht verändert und wir für einen kurzen Moment die Ausmerksamkeit bei uns haben. Allerdings traut sich kaum einer der Einheimischen, uns anzusprechen, geschweige denn so aufdringlich (im Positiven wie im Negativen) zu sein wie in Kurdistan. Auch im Fahrstil lassen sich kulturelle Unterschiede feststellen (siehe Extra-Post), die uns zunehmend beanspruchen, je näher wir nach Teheran kommen. Die Landschaft von der Grenze bis die Sonne untergeht, bleibt recht gleichförmig. Kargheit, Lehmbraun und Bergketten sind unsere ständigen Begleiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqJM9SKuSI/AAAAAAAAAHw/03etuyaJabI/s1600/IMG_3688.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqJM9SKuSI/AAAAAAAAAHw/03etuyaJabI/s320/IMG_3688.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501860750488680738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als wir nach Teheran reinfahren, ist es längst dunkel. Wir biegen von der Stadtautobahn ab und irren umher, in der Hoffnung, zufällig auf eine der Straßen zu geraten, die auf unserer kleinen Ausschnittskarte im Reiseführer eingezeichnet ist. Wir fragen Menschen, die uns mit Hand uns Fuß getrost in unterschiedliche Richtungen weisen, bis wir schließlich Erfolg haben. Meine Kommunikation mit M.P. beschränkt sich auf „links!“ „rechts!“, usw. Er muss sich voll auf den Verkehr konzentrieren, während ich keine Gelegenheit verstreichen lassen darf, ein Straßen- oder Hinweisschild zu finden. Unser Ziel: etwas essen und telefonieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqLDlvK4cI/AAAAAAAAAH4/CF6qkuM7znY/s1600/IMG_3703.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqLDlvK4cI/AAAAAAAAAH4/CF6qkuM7znY/s320/IMG_3703.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501862788572307906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als wir endlich wissen, wo wir uns befinden, fahren wir ins südliche Stadtzentrum, wo wir zwischen all den bereits geschlossenen Geschäften ein paar Imbisse entdecken. Wir halten und finden ein Kebab-Hauss, in dem die WM übertragen wir. Begleitet von einer Auswahl verschiedener Spieße verfolgen wir das Deutschlandspiel um den dritten Platz, nachdem ich vom Telefon des Lokals unsere Teheraner Freundin Sima erreicht habe. Sie und ihr Mann Milad holen uns ab, als M.P. und ich bereits auf der Straße sitzen. Eine Polizeistreife hatte den Wirten schließlich schon anhupend darauf hingewiesen, sein Geschäft zu schließen. Mit Motorradeskorte durch Milad werden wir zu ihrer Wohnung gelotst, wo wir bis um vier Uhr nachts noch sitzen und uns froh und aufgeregt unterhalten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3370021317773764197?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3370021317773764197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/tabriz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3370021317773764197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3370021317773764197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/tabriz.html' title='Täbriz'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TFqJL1XA8OI/AAAAAAAAAHg/6_F-aqKljrc/s72-c/IMG_3681.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3021274197606562247</id><published>2010-07-10T10:30:00.000+02:00</published><updated>2010-08-05T11:33:26.798+02:00</updated><title type='text'>Der erste Eindruck: es stinkt!</title><content type='html'>Der Teerboden eines Parkplatzes an der Grenze ist neu gemacht uns duftet entsprechend. Abgase des selbst gezapften und abgefüllten Diesels an der improvisierten Tankstelle und ein wenig weit entfernter, vor sich hin schmorender Autoreifenberg verbreiten ihr Odor. In den Gassen riecht es oft nach Gas, was ebenfalls auf den Kraftstoff der parkenden Autos zurück zu führen ist. Und die Fahrt auf der Autobahn führt vorbei an zahlreiche, frisch gespritze Felder und durch große schwarze Wolken LKW-Abgase. Der erste Eindruck des Irans ist ein stinkender.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3021274197606562247?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3021274197606562247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/der-erste-eindruck-es-stinkt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3021274197606562247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3021274197606562247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/der-erste-eindruck-es-stinkt.html' title='Der erste Eindruck: es stinkt!'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-2905759481024079667</id><published>2010-07-09T11:22:00.002+02:00</published><updated>2010-07-21T11:37:56.541+02:00</updated><title type='text'>Grenze und Grenzmafia</title><content type='html'>Früh aus Dogubayazit aufgebrochen, schnell noch ins Internet für Adressen aus dem Iran. Der Noodledude brauch ein bisschen länger, ich gehe schon mal vor die Tür und stehe sogleich vor gewaltigen Mengen von türkischen Sicherheitskräften mit Schlagstöcken und Maschinengewehren. Ich frage was los ist. „PKK.“ Ich gebe zu verstehen das ich keine PKK sehe. Sie lachen und fragen was ich den überhaupt in Kurdistan zu suchen habe. „Nette Menschen und schöne Landschaft.“ Ungläubig schütteln sie den Kopf. Ich wechsle das Thema und frage sie wo sie herkommen: „Ankara, Adana, Istanbul, Erzurum, Izmir, ect.“ Keine einzige Kurdische Stadt. Also frage ich sie was sie denn eigentlich hier in Dogubayazit zu suchen haben. Ratlosigkeit.&lt;br /&gt;Wir fahren auf die Grenze zu, schenken noch einem LKW-Fahrer unsere Tankkarte und stehen sogleich zwischen Iranischen Reisebussen und Türkischen Lastwagen. Lauter Menschen um uns herum, die Geld verdienen möchten. Einer möchte Geld wechseln und erzählt uns, dass man hinter der Grenze nicht mehr wechseln kann. Ein anderer ist geschickter und erzählt, dass man hinter der Grenze keine Türkischen Lira mehr wechseln kann. Wir bleiben hart und lassen uns bei dem Grenzübertritt auch nicht helfen, sondern der Noodledude spricht gleich mit dem Türkischen Beamten hinter dem Tor und wir erfahren zumindest hier eine Vorzugsbehandlung und werden gleich vorgelassen. Es wird hier ein Stempel gemacht, da ein bisschen gewartet und der N.D. ist guter und gelassener Stimmung, genau das Richtige für diese Grenze. Wir entdecken hinter uns ein Hamburger Kennzeichen. Erleichtert erkläre ich dem Iraner der den Mercedes Bus steuert wie die türkischen Grenzkontrollen am besten überwunden werden. Er ist mit seiner komplett verschleierten Frau und seinen beiden Kindern auf dem Weg an die Iranisch-Armenische Grenze.Also die türkische Seite der Grenze passiert und schon stehen wir vor einem großen Roll-Tor über dem zwei riesige Bilder von Chomeini und Chameini thronen. Wie die inzwischen dritte Kontrolle hier überwunden wird ist nicht ganz klar. N.D. ist völlig gelassen und man kommt sich ein bisschen vor wie in einem Computerspiel. Erledige erst das, dann hier den Stempel, sprich mit dem und dann sagt der Bescheid, dass das Tor aufgemacht wird. Unser Schlüssel ist diesmal der Iraner aus Hamburg, der mit unseren Pässen zum Tor läuft und mit dem Soldaten verhandelt. Danach wird das Tor einen Spalt breit geöffnet und einige Mitglieder eines iranischen Reisebusses können sich hindurchzwängen. Die Besonderheit des Tores ist die Bedienung wie von Geisterhand. Naja, fast von Geisterhand. Damit die Geisterhand funktioniert, muss es erst einmal von einer anderen Person angeschoben werden. Aber dann, wie gesagt, von Geisterhand öffnet sich das Tor und wir können langsam mit unserem Bus auf den iranischen Boden rollen. Dort angekommen entdecken wir die sagenumwobene Geisterhand des iranischen Tores. Ein Soldat sitzt im Schatten und drückt gelangweilt, scheinbar nach Belieben, immer mal wieder den roten Knopf. Das scheint seine einzige Aufgabe zu sein. Der Hamburger nimmt uns unser Carnet mit der Intention ab für uns die bürokratischen Angelegenheiten zu klären. Es scheint, als ob wir ohne das kaufen einer Tankkarte über die Grenze kommen. Allerdings scheint er nicht durchsetzungsstark genug zu sein, sodass sich unsere Papiere schnell in den Händen eines örtlichen Geldmachers befinden. Der möchte natürlich auch eine Tankkarte verkaufen. Erst 300liter Diesel für 300€, dann 150liter für 150€. Wir sind nicht bereit von irgendjemandem der die Grenzbeamten vor unseren Augen schmiert einen einzigen Euro zu bezahlen. Am Ende kommen wir an 5€ „Aufwandsentschädigung“ nicht vorbei. Eigentlich ist es eher der Hamburger, der uns dazu bringt, die 5€ zu bezahlen. Er wird langsam nervös und wird für uns immer hinderlicher an der Grenze. Wir fühlen uns ihm gegenüber verpflichtet und können so keinen Aufstand an der Grenze proben. Der N.D. wirkt langsam nicht mehr so ausgeglichen und entschließt sich den örtlichen Halsabschneidern für ihre Hartnäckigkeit Feuerzeuge zu verschenken. Einer hat sich, nachdem er uns zum ca. 15 Mal angesprochen hat, sein Feuerzeug direkt redlich verdient, sogar mit LED-Leuchte. Wir fahren trotz aller Versuche uns eine Tankkarte zu verkaufen von der Grenze weg. Vor uns liegt nur noch ein Tor mit einem Pförtner der auch scheinbar nicht zu den offiziellen Grenzbeamten gehört. Wir wähnen uns kurz vor der endgültigen Überquerung der Grenze, da überholt uns ein Taxi mit einem der Tankkartenverkäufer, den wir ca. 5mal abgewimmelt haben, bremst mit quietschenden Reifen und verpetzt uns direkt beim Pförtner. Natürlich lässt der uns jetzt nicht durch und wir werden unter dem Vorwand, dass man unsere Grüne Versicherungskarte sehen muss, zurückgeschickt. Kurzum: Der N.D. kocht vor Wut und wir zahlen 238€ für 300liter Diesel (in Täbris erfahren wir, dass es sieben italienische Autos mit einem Iraner und drei Stunden Verhandlung geschafft haben pro Auto 190€ für 800liter zu zahlen). Der Schalterbeamte möchte auch nochmal geschmiert werden und der Hamburger möchte nur noch weg von uns.Wir können also mit einem entsprechenden Stempel, dann endlich über die letzte Hürde der Grenze und fühlen uns etwas ausgeraubt. Da wir mit leerem Tank in den Iran eingereist sind wollen wir auch gleich tanken. Aber es scheint keine intakte Tankstelle zu geben, sodass wir dann auch gleich 10liter schwarz tanken müssen. (zum horrenden Preis von 1,5€/10l)&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEa_pzHyX6I/AAAAAAAAAG4/UMUNqBO4llo/s1600/IMG_3650.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEa_pzHyX6I/AAAAAAAAAG4/UMUNqBO4llo/s320/IMG_3650.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496291120070680482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-2905759481024079667?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/2905759481024079667/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/grenze-und-grenzmafia.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2905759481024079667'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2905759481024079667'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/grenze-und-grenzmafia.html' title='Grenze und Grenzmafia'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEa_pzHyX6I/AAAAAAAAAG4/UMUNqBO4llo/s72-c/IMG_3650.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5843426017445310852</id><published>2010-07-08T17:43:00.001+02:00</published><updated>2010-07-21T10:00:41.751+02:00</updated><title type='text'>Von Karten und Kompass</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Von Berlin bis Istanbul haben wir vollkommen auf meinen alten Shellatlas und seine Europakarte vertraut; bis auf die Vororte von Belgrad keine schlechte Option, zumal sich mehrere Türken auf dem Weg von Deutschland bis Edirne über ihr GPS beschwert haben.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In Istanbul angekommen stellte sich der Shellatlas allerdings im Angesicht einer 10? Millionen Metropole als überfordert heraus. Überfordert waren auch wir. Schnell eine Touristinformation gesucht... Die Erste war am Sonntag geschlossen, die zweite gerade im Umbau. Der N.D. reagiert richtig und reist die Kartons die vor der Information stehen auf und siehe da: eine Touristenkarte von Istanbul und eine von der Türkei. Beide sind inzwischen zu unentbehrlichen Begleitern geworden. Wobei erwähnt werden muss, dass eine kleine Werbe-Faltkarte bei einem Land von solchen Ausmaßen wie die Türkei natürlich noch immer nicht ganz optimal ist. Wir haben uns aber entschlossen, da der Sprit so teuer hier ist (kostet mehr als in Deutschland), zu sparen wo wir können. Da man mit der Karte aber alleine nicht wirklich was anfangen kann, habe ich meinen alten Kompass aus unserem Gerümpel rausgekramt. So ist er inzwischen zum unentbehrlich(st)en Bestandteil unserer Navigation, gerade in Städten, geworden.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEal1XBWJkI/AAAAAAAAAFI/i7QZXV-E7I4/s1600/IMG_3042.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEal1XBWJkI/AAAAAAAAAFI/i7QZXV-E7I4/s400/IMG_3042.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496262731383580226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5843426017445310852?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5843426017445310852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/von-karten-und-kompass.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5843426017445310852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5843426017445310852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/von-karten-und-kompass.html' title='Von Karten und Kompass'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEal1XBWJkI/AAAAAAAAAFI/i7QZXV-E7I4/s72-c/IMG_3042.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-7160482714854588585</id><published>2010-07-08T16:24:00.004+02:00</published><updated>2010-07-21T09:36:42.190+02:00</updated><title type='text'>Am Fusse des Ararat</title><content type='html'>Nachdem wir das wilde Kurdistan durchfahren, durchschifft und durchschwommen haben, (Mehr dazu spaeter...) sind wir inzwischen nach über 5000km und X-Chais an der Iranischen Grenze in Doğubayazıt mit Blick auf den wunderschönen Ararat angekommen.&lt;br /&gt;Morgen werden wir dann hoffentlich die Iranische Grenze ohne allzu grosse Schwierigkeiten passieren und in ca. drei Tagen Teheran erreichen.&lt;br /&gt;Wir sind wir mal wieder bei kurdischen Anarchisten in Van versackt, sodass wir leider etwas knapp mit der Zeit sind und einen ausführlichen Bericht über das wunderbare, vielfarbige Kurdistan erst in Teheran verfassen und bei der ersten Möglıchkeit (je nachdem wie das im Iran mit Internet so funzt) auch ins Netz stellen werden. Ich hoffe Ihr könnt Euch solange gedulden und verfallt nicht in totale Langeweile bei dem schönen Wetter in Berlin. =;-)&lt;br /&gt;P.S.: Das Foto vom Ararat muss auch warten, da eın mieses kleines Würmchen meinen USB-Stick geschrottet hat. Da isses:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEajVuewAhI/AAAAAAAAAFA/me7xvDrFIcw/s1600/IMG_3643.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 225px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEajVuewAhI/AAAAAAAAAFA/me7xvDrFIcw/s400/IMG_3643.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496259988901855762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-7160482714854588585?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/7160482714854588585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/am-fusse-des-ararat.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7160482714854588585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7160482714854588585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/am-fusse-des-ararat.html' title='Am Fusse des Ararat'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEajVuewAhI/AAAAAAAAAFA/me7xvDrFIcw/s72-c/IMG_3643.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1039552096587017974</id><published>2010-07-08T14:50:00.000+02:00</published><updated>2010-09-02T14:52:48.713+02:00</updated><title type='text'>Türkei Top Five</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;1. Gastfreundlichkeit kurdischer Anarchisten   &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;2. Istanbul&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;3. Fahrt über den Vansee&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;4. Campen im Göreme-Tal&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;5. Fußball Deutschland – Argentinien in Urfa vorm Basar schauen&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;------&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;1. beinahe Unfall vor Nusaybin&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;2. alter Mann in Istanbul will unser Geld&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;3. Hitze in Mardin&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;4. Tavuk Iskenderun in Ankara (Magen)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;5.Fußball Deutschland – Spanien in Van auf einer Dachterrasse schauen&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1039552096587017974?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1039552096587017974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/turkei-top-five.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1039552096587017974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1039552096587017974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/turkei-top-five.html' title='Türkei Top Five'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-7861167872916835863</id><published>2010-07-07T11:01:00.003+02:00</published><updated>2010-07-21T11:56:12.110+02:00</updated><title type='text'>Durch das wilde Kurdistan *3</title><content type='html'>Wir steuern auf Van zu und rufen einen Freund von Sonar, Sami an. Alles mit der Intention vielleicht morgen einen Chai mit ihm zu trinken und etwas über seine Arbeit bei Human Rights Watch zu erfahren. Das unsere Intention in Kurdistan nicht funktionieren kann wird sofort klar. Man wartet auf uns in einem Café in Van, wo wir herzlich begrüßt werden. Natürlich kommen wir nicht darum herum bei Sami zu übernachten. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbA4eEXdyI/AAAAAAAAAHA/IYmh0gtVZhI/s1600/IMG_3532.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbA4eEXdyI/AAAAAAAAAHA/IYmh0gtVZhI/s320/IMG_3532.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496292471628855074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am nächsten Tag fahren wir zu sechst an das Vanseeufer und frühstücken dort. Wobei unser Jamon Iberico der absolute Knüller ist. (@Erik; Danke!) Danach wird eine Insel mit einer alten armenischen Kirche angesteuert und man trifft sofort auf eine deutsche Studiosus-Gruppe. - Nicht gerade angenehm so im Ausland präsentiert zu werden. Aber immerhin noch besser als deutsche Pauschaltouristen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbB8e7Yy8I/AAAAAAAAAHI/yycLjXWFPA0/s1600/IMG_3551.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 180px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbB8e7Yy8I/AAAAAAAAAHI/yycLjXWFPA0/s320/IMG_3551.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496293640090733506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Abends wird Fußball geschaut und leider verloren. Wir verbringen eine weitere Nacht unter der beeindruckenden Gastfreundschaft von Samis Familie und lernen seine Frau und supersüße Tochter kennen. Sami hat seiner Tochter einen armenischen Namen gegeben, gewissermaßen als Wiedergutmachung dafür was sein Großvater oder wahrscheinlich eher Urgroßvater mit Armeniern getan hat. Wie ich finde, eine tolle Geste. Schweren Herzens verlassen wir Samis Familie, seine Freunde und machen noch einen kleinen Abstecher zur Uni von Van.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbDDqlA25I/AAAAAAAAAHQ/BF_vEk5ygg0/s1600/IMG_3580.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbDDqlA25I/AAAAAAAAAHQ/BF_vEk5ygg0/s320/IMG_3580.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496294862988827538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Danach weiter nach Dogubayazit, Richtung iranischer Grenze. Weiter am Vansee entlang und danach durch die Berge. Kurz vor der Stadt kommen wir in eine Militärkontrolle und es wird uns nahegelegt nicht außerhalb von Dogubayazit zu schlafen. Gesagt getan fahren wir gleich aus der Stadt raus, nehmen eine Schotterpiste neben dem Isak pasha seray (Palast) in die Berge und finden einen schönen Schlafplatz neben grillenden Kurden, die gerade in Diskussionen verwickelt sind. Wobei sie das natürlich nicht davon abhält uns einzuladen. Wir lehnen dankend ab und widmen uns dem Sonnenuntergang über dem dunstverhangenem Tal.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbEADh-ZKI/AAAAAAAAAHY/keRFE5iNw2w/s1600/IMG_3630.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbEADh-ZKI/AAAAAAAAAHY/keRFE5iNw2w/s320/IMG_3630.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496295900479120546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-7861167872916835863?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/7861167872916835863/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/durch-das-wilde-kurdistan-3.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7861167872916835863'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7861167872916835863'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/durch-das-wilde-kurdistan-3.html' title='Durch das wilde Kurdistan *3'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbA4eEXdyI/AAAAAAAAAHA/IYmh0gtVZhI/s72-c/IMG_3532.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-8133636936992452485</id><published>2010-07-06T11:57:00.002+02:00</published><updated>2010-07-09T12:10:51.313+02:00</updated><title type='text'>Vom Wannsee zum Vansee</title><content type='html'>Morgens aufm Vulkan hoch über Tatvan aufgewacht schnell die ca. 1000 Höhenmeter mit dem Bus eine steile Schotterpiste bis zum Anleger der Eisenbahnfähre runtergerutscht.&lt;br /&gt;Weil damals (wann auch immer) eine Eisenbahnstrecke durch das starke Relief schwer realisierbar war, wurde eine Fährverbindung über den über den Vansee (Tatvan – Van) eingerichtet. Wer also mit der Eisenbahn von Istanbul nach Teheran fahren möchte, der kommt an der alten verrosteten Eisenbahnfähre kaum vorbei.&lt;br /&gt;Wie schon bei einer früheren Reise über den Vansee sitzen auch an diesem Morgen viele Männer chaitrinkend am Hafen. Die meisten haben irgendetwas mit dem Schiff, der Eisenbahn oder einfach auch überhaupt nichts zu tun. Kleiner Plausch hier, Chai da, woher, wohin, choquegüsel, Kurdistan, Van ist schön, Tabak aus Bitlis auch und der VW Bus alt aber gut...&lt;br /&gt;Nach mehrmaligem Nachfragen erfahren wir dann auch das die Fähre nicht wie von uns nach Auskunft des Wachmannes vom Vortag angenommen um 11h morgens, sondern so um 16-17h ungefähr losfährt und 25 Teelöffel kostet. Den Preis sind wir bereit zu zahlen. Zumal ich seit neun Jahren wieder zurück zu dieser alten Fähre kommen und mit ihr in Van einlaufen wollte. Außerdem sparen wir uns eine Menge Sprit ein.&lt;br /&gt;Also frühstücken und den Tag im angenehmen Schatten des Sonnensegels verbringen, bis das Schiff dann, nachdem der Kapitän auch seinen letzten Chai getrunken hat und den letzten Preis für den Transport der Eisenbahnwagons ausgehandelt hat ablegt. Der Kapitän pfeift alle zusammen und los geht’s. Tatvan verschwindet schnell im Sonnenuntergang und wir fahren die Dunkelheit des kurdischen Meeres hinein.&lt;br /&gt;Ich bin glücklich einen Platz aus meiner Jugend so vorgefunden zu haben, wie ich in verlassen habe und freue mich auf das was kommen mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491846547910835890" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDb1VpkuPrI/AAAAAAAAAE4/KSfkIABZNs4/s320/IMG_3515.JPG" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-8133636936992452485?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/8133636936992452485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/vom-wannsee-zum-vansee.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8133636936992452485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8133636936992452485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/vom-wannsee-zum-vansee.html' title='Vom Wannsee zum Vansee'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDb1VpkuPrI/AAAAAAAAAE4/KSfkIABZNs4/s72-c/IMG_3515.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-8079313194373290824</id><published>2010-07-05T10:21:00.007+02:00</published><updated>2010-07-21T12:38:56.920+02:00</updated><title type='text'>Durch das wilde Kurdistan *2</title><content type='html'>Nachdem wir mal wieder schweißgebadet in praller Sonne aufwachen und verschlafen bei 40Grad im Schatten stehen, kommt ein Mann mit weißer Schürze auf uns zu. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNJD_24bI/AAAAAAAAAH4/Rz1JGfWN8gQ/s1600/IMG_3385.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNJD_24bI/AAAAAAAAAH4/Rz1JGfWN8gQ/s320/IMG_3385.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496305950827930034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich traue meinen Augen nicht. Steht da doch vor mir Jemand den ich sehr gut kenne. Zumindest sein Bruder könnte er sein. Er ist der Koch des Trucker-Treffs in Nusaybin und ist einem sehr guten Schulfreund aus Berlin mit kurdischer Herkunft wie aus dem Gesicht geschnitten. Deshalb schon wirkt auf einmal vieles vertraut. Das er auch noch Englisch spricht, tut sein übriges und wir unterhalten uns lange über dies und jenes werden zu einem Chai nach dem nächsten eingeladen. Genau die Verhaltensweise meines Schulfreundes. Wir werden dem Besitzer des Trucker -Treffs vorgestellt und erfahren das er selbst einmal Trucker war und unter anderem den Iran, Turkmenistan und Usbekistan befahren hat. Er warnt uns vor den Iranischen Autofahrern, was uns sogleich in Angst und Schrecken versetzt, wenn wir an die letzte Nacht und den beinahe Zusammenstoß denken. &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es wird uns mal wieder keine Chance gelassen irgendeine Rechnung zu übernehmen. Wir verabschieden uns beschämt von der Gastfreundschaft und fahren Richtung Nusaybin „Sehir Merkesi“- „City Center“. Wobei man bei Nusaybin nicht wirklich von „City“ sprechen kann. Der noodledude möchte noch den Onkel einer Freundin aus Berlin in Nusaybin ausfindig machen und von ihr grüßen. Wobei wir lediglich wissen, dass er ein Textilgeschäft in der Nähe der „deutschen Brücke“ (Womit vermutlich eine Eisenbahnbrücke der Bagdad-Bahn gemeint ist) besitzt und Eydin heißt. Leider müssen wir feststellen, dass es eine ziemliche Menge an Textilgeschäften in Nusaybin gibt, ein Dutzend Eisenbahnbrücken und niemanden der uns wirklich weiterhelfen kann. Auf einmal taucht eine S-Klasse mit Hildesheimer Kennzeichen vor uns auf. Seit Tagen das erste Auto mit deutschem Kennzeichen. So ein Glück. Schnell den Wagen angehalten und die türkisch-deutsche Familie um Rat gefragt. Mit leichtem norddeutschen Dialekt wir uns geholfen und zwei deutsche Autos, ein schrottreifer VW-Bus und eine blitzblank polierte S-Klasse quetschen sich nacheinander an Melonenverkäufern, Schuhputzern und Marktkarren vorbei durch das „Zentrum“ von Nusaybin. Am Ende müssen sich auch die Hildesheimer geschlagen geben. Niemand kennt den Onkel und wir machen uns schnell auf den Weg nach Tatvan. Vorbei an Midyat, einer antiken Stadt, wobei wir nicht wirklich die Großartigkeit dieser Stadt vor tausenden von Jahren erahnen können und auch im örtlichen unterirdischen (gar nicht so schlecht bei der Hitze) Museum nichts wirklich interessantes finden. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNLLy-3lI/AAAAAAAAAIY/4PCy_DequxU/s1600/IMG_3403.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNLLy-3lI/AAAAAAAAAIY/4PCy_DequxU/s320/IMG_3403.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496305987281149522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nur ein großes chilliges Bett, auf dem man am liebsten Wasserpfeife rauchend und Chai trinkend den heißen Tag verbringen möchte, erregt unsere Aufmerksamkeit.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNJlvHFaI/AAAAAAAAAIA/uJj5HV8uToY/s1600/IMG_3406.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNJlvHFaI/AAAAAAAAAIA/uJj5HV8uToY/s320/IMG_3406.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496305959884494242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach Mydiat bei gefühlten 60 Grad in der Sonne, frühstücken wir endlich an den Ufern des Tigris und lassen unsere Phantasie den Fluss hinunter bis nach Bagdad treiben. Wir sind in Mesopotamien angekommen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNJ9yDhZI/AAAAAAAAAII/nx0SbXIW0uE/s1600/IMG_3417.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNJ9yDhZI/AAAAAAAAAII/nx0SbXIW0uE/s320/IMG_3417.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496305966339294610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Weiter in die kurdischen Berge und endlich nach Norden. Pro 100 Kilometer gefühltes 1 Grad kälter.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNKWGFZGI/AAAAAAAAAIQ/k03u7h4KPrY/s1600/IMG_3425.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNKWGFZGI/AAAAAAAAAIQ/k03u7h4KPrY/s320/IMG_3425.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496305972865754210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Überall in Kurdistan scheinen Straßen gebaut zu werden, so dass wir meistens über unfertige Schotter-, Stein-, Sandpisten holpern und jeder Kilometer zur Qual wird. Ich kränkel auf dem Beifahrersitz vor mich hin, während N.D. jeden Kilometer durch die kurdischen Berge wacker erkämpft. Zwischendurch wache ich aus meinem weggetreten Zustand auf und sehe einen brennenden LKW vor mir. Aus meinen Hitzeträumen gerissen, reiße ich die Autotür auf und renne auf Flip-Flops einem mutigen kurdischen LKW-Fahrer hinterher, nicht ohne vorher den alten Feuerlöscher aus dem Bus mitzunehmen. Nach ca. fünf Metern merke ich, dass es draußen schon ziemlich heiß ist. Nach zehn Metern nimmt mir der Rauch die Luft weg. Nach 15 Metern kann ich nicht wirklich mehr was sehen und kehre um. Als ich anfange Wasser in ein Handtuch zu schütten und es mir vor den Mund zu halten weckt mich der N.D. ein zweites Mal und bringt mich zurück auf den Erdboden. Wir steigen wieder ins Auto ein, schließen die Fenster und beobachten den schnellen Feuerwehreinsatz beim löschen des Lasters. Nach 10 Minuten ist der Spuk vorbei und wir können weiterfahren. Der LKW-Fahrer hat überlebt und ich bin froh, dass der N.D. mich aus meinen „Lösch-das-Feuer-Wahn“ aufgeweckt hat, meine Lunge so die Aussicht auf weitere spannende Erlebnisse mit südostanatolischem Tabak hat und der N.D. nicht unsere ganzen Tabakvorräte zu schlechten Konditionen auf dem nächsten Basar verhökern muss.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Weiter geht es an diversen türkischen Militärposten vorbei nach Bitlis. In Bitlis scheint sich der ganze Verkehr vom Schwarzen Meer nach Syrien durch die enge Altstadt zu quetschen. Was dazu führt das eigentlich gar nichts mehr geht. Autos die in zweiter Reihe parken leisten ihren Beitrag dazu und als der N.D. von der gegenüberliegenden Seite zum Chai eingeladen wird, spielt man mit dem Gedanken einfach den Bus mitten auf der Straße stehen zu lassen und erstmal einen Chai trinken zu gehen. Der Verkehr würde endgültig kollabieren und wir hätten Zeit uns der im Vergleich zu Midyat, Mardin, und Urfa völlig anderen Stadt zu widmen. Alles hier, die Menschen, die Architektur und das Klima ist anders. Wir fahren aber weiter, sind nach einer weiteren Stunde endlich in Tatvan angekommen und ich erkenne die Stadt, die ich vor neun Jahren bereits besucht habe wieder. Am Eisenbahnfähranleger nachgefragt, fährt am nächsten Tag eine Fähre um 11h morgens nach Van. Also erst einmal einen Chai getrunken und sofort Freunde gemacht. Ein rothaariger Kurde wird sofort geholt, als klar wird, dass wir aus Berlin kommen. Er hat in Spandau gelebt und eine Dönerbude in Mariendorf gehabt. Jetzt betreibt er ein Internetcafé in Tatvan. Warum er nach Deutschland gekommen ist? Er hat in den Bergen gelebt und sich mit deutschen Touristen und Maschinengewehr fotografieren lassen. Die Bilder der deutschen Touristen sind dann irgendwie in die Hände des türkischen Militärs gelangt...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein Lehrer gesellt sich zu uns und erzählt uns in sehr gutem Englisch von seinem Studium in Kirgistan, korrupten Polizisten und dass wir, wenn wir den Bus verkaufen, auf Falschgeld achten sollen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbKtRoSsDI/AAAAAAAAAHw/SbtI9Fooosg/s1600/IMG_3449.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbKtRoSsDI/AAAAAAAAAHw/SbtI9Fooosg/s320/IMG_3449.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496303274427592754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Weiter werden wir auf den Vulkan, der vor langer Zeit den Vansee durch einen Ausbruch zu einem See ohne Abfluss gemacht hat, und seine wunderschönen warmen Kraterseen aufmerksam gemacht. Also nichts wie hoch in der Dunkelheit im ersten Gang eine Dreiviertelstunde am Abgrund entlang und auf dem Vulkan einen Schlafplatz ca. 1000 Meter über Tatvan mit herrlichem Blick über die Stadt und endlich auch ein bisschen kühlem Wind gefunden.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEav9QNgURI/AAAAAAAAAFg/7_rhfu4a05o/s1600/IMG_3460.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 225px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEav9QNgURI/AAAAAAAAAFg/7_rhfu4a05o/s400/IMG_3460.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496273862110761234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-8079313194373290824?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/8079313194373290824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/durch-das-wilde-kurdistan-2.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8079313194373290824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8079313194373290824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/durch-das-wilde-kurdistan-2.html' title='Durch das wilde Kurdistan *2'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEbNJD_24bI/AAAAAAAAAH4/Rz1JGfWN8gQ/s72-c/IMG_3385.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-505007660171016603</id><published>2010-07-04T16:54:00.002+02:00</published><updated>2010-07-09T11:32:14.121+02:00</updated><title type='text'>Mardin</title><content type='html'>&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Bisher war es so, dass ich unter allen Umständen gut schlafen konnte und M.P. Eher Probleme hatte. Doch diese Nacht war ich derjenige, der aufwachte. Es ist heiß. Auch nachts. Und kein Lüftchen geht. Das schlaucht ziemlich und so verabreden wir uns zum frühstücken in dem deluxe-Rasthof, in dem wir gestern jeweils zwei Tees ausgegeben bekommen haben: eine Scheibe Wurst, eine Scheibe Gouda o.ä. Und eine Feta. Dazu Tomaten, Gurken und Oliven – und, ta ta ta ta!!, ein Ei. Der Chef staucht seine Mitarbeiter zusammen, um es uns noch rechter zu machen, als es eh schon ist. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491550072244954834" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDXnsfpuZtI/AAAAAAAAAG0/9m2NpnQWgW8/s320/IMG_3292.JPG" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Wir kühlen uns beim duschen ab und fahren los. Durch die heißen, trockenen Weiten. Wie alles andere auch, bewegen wir uns oft im Schneckentempo über die kleineren Bergkämme, hinter denen sich jedes Mal wieder eine neue Ebene erstreckt, die manchmal zu trocken ist, um hier noch etwas dem Boden abzuringen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Der Straßen- und Häuserbau in den Orten, durch die wir kommen, lässt uns vermuten, dass es einen wirtschaftlichen Aufschwung zu geben scheint. Vielleicht ja aufgrund etwaigen Drucks seitens der EU, die Kurden nicht mehr so stark zu vernachlässigen. Doch in den Orten kurz vor Mardin wird die Strukturschwäche dieser Gegend deutlich. Es gibt versteckte Stadtzentren zwar, aber die meisten Läden, Werkstätten, etc. befinden sich direkt an der Hauptstraße. Zumeisst reichlich zurück versetzt – davor der bloße, staubige Boden. Bürgersteige wurden erst kürzlich angelegt – oft viel zu hoch und nicht den Bedürfnissen der Menschen entsprechend. Vieles erinnert mich an palästinensische Siedlungen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491550649655989586" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDXoOGrPlVI/AAAAAAAAAHM/zvp-ggxVkXA/s320/IMG_3380.JPG" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Mardin ist eine Stadt, die weit bekannt ist. Sie zählt sicherlich zu den größten in ost-Anatolien, wurde aber vor allem von vielen Leuten, die wir getroffen haben als besonders schön gelobt. Wenn man in die Stadt, wie wir, von Süden her reinkommt, muss man zunächst die Neustadt passieren. Danach führt die Straße steil bergauf und erst nun offenbart sich die Besonderheit der Stadt: Sie ist auf einem schroffen Berg zu Füßen einer alten Burg errichtet. Hier werden die Straßen schmaler, Häuser, Boden und Felsen verschmelzen in verschiedenen Schattierungen von Sandfarben. Noch einmal wird deutlich: Wir sind nicht mehr in der Westtürkei – dies ist Arabien. Die Stimmung ist komisch – Spannung scheint in der Luft zu liegen. Wir treffen noch einmal weniger Touristen als in Urfa und stellen eine umso größere Attraktion dar. Diesmal fühlen wir uns allerdings weniger als interessant denn suspekt wahrgenommen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491550083059649810" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDXntH8JjRI/AAAAAAAAAHE/1gig6hnWF0A/s320/IMG_3379.JPG" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Nach einem Tee bei einem wunderbaren Blick auf die syrische Grenze ergibt es sich beim Schländern durch die Gassen, dass wir uns zum Aufstieg zur Burg begeben. (Es sei noch einmal hervorgehoben, dass sich die Temperatur in der Sonne um die 55 Grad bewegt.) Der Blick über die Stadt wird immer atemberaubender, wir treffen türkische Touristen, doch zur Burg schaffen wir es nicht. Ein Anwohner erklärt uns, dass sie von der türkischen Armee besetzt wird – was auch die überdimensionierte Flagge und die Lichterketten in Atatürks Profil auf der Burgmauer erklären. Sie mahnen, wem dieses Land gehört. Wir rutschen den Berg wieder runter und gehen in ein Internet-Café. Es gab bereits Beschwerden, dass wir so selten berichteten und die Abkühlung am Rechner vor dem Ventilator sind gute Argumente, dort die folgenden sechs (!) Stunden zu verbringen. Zeitweise bricht die Verbindung ab und nach Einbruch der Dunkelheit kommen Stromschwankungen hinzu, die von den Betreibern kurzerhand in Ordnung gebracht werden, während der Betrieb und der Strom durch die Leitungen läuft, an welchen herumgeschnitten wird...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Froh über und gleichzeitig genervt von dem geschafften Berichten, essen wir zu Abend auf dem Atatürk-Platz, wo unser Auto steht. Sofort kommt der Parkplatzaufseher an und will noch einmal Geld haben, da wir ja offensichtlich über Nacht blieben. Einmal mehr scheinen wir in dieser Stadt über den Tisch gezogen zu werden, so dass uns hier nur noch die Aussicht hält, den Freund von Sonar zu treffen, von dem er uns berichtet hatte. Sehr zu unserer Verblüffung stellen wir fest, gar nicht dessen Nummer bekommen zu haben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Um weiteren nervigen Situationen aus dem Weg zu gehen, fahren wir aus der Stadt. Bei einem Blick zurück offenbart sich wieder die Schönheit dieser Stadt und wir machen ein Foto von dem Lichterhügel. Wir fahren zurück zur Europastraße, über der der Regionalhandel zwischen der Türkei,&lt;span style="mso-spacerun: yes"&gt; &lt;/span&gt;Syrien, Irak und Iran abgweickelt wird, und die die Nachfolge der Seidenstraße antritt, indem hier LKWs bis nach Zentralasien fahren. Die Grenze nach Syrien zum greifen nah und eine Lichterkette auf der anderen Seite, die eine Kleinstadt verrät.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal" align="center"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491550657909947042" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDXoOlbI-qI/AAAAAAAAAHU/fa83ugfzpqI/s320/IMG_3384.JPG" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Neben der alten Straße wurde eine zweite gebaut, so dass es nun vier Spuren gibt, die von einem Streifen verdorrten Grases in der Mitte getrennt werden. Sie wird auch nachts noch stark beansprucht von den vielen LKWs und durch die Kolonne an Tanklastwagen, die vor uns fährt. Bei einem Überholmanöver wird klar, dass sich die offensichtliche Existenz der neuen Straße noch nicht rumgesprochen hat – denn ein Wagen kommt uns entgegen. Mit einem Schrecken kommen wir davon. Eine ordentliche Ausschilderung fehlt und die Benutzung der neuen Straße wurde von uns zu eindeutig interpretiert – uns bleibt, in Zukunft mit noch größerer, struktureller Unsicherheit zu rechnen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN: 0in 0in 0pt" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="FONT-FAMILY: 'Times New Roman', 'serif'; mso-fareast-font-family: 'Lucida Sans Unicode'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: HI; mso-bidi-language: HI; mso-bidi-: .5ptfont-family:Mangal;" lang="DE" &gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Wir halten wieder auf einem Rastplatz zwischen Truckern und legen uns direkt schlafen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-505007660171016603?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/505007660171016603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/bisher-war-es-so-dass-ich-unter-allen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/505007660171016603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/505007660171016603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/bisher-war-es-so-dass-ich-unter-allen.html' title='Mardin'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDXnsfpuZtI/AAAAAAAAAG0/9m2NpnQWgW8/s72-c/IMG_3292.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1892463322103936974</id><published>2010-07-04T12:03:00.003+02:00</published><updated>2010-09-21T00:27:31.926+02:00</updated><title type='text'>Mehmet</title><content type='html'>Morgen nach dem Frühstück in der de luxe - Raststätte beschließe ich in Erwartung traumhafter sanitärer Einrichtungen mir die Zähne putzen zu gehen. Die Toilette befinden sich gleich zwischen dem Trucker-Treff und der Trucker-Moschee. Ich öffne die Tür und komme aus dem staunen gar nicht mehr raus. Die gesamten sanitären Einrichtungen stehen mindestens zwei Zentimeter unter Wasser. Als ich meinen Blick wieder erhebe, steht ein bis über beide Ohren grinsender Junge in Gummistiefeln vor mir. In der einen Hand einen Gartenschlauch dessen Wasserfontäne er gerade in Richtung Decke lenkt und in der anderen Hand eine Zigarette.&lt;br /&gt;Ich wollte eigentlich gerade kehrt machen, da fragt mich der Junge wie ich heiße und wie alt ich bin. So kommen wir ins Gespräch. Er heißt Mehmet ist 17 und kann ein paar Brocken Englisch. Wo kommen wir her, wo wollen wir hin...&lt;br /&gt;Als die Konversation aufgrund von Sprachschwierigkeiten abbricht bietet er mir seinen Zigarettenstummel an und wir stehen schweigend rauchend nebeneinander, während der Gartenschlauch die Stille zwischen uns mit einem angenehmen Plätschern ausfüllt. Die Zigarette ist aufgeraucht, ich verabschiede mich in der Hoffnung, dass das Wasser irgendwann in den nächsten zwanzig Minuten abfließt oder verdunstet und trabe unverichteter Dinge zurück zum Bus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1892463322103936974?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1892463322103936974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/klo-mehment.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1892463322103936974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1892463322103936974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/klo-mehment.html' title='Mehmet'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-2985890281033129603</id><published>2010-07-03T10:07:00.004+02:00</published><updated>2010-07-21T10:19:51.325+02:00</updated><title type='text'>Durch das wilde Kurdistan *1</title><content type='html'>Neben Winnetou einer von Karl May's Klassikern. Ich bin nie in den zweifelhaften Genuss des Buches gekommen. Verschenkt habe ich es aber schon. Das ist dann eines der Bücher, die man nur aufgrund des Titels kauft und die dann auch selten wirklich gelesen werden.&lt;br /&gt;Aber der Titel von einem „wilden“ Kurdistan trifft vielerorts zu und nicht selten fragt man sich, was denn Karl Mays Vorstellungen waren, von dieser Region, die noch nicht einmal klar umrissen werden kann, geschweige denn eine einheitliche Landschaft oder gleiche Traditionen vorweist.Während wir uns schon mit türkischer Kultur, Menschen und den Gepflogenheiten auseinandergesetzt und auf sie eingestellt haben, werden wir in Urfa auf einmal völlig überrascht.Alles ist wieder anders.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEate2W0bbI/AAAAAAAAAFY/jYACHkzuyKQ/s1600/IMG_3286.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEate2W0bbI/AAAAAAAAAFY/jYACHkzuyKQ/s400/IMG_3286.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496271140751175090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die ganze Zeit versucht jemand uns einzuladen. Die Leute machen den Eindruck, als währen sie aufrichtig froh darüber, dass man vorbeikommt und sie besucht. Es wird zum Ding der Unmöglichkeit ein paar Tomaten, Brot und Paprika zu kaufen und dafür auch noch Geld zu bezahlen. Wo käme man denn da hin, jemanden der schon eine so lange Reise auf sich genommen hat, auch noch für Essen bezahlen zu lassen...&lt;br /&gt;Die Menschen sehen inzwischen richtig Arabisch aus und der Noodledude fühlt sich auch endlich im Orient angekommen.In Urfa suchen wir also einen Ort um das Spiel Argentinien – Deutschland zu schauen. Auf dem größten Platz im Zentrum werden wir dann fündig. Kaum jemand sprich uns noch auf Mesud Özil an. Die meisten sind auch nicht mehr für Deutschland, sondern für Argentinien.&lt;br /&gt;Schnelles Tor für das deutsche Team und langsam muss man sich fragen ob man noch genug Teelöffel dabei hat um die ganze Gesellschaft zum Tee einzuladen. Als das Spiel mit fantastischen 4:0 ausgeht, machen sich die Argentinien-Fans ganz schnell vom Acker und wir sparen das Geld. Also erst mal eingetaucht in den Bazar von Urfa und gleich beim Tabakhändler hängen geblieben. Es wird eine Zigarette nach der anderen geraucht, alles muss probiert werden. Mir wird langsam schwindelig und man setzt mich direkt auf einen Stuhl. „Nein so dünn dreht man die Zigaretten in Kurdistan nicht.“ -Schon wieder muss ich eine fingerdicke Zigarette rauchen... „Wo kommt ihr her, wo wollt ihr hin?“ „Berlin, Istanbul, Ankara, Mardin, Tatvan, Van, Täbris, Teheran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan“ Der X-te, dem ich dass erzähle. Lässt nicht locker, also erzähle ich ihm noch davon, dass ich vor neun Jahren auch in der Gegend rumgestreift bin. „Diyabakir?“, „Güsel.“, „Van?“, „Choque-güsel“, „Siirt?“, „Schöle-böle.“. Als er hört, dass ich Siirt nur „Schöle-böle“ finde springt er erfreut auf und läuft zu seinem Standnachbarn und lacht ihn aus. (Ungefähr nach dem Motto: „Haha, dem Touristen gefällt alles hier, nur Dein Ziegendorf nicht.“) Als er fertig gelacht hat, konnte man endlich in die Verkaufsverhandlungen einsteigen. Nicht aber bevor ein Foto mit dem Touristen gemacht wurde. Er wollte folgende Zahl als Bezahlung für 250g Tabak und 400 Blättchen : 16000. (Auf seine Hand geschrieben) 160,00TL? Das war ich definitiv nicht bereit zu zahlen! Es kommt zu Irritationen. Der Kilopreis lag doch bei 55 TL?&lt;br /&gt;Stück für Stück stellt sich heraus, dass er einfach eine Null zufiel aufgeschrieben hat. Ob das mit der „Nullwegstreichung“ der Türkischen Lira zu tun hat? Egal. Am Ende bezahlen wir 16 Teelöffel und ziehen um eine Erfahrung reicher durch den Basar weiter.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEasOSvXv5I/AAAAAAAAAFQ/rwLYFjaxtRE/s1600/IMG_3287.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEasOSvXv5I/AAAAAAAAAFQ/rwLYFjaxtRE/s400/IMG_3287.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496269756800941970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Alle gratulieren zum Sieg der deutschen Nationalmannschaft und wir machen uns auf den Weg zum Auto. Obwohl wir so freundlich in Urfa aufgenommen wurden, haben wir beide, nicht erst seitdem mir jemand an mein Portemonnaie gegriffen hat, ein ungutes Gefühl an der Straße zu schlafen. Wir sind also froh einen Truckertreff zu finden, werden dort zu zwei Chai eingeladen und dürfen auf dem Parkplatz übernachten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-2985890281033129603?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/2985890281033129603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/durch-das-wilde-kurdistan-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2985890281033129603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2985890281033129603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/durch-das-wilde-kurdistan-1.html' title='Durch das wilde Kurdistan *1'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TEate2W0bbI/AAAAAAAAAFY/jYACHkzuyKQ/s72-c/IMG_3286.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-5694170030308659296</id><published>2010-07-02T12:01:00.001+02:00</published><updated>2010-07-23T12:03:44.550+02:00</updated><title type='text'>Am Ende Europas - Arabien beginnt</title><content type='html'>Nach einer ausgezeichneten Nacht auf unserem schönen Platz fahren wir wenige Kilometer weiter nach Derinkuyu. Dabei handelt es sich um ein weiteres der recht hässlich gebauten Dörfer dieser Gegend, wo der blitz-blanke Zustand der Strasse, der Bürgersteige und der Grünstreifen versucht, über die Armut der Gegend hinwegzutäuschen. In Wirklichkeit scheint es hier keine andere wirkliche Einnahmequelle zu geben, als die unterirdische Stadt, auf der Derinkuyu steht. Wieder drängen sich Souvenir- und Essensstände zwischen Parkplatz und Eingang. Auch hier versucht man, uns etwas zu günstigsten Preisen zu verkaufen – aber auch wieder nicht so energisch und nervend, wie ich es in Luxor erlebt hatte.&lt;br /&gt;Bereits beim Eingang treffen wir Bekannte von gestern. Der Eingang kommt sehr schlecht daher. Keiner würde vermuten, dass sich dahinter sieben Stockwerke befinden, in denen tausende von Menschen Zuflucht finden sollten. Ob dies tatsächlich jemals geschah, können wir nicht herausfinden. Nichts desto trotz ist beeindruckend, was sich die früh-mittelalterlichen Erbauer ausgedacht haben: Mühlensteine, die die Tunnel verschließen können; ausgedehnte Belüftungssysteme; Ställe und Möglichkeiten, Wasser und Lebensmittel für den Fall langer Belagerungen zu horten. Sogar an einen Versammlungsraum, eine Kirche, ein Taufbecken und eine Weinkelterei wurde gedacht.&lt;br /&gt;M.P. ist begeistert von der Anlage und klettert entzückt in jedes kleine Loch und läuft in jeden Tunnel mit seiner eigenen Taschenlampe. Mir genügt die großzügig angebrachte Beleuchtung und bald melden Knie und Rücken, dass ich eine Weile nicht aufrecht gewesen sein muss. Also bin ich ganz froh, dort auch wieder heraus zu sein. Schließlich handelt es sich bei jedem neuen Stockwerk nur um ein weiteres Geflecht an Tunneln und Räumen, die sich doch alle sehr ähneln...&lt;br /&gt;Noch einmal die wunderbaren Toiletten genutzt, dann wieder durch die Touristengasse zurück zu unserem Auto. Doch als wir losfahren wollen, ruft uns ein kleiner Junge zu. Ich höre nicht hin – sicherlich wieder nur ein weiterer, der uns etwas verkaufen will... Aber M.P. lässt sich hinreissen und wendet sich dem Kleinen zu, der auf den Boden unter unserem Auto deutet. Hingeschaut erblichen wir dort einen Hund, der seine Siesta im Schatten unseres Busses hält. Weil meine westlich-verweichlichte Art mit Tieren umzugehen nicht ausreicht,  bedarf es der energischen Hilfe einer Einheimischen, um ihn zu vertreiben, bevor wir unsere Reise fortsetzen können.&lt;br /&gt;Unser Weg führt uns nach Iskenderun. Denn seit Istanbul bereits bestand ich darauf, auch einmal das Mittelmeer in der Türkei zu besuchen. Von Adana, was sich im Vorbeifahren als Industriestadt entpuppte, rieten uns viele Leute ab. Iskenderun war die nächste Wahl, wenngleich ein Besuch des antiken Antioch natürlich auch interessant gewesen wäre... So musste sich meine Freude an antiken Stätten damit begnügen, am Schlachtfeld vorbeizufahren, wo Alexander d. Gr. Europa vor den asiatischen Barbaren mit ihrem mangelnden Verständnis von individueller Freiheit (so das Narrativ) bewahrte. &lt;br /&gt;Beeindruckender war aber der erneute Wechsel der Landschaft: Wir verlassen die kappadokische Ebene und kommen in ein weiteres Gebirge. Die Berge sind grün mit Bäumen bewachsen und es wird langsam schwüler. Wolken erscheinen am Himmel und die Sicht wird diesig eingeschränkt.&lt;br /&gt;Iskenderun empfängt uns mit einer breiten Straße entlang der langen Uferpromenade. Auf der Suche nach der Touristeninformation (um eine bessere Karte zu erhaschen) und einem Parkplatz, halten wir schließlich auf selbiger und wollen die Promenade entlanglaufen. Wir werden aber von den Angestellten einer Chaieria angehalten und auf einen Tee eingeladen. Zwei von ihnen stellen sich als Syrer heraus, die hier Arbeit gefunden haben und andeuten, uns Drogen verkaufen zu können...Typisch!?&lt;br /&gt;Bei unserem Rundgang mach sich der arabische Einschlag besonders im schönen, weiblichen Teil der Bevölkerung bemerkbar. Ein Typ quatscht uns auf Deutsch an, wie er uns helfen könnte. Wir sind aber misstrauisch und versuchen, ihn beim Einkauf unserer Lebensmittel abzuschütteln. Aber er ist ein hartnäckiger Gesell. Erst als wir in einige kleinere Straßen einbiegen und ein paar Haken schlagen, hängen wir ihn schließlich ab und finden einen netten Imbiss, wo wir gemütlich zwei Fischbrötchen genießen.      &lt;br /&gt;Zurück am Ufer schaut M.P. in den Sonnenuntergang, während ich noch die letzten Dinge einkaufe. Ich treffe ihn auf den Felsen sitzend wieder, die das Ufer begrenzen, während auf dem dahinter liegenden Atatürk-Platz eine Mordsgaudi losgeht. Eine live-Bühne ist aufgebaut, von der schnulzige Musik herabgetrellert wird.&lt;br /&gt;Wir machen uns auf den Weg, einen Übernachtungsplatz zu finden und werden dabei über die Küstenstraße von den drängelnden Autofahrern gejagt. Die meisten Stichstraßen Richtung Ufer führen in beleuchtete Dörfer, in denen wir nicht gerne stehen möchten, oder in Siedlungen reicherer Mitbürger, die von Zäunen und Schranken umsäumt und bewacht werden. Schließlich sind wir lange unterwegs bis wir uns  für einen Platz entscheiden, der sich später als Baustelle der zukünftigen Küsten-Schnellstraße herausstellt. Es scheint auch der Platz zu sein, wo sich frisch verliebte Pärchen treffen. In der Dunkelheit gehen kurz ins Meer, um uns endlich mal wieder zu waschen und legen uns alsbald schlafen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-5694170030308659296?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/5694170030308659296/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/am-ende-europas-arabien-beginnt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5694170030308659296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/5694170030308659296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/am-ende-europas-arabien-beginnt.html' title='Am Ende Europas - Arabien beginnt'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1555213973838024574</id><published>2010-07-01T18:38:00.002+02:00</published><updated>2010-07-21T16:36:23.440+02:00</updated><title type='text'>So Ihr Penner...</title><content type='html'>Bevor es jetzt noch weitere Beschwerden über zu wenig Blogeintraege gibt (die Angesprochenen wissen Bescheid...) könnt Ihr das alles erstmal durchlesen! Viele Grüsse von der Türkisch Syrischen Grenze - Nach drei Stunden ununterbrochenem Blogschreiben/Bilder hochladen ect. Wir verlieren hier unser letztes Geld beim im Internet surfen. Ein Tl (Teelöffel, oder auch Türkische Lira) die Stunde... Das sind immerhim zwei Chais oder ca. 30g Tabak auf dem Basar.&lt;br /&gt;Viele Grüsse aus Mardin - da wo dıe Leute anfangen Arabisch zu sprechen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1555213973838024574?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1555213973838024574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/so-ihr-penner.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1555213973838024574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1555213973838024574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/so-ihr-penner.html' title='So Ihr Penner...'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-8389667269221950250</id><published>2010-07-01T16:22:00.001+02:00</published><updated>2010-07-23T12:04:58.196+02:00</updated><title type='text'>Kappadokien</title><content type='html'>Aus Angst, einmal mehr abgezockt zu werden, machen wir uns schnell auf den Weg – weg von der Tankstelle, wo wir über Nacht geschlafen haben. Bereits in der vergangenen Nacht beobachteten wir den landschaftlichen Übergang zur anatolischen Ebene. Immer weiter in der Ferne konnten wir noch Lichter erkennen – immer weniger Hügel waren noch zu bewältigen. Als wir gerade einen solchen letzten seiner Art überquerten, fällt uns heute morgen eine kleine Quelle auf – mit Hahn und Becken und allem drum und dran. Bei der zweiten machen wir kehrt und frühstücken. Auch zwei andere Autofahrer machen Stopp und fragen uns, woher wir kommen, wohin wir fahren – das übliche Spiel, bei dem es sich M.P. nicht nehmen lässt, jedes Mal unser gesamtes Vorhaben zu erklären. Doch diesmal scheinen die beiden Herren an keinem Gespräch interessiert und dampfen schnell wieder ab. Wir nutzen die Gelegenheit und räumen unseren Bus auf. Ich packe meine ganzen Klamotten in die neue Tasche und wir beide schmeissen ordentlich Zeug weg. Bei über 40 Grad sind wir anschließend Schweiß-gebadet und k.o. - aber auch sehr froh, diese Aufgrabe nun endlich erledigt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser heutiges Reiseziel ist „Kayseri“ - oder besser gesagt: Göreme und Derinkuyu bei Kayseri. Beides Tipps von M.P.'s Türkei-Reisefachberaterin seines Vertrauens, deren Tipps sich bereits oft als wunderbare Sehenswürdigkeiten bestätigt haben. (Vielen Dank an Ulla!)Unterwegs verändert sich die Landschaft noch einmal. Aus der flachen Ebene ragen nun vereinzelt Türme aus längst erloschenem Lavastein heraus. Mal schwülstig in langen Abhangs-Formationen, mal vereinzelt phallisch aus dem Boden ragend. Wir sind in  Kappadokien und kommen in Göreme an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alsbald erahnen wir, dass sich unserer Weg mit dem der gemeinen Touristen kreuzt. Tages-Busausflüge ab Antalya und Co. sind  hierher möglich und entsprechend groß die Parkplätze und der Nepp. Kaum angehalten, sind 5 TL fällig – ein guter Preis. Der einzige, 'offizielle' Weg zu den Sehenswürdigkeiten führt ganz zufällig durch eine Gasse von Souvenir- und Eisständen und schließlich vorbei an gelangweilten Kamelen, auf denen wer drauf steht sich fotografieren lassen kann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund, weshalb wir gekommen sind, verbirgt sich hinter einer nagel-neuen Eintrittsanlage, die jeden Besucher mit „please pass!“ beim Eintritt begrüßt und entsprechend auf die Nerven geht, als ein ganzer Touribus KoreanerInnen hindurchgeht. Sie behütet eine Reihe von Höhlen, die sich hier, wie überall in der Gegend, in den Tuffsteinfelsen befinden. Daher heißt der Ort „Göreme“, was angeblich von „unsichtbar“ abgeleitet sein soll. Besonders ist an den Löchern, für die man Eintritt zahlen muss, dass es sich bei ihnen in den meisten Fällen um Kirchen handelt. Manchmal mit wenigen, sehr graphischen Ornamenten, manchmal aber auch sehr reichhaltig und bunt ausgemalt. Die Krichen stammen aus einer sehr frühen Zeit, als die Christen aus Angst vor den herannahenden arabischen Heeren Richtung Westen flohen und sich versteckten. Daher muten manche der Darstellungen befremdlich an und ich denke einmal mehr, dass es auch interessant gewesen wär', Kirchenhistoriker geworden zu sein...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir lassen uns neben den KorreanerInnen, einem spanischen Backpacker-Pärchen, us-amerikanischen Juden und anderen Touristen durch die Höhlen treiben, die mal mehr, mal weniger spektakulär sind und lassen uns dabei so viel Zeit, dass der Besuch in Derinkuyu auf morgen verschoben werden muss. Stattdessen will M.P. – ganz seinem Naturell entsprechend – noch auf eigene Faust die ein oder andere Höhle erkunden. Ausserdem fahren wir über die Hügel und durch die schöne Landschaft, wobei wir einen ausgezeichneten Schlafplatz mit tollem Panorama-Blick finden. Vor dem schlafen-gehen trinken wir noch einen Chai an einem schönen Platz, wo wir einen Verkäufer kennenlernen, der sich als iranischer Studentenführer zu erkennen gibt. Er sei gefoltert worden und aus dem Iran geflohen und wartet nun darauf, mit Hilfe des UNHCR ein Studium in Kanada aufzunehmen. Wir wünschen ihm Glück und begeben uns zu unserem Schlafplatz, von dem aus wir den wunderbaren Sonnenuntergang beobachten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-8389667269221950250?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/8389667269221950250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/kapadokien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8389667269221950250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8389667269221950250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/kapadokien.html' title='Kappadokien'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-4361634016639580261</id><published>2010-06-30T17:59:00.002+02:00</published><updated>2010-07-04T18:58:11.200+02:00</updated><title type='text'>Schwarzes Meer und Ankara</title><content type='html'>Wir verlassen das Getümmel von Istanbul und das einzige Foto, dass wir bei unserer zweiten Bosporusüberquerung hinbekommen haben ist dieses:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCwvyqJ6_I/AAAAAAAAADw/drMHlsMc4OE/s1600/IMG_2992.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCwvyqJ6_I/AAAAAAAAADw/drMHlsMc4OE/s320/IMG_2992.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490082280863558642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eigentlich ein gutes Gefühl, die Stadt zu verlassen, haetten wir doch noch Tage, wenn nicht Wochen zwischen Leyla Teras und den Fischverkaeufern vom Hafen verbringen können...&lt;br /&gt;So geht es weiter vorwaerts, ein Stückchen naeher unserem Ziel. Da der N.D. noch gerne das Schwarze Meer sehen möche ["Du warst noch niemals einmal am (schwarzen) Meer"], suchen wir und an irgendeiner Strandpromenade zwischen Istanbul und Ankara ein nettes Plaetzchen zum Schlafen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCy_2jfgLI/AAAAAAAAAD4/NsQTzvvWQj0/s1600/IMG_2997.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCy_2jfgLI/AAAAAAAAAD4/NsQTzvvWQj0/s320/IMG_2997.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490084755810517170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Weiter geht`s am naechsten Morgen nach Ankara wo uns gleich ein kraeftiger Regenschauer erwischt. Dennoch sehen wir genug um zu merken, dass die Stadt nicht wirklich ein Knüller ist... Dafür aber schön Chai mit einem Tankwart aus Muş und einem Krankenpfleger aus Ankara trinken, über unsere lange Reise quatschten und auch gut essen (Tavuk Iskenderun - Wo wir ja auch noch hinwollen...)&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDC1Lk2wCyI/AAAAAAAAAEY/uur_HiMseTk/s1600/IMG_3025.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDC1Lk2wCyI/AAAAAAAAAEY/uur_HiMseTk/s320/IMG_3025.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490087156241140514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Apropos hinwollen... Bei den -istan-Laendern ergibt sich die unerwartete Möglichkeit gleich das Erste abzuhaken...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDC3bFZ1dII/AAAAAAAAAEw/hqFQf9ivV-0/s1600/IMG_3022.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDC3bFZ1dII/AAAAAAAAAEw/hqFQf9ivV-0/s320/IMG_3022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490089621699523714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir belassen es bei einem Foto und freuen uns auf das was kommen mag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-4361634016639580261?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/4361634016639580261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/schwarzes-meer-und-ankara.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4361634016639580261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4361634016639580261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/07/schwarzes-meer-und-ankara.html' title='Schwarzes Meer und Ankara'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCwvyqJ6_I/AAAAAAAAADw/drMHlsMc4OE/s72-c/IMG_2992.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-6107655688339980686</id><published>2010-06-29T19:50:00.006+02:00</published><updated>2010-07-04T20:06:32.843+02:00</updated><title type='text'>Von wahren und falschen Freunden (Istanbul) #3</title><content type='html'>In besagter Leyla Teras finden wir an Gaesten  nur einen einzigen Mann in der Ecke sitzend und Fisch essend vor. Es  mögen unsere bemitleidenswerten Gestalten gewesen sein, die ihn uns zum  Mitessen einladen liessen. Ich zögerte und blieb lieber an unserem Tisch  sitzen, waehrend sich Marco Polo zu ihm setzte und mit von dem  gebratenen Fisch mit Minze, Zwiebel und Pepperoni ass. Am Ende kommen  die beiden über die obligatorische Zigarette ins Gespraech. Wobei:  'Gespraech' ist übertrieben, denn der Gast kann keine Sprache, die auch  wir beherrschen. Mit Haenden und Füssen - manchmal unter Zuhilfenahme  anwesender Gaeste und der Betreiber des Lokals - ergibt sich jedoch bald  ein reger Austausch, dem ich mich nicht entziehen kann, setze mich dazu  und bestelle noch einmal Fisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDKY-i1ucI/AAAAAAAAAEA/yRYZF3lDNKw/s1600/IMG_2876.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDKY-i1ucI/AAAAAAAAAEA/yRYZF3lDNKw/s320/IMG_2876.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490110476219431362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es handelt sich um Sonar - einem bekennenden  Anarchisten und offensichtlichen Stammgast der Leyla Teras. Er ist Kurde  und stammt aus einem Dorf beim Van-See. Marco Polo erzaehlt von unserem  Reisevorhaben (wie er es sich schnell angewohnt hat, bei jedem neuen  Menschen zu tun, den wir kennenlernen - was sich oft als guter  Aufhaenger für naehere Gespraeche herausstellt). Sonar fragt, wo wir  denn übernachteten. Beim Worte "Caravan" zieht er die Augenbrauen hoch  und laedt uns kurzerhand zu sich nach Hause ein. Also brechen wir auf,  wobei seine körperliche Beeintraechtigung deutlich wird, wegen derer wir  statt zu laufen die U-Bahn nehmen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDKZ43WoeI/AAAAAAAAAEI/nkmFHKnqTcc/s1600/IMG_2882.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDKZ43WoeI/AAAAAAAAAEI/nkmFHKnqTcc/s320/IMG_2882.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490110491874730466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mit Sonar im Bus fahren wir zu ihm  nach Hause raus aus der Altstadt. Auf dem Weg kauft er noch ein paar  Biere ein ('Efes' mit zusaetzlichem Kaffee-Geschmack - ein absoluter  Knüller!) und wir parken vor seiner Tür bei einem Neigungswinkel der  Strasse von subjektiven 45 Grad.&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDLApJfBEI/AAAAAAAAAEY/O5bL6bGxEHc/s1600/IMG_2891.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDLApJfBEI/AAAAAAAAAEY/O5bL6bGxEHc/s320/IMG_2891.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490111157670708290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Er zeigt uns seine grosszügige  Maisonette-Wohnung mit Balkon und Blick auf einen Arm des  Mittelmeeres. Mit Hilfe unseres Woerterbuches dehnen wir nun das  Gespraech auf die Themenkomplexe türkische Geschichte, türkische  Politik, Kurden, und einige weitere aus. Er zeigt uns die Ergebnisse  seiner Arbeit als Grafik- und Animationsdesigner und teilt mit uns  private Angelegenheiten. Viele Zigaretten werden geraucht und noch bevor  ich mit dem Bierkonsum gleichziehen kann, werde ich müde. Wir legen uns  schlafen. Marco Polo und ich freuen uns sehr über diesen Glücksfall,  bleiben aber gleichzeitig gespannt, ob sich dieses Verhaeltnis ebenso  umkehren würde, wiejenes zu dem alten Mann vom Vortag...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDK_tCIOpI/AAAAAAAAAEQ/bjz-q8ppMiA/s1600/IMG_2883.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDK_tCIOpI/AAAAAAAAAEQ/bjz-q8ppMiA/s320/IMG_2883.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490111141533727378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Am naechsten Morgen wartet Sonar mit einem  grosszügigen Frühstück auf. Es gibt Tee, Feta, Tomate, Gurke, Oliven und  obendrein Omelette mit Suçuk. Nach Tagen der Entbeerung schliefen wir  kühl, konnten uns duschen und ein üppiges Frühstück verspeisen. Da  platzen in die Idylle einige Anrufe herein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den Worten 'girlfriend',  'hospital' und 'crisis' bittet uns Sonar, ihn wohin zu fahren. Ununterbrochen telefonierend, weit nach vorne  lehnend gibt Sonar Anweisungen an Marco Polo, wie dieser fahren solle.  Mehrmls scheint sich die Situation zu aendern und somit auch  das Fahrziel. Es faengt an zu regnen und ich doese ein. Als ich  aufwache, weckt mich Marco Polo mit den Worten: 'Willkommen in Asien!'.  Unverhofft hatte Sonar uns über die Brücke geleitet, die auf die  asiatische Seite Istanbuls führt. Nun stehen er und M.P. in  Verhandlungen, die Autobahngebühren zurückerstattet zu bekommen. Es wird  deutlich, dass unser neuer Freund etwas kurzsichtig ist und den Weg  selbst nicht genau zu kennen scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Nachdem die Odyssee bereits ihre Zeit in  Anspruch genommen hat, bricht Sonar das Unterfangen unter Rücksicht auf  unser Tagesprogramm ab. M.P. und ich wollen nachholen, was uns gestern  verwehrt geblieben war. Nach einem kleinen Zwischenstopp im Leyla Teras  (wo sich die beiden Betreiber gerade ihr Frühstück bereiten) verabreden  wir uns mit Sonar, uns dort am Abend wieder zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDLBVOquKI/AAAAAAAAAEg/0jG5VKyBW7E/s1600/IMG_2911.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 180px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDLBVOquKI/AAAAAAAAAEg/0jG5VKyBW7E/s320/IMG_2911.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490111169503606946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Der Besuch der Hagia Sofia ist beeindruckend.  Der riesige Kuppelbau mit seinen hohen Türen und dem alten, dicken  Mauerwerk laesst sehr bildhaft erahnen, wie die Atmosphaere im antiken  Byzanz gewesen sein muss. Auch die Blaue Moschee hinterlaesst bei uns  einen bleibenden Eindruck. (Sehr zu meinem Bedauern ist das Museum, auf  das ich mich schon sehr gefreut hatte, bei unserer Ankunft leider schon  geschlossen.) Ich denke aber, dass ich für M.P. und mich schreibe, wenn  ich meine, dass die sozialen Begegnungen in dieser Stadt und die  Eindrücke beim Laufen durch ihre Gassen einen wesentlich staerkeren  Eindruck bei uns hinterlassen haben, als diese beiden hervorragenden  Bauten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDLeWAjv0I/AAAAAAAAAEo/kTvQqginW90/s1600/IMG_2980.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDLeWAjv0I/AAAAAAAAAEo/kTvQqginW90/s320/IMG_2980.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490111667929071426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;So freuen wir uns, zu unserem Abschied noch  einmal die warme und freundliche Atmosphaere der Leyla Teras zu spüren.  Dort sind inzischen Sonars Freunde angekommen und es gibt - natürlich -  Fisch. Wir unterhalten uns mit den Besitzern, die uns weitere Reisetipps  und Telefonnummern von Freunden, die auf unserer Strecke liegen -  genauso wie Sonar, der uns ebenfalls an zwei Freunde empfiehlt. Wir  tauschen Nummern und Adressen aus und verabschieden uns herzlich. (Da  machen die leicht überhoehten Preise der Kneipe auch nichts mehr aus.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDMJZi-__I/AAAAAAAAAEw/uSW1Eg0G9MM/s1600/IMG_2903.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDMJZi-__I/AAAAAAAAAEw/uSW1Eg0G9MM/s320/IMG_2903.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490112407613145074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;In dem guten Gefühl, auf freundliche Menschen  getroffen zu sein, die sich als wahre Freunde und nicht als ausnutzende  Heuchler herausstellten, denen wir gerne mit dem Umherfahren geholfen  haben - obwohl wir dadurch viel Zeit verloren -, ergreife ich das Steuer  und fahre uns aus der Stadt heraus. Wir kommen zum Ziel-Kontinenten  unserer Reise, die somit nun erst ihren tatsaechlichen Anfang zu nehmen  scheint.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-6107655688339980686?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/6107655688339980686/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/von-wahren-und-falschen-freunden_1962.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/6107655688339980686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/6107655688339980686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/von-wahren-und-falschen-freunden_1962.html' title='Von wahren und falschen Freunden (Istanbul) #3'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDKY-i1ucI/AAAAAAAAAEA/yRYZF3lDNKw/s72-c/IMG_2876.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-7182460028296787604</id><published>2010-06-28T19:26:00.005+02:00</published><updated>2010-07-04T19:50:34.845+02:00</updated><title type='text'>Zu Fuss und cool durch Istanbul</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Am naechsten Tag taucht unser neuer Freund  nicht auf und wir wechseln auf einen anderen Parkplatz (denn unserer war  über Nacht wieder zu einem ‚Oto Park‘ geworden, für dessen Benutzung  man einem privaten Wachmann Geld nach Vereinbarung zahlen muss.) &lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Diesmal nehmen wir die Strassenbahn, um einen Überblick über die  Innenstadt zu bekommen und gleichzeitig der Hitze zu enfliehen.&lt;/span&gt;&lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDF9vv35YI/AAAAAAAAADA/_RjlfUYsJlg/s1600/IMG_2740.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDF9vv35YI/AAAAAAAAADA/_RjlfUYsJlg/s320/IMG_2740.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490105610344588674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;&lt;br /&gt;Vorbei an Touristengetümmel rund um Hagia  Sofia, Blauer Moshee und Bazaar, weiter bis hinter die beeindruckende  alte Stadtmauer fahren wir zur Endstation. Wirerleben nur eınen winzigen  Ausschnitt der 10-Millionen-Metropole, deren Ausmasse uns bei der  Anreise bereits erstaunen lies.&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Auf dem Rückweg steigen wir bei der Hagia Sofia  aus. Die Touristengruppen nach Moeglichkeit vermeidend (sehr  schwierig!) finden wir heraus, dass sie montags geschlossen ist - ebenso  das Museum für türkische und islamische Kultur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDH1969QMI/AAAAAAAAADI/R0Or8d2u5oE/s1600/IMG_2768.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDH1969QMI/AAAAAAAAADI/R0Or8d2u5oE/s320/IMG_2768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490107675733475522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Am Fusse der Blauen Moschee nutzen wir die  sanitaeren Anlagen zur Erfrischung. Wir sehen kleinere Gruppen von  Muslimen aus der ganzen Welt hierher strömen. (Auch welche aus  Tadschikistan!) Als wir das Gotteshaus betreten wollen, ruft der Muezzin  zum Gebet und der Gebetsraum bleibt allen Unglaeubigen verschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Unverrichteter Dinge entschliessen wir uns,  durch die kleinen Gassen zurück Richtung Auto zu laufen. Wir entdecken  ein riesiges Kitsch-Kaufhaus und laufen durch endlose Bazaar-Strassen.  Ich nutze die Gelegenheit zum Kauf einer Reisetasche, die mir bisher  fehlte - um endlich die katastrophale Ordnungslage in unserem Bus in den  Griff zu kriegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Hügel rauf - Hügel runter. In einer Moschee auf  einer Hügelspitze erhoffen wir uns, vom Minaret einen Ausblick über die  Stadt zu erlangen. Doch wird sie mit Mitteln aus dem Topf für die  'Europaeische Kulturhauptstadt 2010' saniert. Alternativ streben wir nun  einen alten Turm an, der von weitem über der Altstadt ragend zu sehen  ist. An seinem Fusse liegt das Fischer-Viertel, wo saemtlicher  Fischereibedarf zum Verkauf angeboten wird - einschliesslich  Elektromotoren aller Groessen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;&lt;br /&gt;Vom Turm haben wir eine wunderbare Aussicht  (die besonders Marco Polo gut zu tun scheint), wenngleich eine  Begrenzung der Besucherzahl dem Erlebnis zutraeglich gewesen waere. So  aber treten sich schwule Briten, junge türkische Paerchen, deutsche  Backpacker, japanische Individualtouristen, Marco Polo und ich uns  gegenseitig auf die Fuesse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDIVbKdgcI/AAAAAAAAADg/KvHnnoBVQGk/s1600/IMG_2840.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDIVbKdgcI/AAAAAAAAADg/KvHnnoBVQGk/s320/IMG_2840.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490108216159076802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erschoepft vom vielen Laufen und den  zahlreichen Eindrücken machen wir uns auf die Suche nach etwas zum  essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDIW8TvdRI/AAAAAAAAADo/k7PVBFbQ1Ds/s1600/IMG_2865.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDIW8TvdRI/AAAAAAAAADo/k7PVBFbQ1Ds/s320/IMG_2865.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490108242236241170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als wir auf dem uns von letzter Nacht vertrauten Tarlabasi  Bulvari ankommen und Ausschau halten, faellt Marco Polo ein Tipp ein,  den er von einem Freund bekommen hatte und holt die Wegbeschreibung zu  einem „Anarchistencafé“ heraus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;"The place is called 'Leyla Teras'. On Taksim  St when coming from Taksim Sq there is a clothes shop called 'Miss  Poem'. Take that turn and on that way on right hand side there you are."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;" class="gmail_quote"&gt;Die entsprechende Strasse war leicht zu finden.  Nicht aber das Lokal. Zum Glück wissen wir ja aber den Namen der Kneipe  - also flux beieinem Kellner der zahlreichen Etablissements in dieser  Strasse nachgefragt und wir bekommen den richtigen Aufgang gezeigt. (Es  handelt sich circa um das dritte Haus in der Strasse.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDJmps2T2I/AAAAAAAAAD4/fctBtcLfVaI/s1600/IMG_2879.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDJmps2T2I/AAAAAAAAAD4/fctBtcLfVaI/s320/IMG_2879.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490109611630808930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die dunkle,  schmale Treppe hinter dem unscheinbaren Hauseingang führt vorbei an  einer Heavy Metal Kneipe und zwei aus druckslosen Türen - hin zu einer  noch unscheinbareren Tür im vierten Stock mit einem kleinen Aufkleber  darauf: 'Leyla Teras'. Dahinter verbirgt sich ein intimes Lokal mit  Terasse, die einer Oase im ganzen Trubel der Stadt gleichkommt. Allen  künftigen Besuchern Istanbuls wollen wir an dieser Stelle einen Besuch  der 'Leyla Teras' ans Herz legen und uns an dieser Stelle herzlich bei  Christoph für diesen Tıpp bedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDIXmsu-hI/AAAAAAAAADw/xh74XODggrc/s1600/IMG_2872.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDIXmsu-hI/AAAAAAAAADw/xh74XODggrc/s320/IMG_2872.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490108253615356434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-7182460028296787604?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/7182460028296787604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/zu-fuss-und-cool-durch-istanbul.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7182460028296787604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7182460028296787604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/zu-fuss-und-cool-durch-istanbul.html' title='Zu Fuss und cool durch Istanbul'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDF9vv35YI/AAAAAAAAADA/_RjlfUYsJlg/s72-c/IMG_2740.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-4988188079072640901</id><published>2010-06-27T22:51:00.000+02:00</published><updated>2010-07-04T20:14:15.859+02:00</updated><title type='text'>Von wahren und falschen Freunden (Istanbul) #2</title><content type='html'>Etwas niedergeschlagen und von unserer eigenen Naivitaet erstaunt stehen wir vom Abendessen auf und schlendern durch die Innenstadt. Sofort werden wir von eın paar musizierenden und revoltierenden Jugendlichen aufgemuntert und stürzen uns wieder ins Getümmel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCkSfecDFI/AAAAAAAAADI/5ilkq6YQMx0/s1600/IMG_2746.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCkSfecDFI/AAAAAAAAADI/5ilkq6YQMx0/s320/IMG_2746.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490068583358401618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dort im Getümmel fınden wir auch die Demonstranten von vorhin und uns selbst mitten in einem "botellòn" wieder...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCl4zYjS1I/AAAAAAAAADY/MLnMaJue8yg/s1600/IMG_2752.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCl4zYjS1I/AAAAAAAAADY/MLnMaJue8yg/s320/IMG_2752.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490070341049076562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es wird ordentlich getrunken, die Musik so laut gedreht wie geht, zusammen geredet und als dann auch noch eine "Demo"-Samba Gruppe dahergetanzt kam, war es endgültig um meine Gespraechspartnerin geschehen. Duygun zieht mich ins Getümmel zum Tanzen... Das ihr gerade das Portememonaie geklaut wurde, scheint sie nicht weiter zu stören...&lt;br /&gt;Als wir aufbrechen wollen und sie hört, dass wir im Auto schlafen, bietet sie uns sofort an bei Ihr zu schlafen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCpgTKef0I/AAAAAAAAADo/NfvWNou-K6I/s1600/IMG_2758.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCpgTKef0I/AAAAAAAAADo/NfvWNou-K6I/s320/IMG_2758.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490074318129758018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir lehnen dankend ab und schlendern zu unserem arrangierten Nachtplatz (einfach am Rande einer Hauptverkehrsstrasse unter Überwachung durch einen Wachmann eines örtlichen Bürohauses) und treffen auf dem Weg viele Metal-Fans. Es findet anscheındend gerade ein dreitaegiges Festival im Sportstadion statt.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCpNgczyqI/AAAAAAAAADg/zGtXhJzi9V4/s1600/IMG_2761.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCpNgczyqI/AAAAAAAAADg/zGtXhJzi9V4/s320/IMG_2761.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490073995278797474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-4988188079072640901?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/4988188079072640901/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/von-wahren-und-falschen-freunden_29.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4988188079072640901'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4988188079072640901'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/von-wahren-und-falschen-freunden_29.html' title='Von wahren und falschen Freunden (Istanbul) #2'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCkSfecDFI/AAAAAAAAADI/5ilkq6YQMx0/s72-c/IMG_2746.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3900710819116978399</id><published>2010-06-27T16:11:00.000+02:00</published><updated>2010-07-04T20:15:02.753+02:00</updated><title type='text'>Von wahren und falschen Freunden (Istanbul) #1</title><content type='html'>Nach nicht enden wollendem Umherirren in Istanbul: auf der Suche nach einer Touristen-information, um endlich einen guten Tip für ein Hostel oder einen Campingplatz oder was auch immer zu bekommen, wo wir ausnahmsweise mal duschen können, kommen wir das Erste Mal mit Türkischer Demonstrationskultur in Berührung. Ein Meer aus türkischen Fahnen bewegt sich an uns vorbei. Wir tippen auf türkische Nationalisten und finden dann endlich auch ein Internetcafé. Schnell ein paar Campingplätze rausgesucht und zurück zum Taksim Square. Inzwischen hat sich die Demonstration der Türkischen Flaggen weiterbewegt und eine weitere Demonstration, diesmal aus Regenbogenflaggen und bunten Schildern drängt sich auf den Platz. Während ich mich noch frage, ob da die Istanbuler Schwulen- und Lesbenszene vor mir steht, ist der N.D. schon mit einem alten zahnlosen Mann im Gespräch, der erklärt, worum es geht. Erst auf gebrochenem Englisch und dann, als sich herausstellt, dass wir aus Berlin kommen, in perfektem Deutsch...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCaTmRpc6I/AAAAAAAAACw/9BYiBgJQRp8/s1600/IMG_2733.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCaTmRpc6I/AAAAAAAAACw/9BYiBgJQRp8/s320/IMG_2733.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490057607247393698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die „Türkische Nationalisten Demo“ stellt sich so in Wirklichkeit als Statement für die Freilassung von Journalisten und Schriftstellern in der Türkei heraus. Die Demonstration gegen die Diskriminierung von Homosexuellen hat gleichzeitig als Botschaft „Stop pinkwashing Israeli Crimes“ (in Bezug auf Gaza). Wie das zusammenpasst? Keine Ahnung!Sofort ergreifen wir die Chance und laden ihn auf einen Tee ein – er bevorzugt aber Bier („Efes“). Interessiert unterhalten wir uns mit ihm in einem seiner Stammlokale, wobei wir auch das Spiel Deutschland gegen England schauen. Aus dem Bier wird schnell noch ein Raki und während der N.D. genüsslich an seiner Wasserpfeife zieht, entwickelt sich ein langes Gespräch. Mesud Özil, Hannover, Arminia Hannover, seine Tochter in Deutschland, Erasmus Studenten in Istanbul und seine Arbeit als Türkischlehrer, unsere lange Reise, Türkische Politik, das Rotlichtviertel von Istanbul, wo man Zigaretten kaufen kann, dass er den Militärdienst verweigerte und daher das Land nicht mehr verlassen dürfe,... Die ersten Witze werden gerissen und ein Spruch provoziert den nächsten. Er erzaehlt von verflossenen Traeumen: „Mit dem VW-Bus über den Balkan, wollte ich mein Leben lang fahren... oder USA von Ost nach West.“&lt;br /&gt;Danach zeigt er uns noch einen Platz, wo man schlafen kann und gibt uns den Tip, sich einfach in der Moschee zu waschen – was ich später auch noch wahrnehmen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCegcV0R3I/AAAAAAAAADA/4bYsmvvAB08/s1600/IMG_2741.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCegcV0R3I/AAAAAAAAADA/4bYsmvvAB08/s320/IMG_2741.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490062225965336434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Abend essen wir noch zusammen und er scheint sich mit uns wohlzufühlen: „Jungs mir gefällt es mit Euch, habt ihr Lust mit mir Morgen die Stadt anzuschauen? Ich zeige Euch die wirklich spannenden Orte, nicht den Touristenquatsch. Aber natürlich nur wenn Ihr es mit so einem alten Knacker wie mir ertragen könnt.“ Wir sind begeistert. Was besseres hätte uns gar nicht passieren können. Wir fragen Ihn noch ein paarmal, ob es ihm auch wirklich keine Umstände macht. Aber er scheint gerade nicht wirklich arbeiten zu müssen. Wunderbar – noch ein Raki. Auf einmal erzählt er von seinen 40€ Miete, die er alle zwei Wochen zahlen muss... Ob wir ihm diese jetzt geben könnten – er sei schon lange im Verzug und würde sich nicht mehr zurück in sein Zimmer trauen... Sein Handy als Pfand und uns in den nächsten drei Tagen Istanbul zu zeigen als Gegenleistung. Das Geld bräuchte er aber sofort. Eigentlich nicht als Bezahlung, sondern mehr als Freundschaftsdienst... Die gute Stimmung ist verflogen. Er geht aufs Klo und lässt uns beraten. Vincent und ich schauen uns verdattert an. Völlig überrumpelt von der Wendung, die unser Verhältnis zu dem alten Mann nahm, besprechen wir uns und wägen ausgiebig ab. Schliesslich machen wir ihm ein Angebot und verabreden uns für den naechsten Tag an unserem Bus. (Im Nachhinein betrachtet, hatten wir uns bereits ordentlich einlullen lassen...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCaAxzp4KI/AAAAAAAAACo/xWnLi5RQawo/s1600/IMG_2733.JPG"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3900710819116978399?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3900710819116978399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/von-wahren-und-falschen-freunden.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3900710819116978399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3900710819116978399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/von-wahren-und-falschen-freunden.html' title='Von wahren und falschen Freunden (Istanbul) #1'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TDCaTmRpc6I/AAAAAAAAACw/9BYiBgJQRp8/s72-c/IMG_2733.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-7311341233786312671</id><published>2010-06-27T13:41:00.000+02:00</published><updated>2010-07-04T20:10:16.129+02:00</updated><title type='text'>In welcher Stadt befınden wir uns hier?</title><content type='html'>&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-a3ecae36303cb625" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v4.nonxt2.googlevideo.com/videoplayback?id%3Da3ecae36303cb625%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935449%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D527846D1F746626AF3F193BEFE959A2654AD0E7C.5BF4C5C90B83E866CFF6FFD2DCE5A1B27882118E%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Da3ecae36303cb625%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DGVRVevQjnNCpQTXl0wt1wza2e-k&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v4.nonxt2.googlevideo.com/videoplayback?id%3Da3ecae36303cb625%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329935449%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D527846D1F746626AF3F193BEFE959A2654AD0E7C.5BF4C5C90B83E866CFF6FFD2DCE5A1B27882118E%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Da3ecae36303cb625%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DGVRVevQjnNCpQTXl0wt1wza2e-k&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yup, es ist nicht Berlin. Auch nicht Barcelona und erst recht nicht Rio.&lt;br /&gt;Einfach weiterlesen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-7311341233786312671?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/7311341233786312671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/in-welcher-stadt-befnden-wir-uns-hier.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7311341233786312671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7311341233786312671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/in-welcher-stadt-befnden-wir-uns-hier.html' title='In welcher Stadt befınden wir uns hier?'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-1455863980006570007</id><published>2010-06-26T23:47:00.000+02:00</published><updated>2010-07-04T20:16:50.463+02:00</updated><title type='text'>Grenzen - Man muss Prioritäten setzen</title><content type='html'>25./26.und 26./27. juni 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von allen grenzübertitten bisher, waren die innerhalb der eu denkbar unspektakulär. Man zollte und wenig beachtung. Auch die einreise nach serbien war kein krimi. Locker den pass durchblättert, eine seite gefunden – ruhig direkt neben eines der vielen eingeklebten visa – und locker-flockig aus dem handgelenk einen stempel reingepfeffert, der dann kaum lesbar war. Aber wozu auch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutlich mehr elan bei der arbeit bewies der zöllner an der grenze rein nach bulgarien. Zuvor hatte er gerade gnadenlos eine türkische familie aus hannover aufgefordert, auszusteigen und den kofferraum zu öffnen. Dabei ist doch jedem klar, dass die nicht zum großeinkauf nach serbien gefahren sind, um nun all ihre billig ersteigerten waren auf dem europäischen schwarzmarkt zu verhökern. Nein, es ging ihm ums prinzip. Na, und nun ratet mal, was man zwei junge männer in einem vw-bus unterwegs – der fahrer hatte obendrein lange haare – unbedingt fragen muss... er beugte sich fast durchs fenster in unser auto rein, deutete auf die zigarettenschachtel auf der ablage und wir dachten schon an schmiergeld... nach einer flüchtigen inspektion der schachtel lehnte er sich breit grinsend noch näher an mich ran und fragte: „What are you smoking...?“ um gleich darauf zu suggerieren: „...no marijuhana?“ insgeheim laut lachend versicherten wir ihm, dass dem selbstverständlich nicht so sei und freuten uns, sein interesse damit vollends befriedigt zu haben und weiterfahren zu können.&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Während der wächter bulgariens um unsere gesundheit besorgt war, setzte der wächter der türkei ganz andere prioritäten. Sein job schien es nicht zu sein, sein land vor illegalen einwanderern zu schützen, die drogen- und waffenschieberei zu unterbinden, den menschenhandel einhalt zu gebieten oder sich einfach um die gesundheit seiner reisenden zu scheren. Nein, er war zu höherem berufen und musste sein land vor einem viel mächtigeren feind verteidigen: der geschichte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;a onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtMNbGkpnI/AAAAAAAAABE/uJ1h3qVLCKM/s1600/Bild+151.jpg"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; width: 320px; display: block; height: 240px; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488564364378416754" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtMNbGkpnI/AAAAAAAAABE/uJ1h3qVLCKM/s320/Bild+151.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Beim blättern in unseren pässen vielen ihm die vielen visa auf. Darunter ein stempel, den er nicht zuordnen konnte. Während wir ihm berichteten, wohin wir fahren wollen, betrachtete er ihn verdutzt, bis ihn eine schlimme befürchtung uns fragen ließ: „You want to go to armenia?“ wir erklärten ihn, es handle sich um den zweiten teil des tadschikischen visums und wurden durchgewunken. (ein gruß an meine armenischen freunde: gerne wäre ich auf dieser reise zu besuch vorbei gekommen, doch lässt sich das zeitlich leider nicht einrichten...) Als wir dann noch der kontrollöse der fahrzeugpapiere versicherten, dass der bus keine 8, sondern nur 6 sitze habe – wenngleich doch eindeutig an irgendeiner beliebigen stelle auf dem fahrzeugschein (nämlich&lt;span style="font-size:0pt;"&gt; &lt;/span&gt;dort, wo die prüfziffer zur fahrzeugidentifizierungsnummer vermerkt ist) eine „8“ aufgedruckt ist, durften wir nach langem warten endlich in die restbestände des osmanischen reiches einreisen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"  align="center" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;a onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtMNiDD1RI/AAAAAAAAABM/Q-OIhbKB4ME/s1600/Bild+158.jpg"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; width: 320px; display: block; height: 240px; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488564366242731282" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtMNiDD1RI/AAAAAAAAABM/Q-OIhbKB4ME/s320/Bild+158.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-1455863980006570007?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/1455863980006570007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/grenzen-man-muss-prioritaten-setzen.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1455863980006570007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/1455863980006570007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/grenzen-man-muss-prioritaten-setzen.html' title='Grenzen - Man muss Prioritäten setzen'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtMNbGkpnI/AAAAAAAAABE/uJ1h3qVLCKM/s72-c/Bild+151.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-8431503194486018857</id><published>2010-06-26T16:09:00.001+02:00</published><updated>2010-07-04T20:16:15.709+02:00</updated><title type='text'>Sofia</title><content type='html'>Rumpel-pumpel wache ich auf. Marco Polo ist, wie immer schon  vor mir auf den Beinen. Eine weitere Strassenbahn zieht an unserem  Schlafplatz am Rande einer von Sofias Hauptstrassen vorbei. Das Gleisbett  ist so schlecht, wie ich es aus Russland kenne - aber hier ist doch EU!?  Da liegen die Steine lose zwischen den Gleisen und die Bahnen aus  Sowjet-Zeiten sind nicht vom leiseren DDR-Modell, was die Dezıbel  zusaetzlich in die Hoehe treibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: georgia;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDC-bg2PMI/AAAAAAAAACo/QzRaxr0quBw/s1600/IMG_2662.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDC-bg2PMI/AAAAAAAAACo/QzRaxr0quBw/s320/IMG_2662.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490102323557842114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt;Aber wir wollen auch von dieser Stadt einen kleinen Eindruck  gewinnen und begeben uns weiter in das Zentrum. Vorbei an grauen Haeusern  in diversen Sanierungs-, aber eher Verfallszustaenden und vorbei an den  vielen Baeumen, die die Strassen dieser Stadt zu den grünsten machen,  denen wir auf unserer Reise bisher begegnet sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDDzkB_vII/AAAAAAAAAC4/V6r933SMo0o/s1600/IMG_2682.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDDzkB_vII/AAAAAAAAAC4/V6r933SMo0o/s320/IMG_2682.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490103236377427074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt;Im Vergleich erscheint mir Brno bereits übersaniert und als Teil  Westeuropas, Budapest als Metropole aktueller Kultur (die aber in den  kommenden Jahren vergentrifiziertsein dürfte), Belgrad als eine Stadt an  der Peripherie Europas, in der sich in den kommenden Jahren viel zum  positiven veraendern wird und schliesslich Sofia als verschlafene  Ostblock-Stadt, in der sich nicht viel tut. Zumindest empfanden wir das  Strassenleben nicht als besonders offen und experimentierfreudig -  Jugend, Musik und Kultur haben wir vergeblich gesucht. In der schoenen  Haupteinkaufsstrasse freue ich mich, neben den vielen  Beck's-Sonnenschirmen auch einige von Segafredo zu finden. Doch statt  guten Esspressos gab es hier nur den beliebten Nescafe. Beim Schnack mit  dem Besitzer berichtete er von der rasanten Bevoelkerungszuhnahme der  Stadt. Mein Eindruck war also nicht vollkommen zutreffend gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDC_WIjIPI/AAAAAAAAACw/fqOehXzN-p8/s1600/IMG_2671.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDC_WIjIPI/AAAAAAAAACw/fqOehXzN-p8/s320/IMG_2671.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490102339293618418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt;Auf dem Rückweg zum Auto hole ich den Espresso in einem  chicken, neuen Trend-Coffeeshop nach. Einem Starbucks-Imitat. Bleibt der  Stadt und dem Land zu wünschen, dass die Transformation, die bereits die  Gesichter von Brno und Budapest so sehr veraendert hat, die Invasion  der Konzerne und Investoren dem Land die Luft lassen, um sein  individuelles Gesicht staerker zu entwickeln. Es steht aber zu  befürchten, dass hier die Entwicklung noch rasanter laufen wird als in  Budapest, wo schon die negativen Folgen und Diskrepanzen (z.B.  Überwachungskameras an verfallenden Haeusern) deutlich zu sehen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="font-family: georgia;"&gt;Wir verlassen die Stadt. Vom Stadtring aus sehen wir, wie Sofia in  einem Talkessel gelegen ist. Doch leider müssen wir unsere Aufmerksamkeit  voll den Strassenverhaeltnissen widmen und genau beobachten, wie die  LKWs vor uns den riesigen Schlaglöchern ausweichen (die in ihren  Dimensionen bis Mardin in der Türkei nicht übertroffen werden sollten).  Geschafft. Wir sind zurück auf der Transitroute gen Türkei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDCq4u9cXI/AAAAAAAAACg/O2BB4X1xOQc/s1600/IMG_2687.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDCq4u9cXI/AAAAAAAAACg/O2BB4X1xOQc/s320/IMG_2687.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490101987804279154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="font-family: georgia;"&gt;Manchmal aehnelt die Strasse eher einer kleinen Landstrasse, die  ihre internationale Bedeutung gekonnt zu verbergen weiss, indem sie  einfach als Tempo-30-Zone durch kleine Dörfer führt. Waehrend sich die  naechtliche Finsternis auf den langen Autotrek legt, verirren wir uns  aufgrund der schlechten Ausschilderung - und mit uns wieder halb  Niedersachsen - waehrend am Stassenrand bulgarischer Kaese verkauft  wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDCqciEJzI/AAAAAAAAACY/1wAmL40S7BQ/s1600/IMG_2694.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDCqciEJzI/AAAAAAAAACY/1wAmL40S7BQ/s320/IMG_2694.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490101980234000178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-8431503194486018857?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/8431503194486018857/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/sofia.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8431503194486018857'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/8431503194486018857'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/sofia.html' title='Sofia'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TDDC-bg2PMI/AAAAAAAAACo/QzRaxr0quBw/s72-c/IMG_2662.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-7512109899302890815</id><published>2010-06-25T22:36:00.000+02:00</published><updated>2010-07-04T20:17:46.651+02:00</updated><title type='text'>Noch mal über Serbien</title><content type='html'>***Bıtte verzeiht die Dopplung, aber ich hatte nicht gesehen, dass mir Marco Polo zuvor gekommen war... (Kleınschreıbung weil das mit unserem Netbook leichter ist.)***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25.juni 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;unser tag begann mit einer wette: ob wir von den serben einen stempel in unsere pässe bekämen oder nicht. Der stempel kam – ich verlor und muss mp auf einen tee in istanbul einladen. Danach kamen wir in ein land, über das ich schon viel von meinem vater gehört hatte. Zwar hat er viele einblicke in jugoslavien bekommen, doch erschienen mir die brocken, die ich aufgeschnappt hatte nur als stereotype. Jedoch stellten sich einige davon wahrer heraus als gedacht. Von der strasse aus sahen wir alte frauen mit ostblock-schürzen behangen die felder pflegen. Kleine dörfer kannten kaum befestigte strassen. Eine familie wartete in trainingsanzügen auf den heimkehrenden vater. Und vor allem: felder, felder, felder.Es gab sogar einen stand am strassenrand, der wassermelonen und hellgelbe, spitze paprika verkaufte. Es war also doch wahr: es gibt den „balkan“. Da kam in mir, nach unserem nicht gerade üppigen frühstück, der wunsch nach einem leckeren fleischspieß zum abendessen auf... dieser wunsch wollte in belgrad bedient werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir hässlichste platten-viertel passiert hatten, suchten wir im botschaftsviertel nach einem parkplatz. Überall musste dafür bezahlt werden. Also erst einmal zur bank: geld  abgehoben! Dann grosse scheine in kleine tauschen – nicht beim parkpolizisten, der sich über seine neue beute schon zu freuen schien, sondern im restaurant. Dann nur noch deinen funktionierenden automaten gefunden. Nach vier häuserblöcken suche, wurde uns offiziell attestiert: „Yes that's a problem.“ Zum glück konnten wir bei diesem freundlichen parkkpolizisten ein ticket lösen und uns dann aufmachen, die stadt zu erkunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtJvgo97qI/AAAAAAAAAAs/RuGmjroOcOo/s1600/Bild+106.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtJvgo97qI/AAAAAAAAAAs/RuGmjroOcOo/s320/Bild+106.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488561651445526178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was verbindet man mit serbien? Nun, ich zunächst: starken nationalismus, krieg und völkermord.  Ohne einen vergleich mit anderen staaten jugoslawiens zu haben, hatte ich das gefühl, dass das land etwas abgetrennt ist von europa ist. Die mode der leute erschien weniger einfallsreich als in budapest und kam eher dem typischhen ostblock-look nah, als aktuellen trends. Die stadt erwies sich als besonders hübsch – oder gar 'weiss'. Und auch die atmosphärem, das leben auf der strasse waren nicht so spannend, offen und einladend, wie in der ungarischen metropole. Da erschienen die konzert- und festivalankündigungen völlig aus dem rahmen zu fallen. (ich muss dazu schreiben, dass es gut möglich ist, dass mp und ich die eigentliche altstadt völlig verfehlt haben, das wir ohne plan unterwegs waren.&lt;br /&gt;Zurück am auto fanden wir ein neues knöllchen. Das setzte meinem grantig-sein ziemlich zu, denn seit einiger zeit waren wir auf der suche nach etwas  zu essen und einem schnellen  weg zurück zum auto gewesen. Beides erfolglos. Erst in unserer strasse fanden wir endlich den ersehnten balkan-grill. Zwar  mit ganz anderen fleisch-fladen, als erwartet (u.a. Mit käse gefüllt) aber auch lecker.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtJu283A1I/AAAAAAAAAAk/IjbjkmEhRK0/s1600/Bild+116.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtJu283A1I/AAAAAAAAAAk/IjbjkmEhRK0/s320/Bild+116.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488561640254669650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich fuhr raus aus der stadt - über tausend kleine dörfer irrend und endlich weiter über den legendären autoput nach nis, wo wir in richtung bulgarien abbogen. Die ganze zeit von der karawane begleitet, die nicht seide und gewürze ins abendland bringt, sondern söhne und töchter zurück ins morgenland, um die familie und das dorf wiederzusehen. Da war ganz europa – vor allem aber niedersachsen – unterwegs...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-7512109899302890815?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/7512109899302890815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/noch-mal-uber-serbien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7512109899302890815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/7512109899302890815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/noch-mal-uber-serbien.html' title='Noch mal über Serbien'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtJvgo97qI/AAAAAAAAAAs/RuGmjroOcOo/s72-c/Bild+106.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-6015938474506759599</id><published>2010-06-25T18:51:00.000+02:00</published><updated>2010-07-04T20:18:37.685+02:00</updated><title type='text'>Planlos in Belgrad &amp; Grüße von Balkanien nach Balkonien</title><content type='html'>Ich wache immer etwas früher als der noodledude (im folgenden N.D.) auf. Wahrscheinlich liegt das daran, dass das Hochdach innerhalb kürzester Zeit unter direkter Sonneneinstrahlung zum absoluten Backofen wird und ich einfach auch keine Freude am morgendlichen Vollschwitzen -sicherlich auch wegen der begrenzten Duschmöglichkeiten der letzten Tage- habe. Also eben mal das Netbook augeklappt und schon mindestens fünf ungesicherte Drahtlosnetzwerke gefunden. Wunderbar. Da tatsächlich bis jetzt an jedem Ort an dem wir anhalten solche Netzwerke vorhanden sind, wird das E-Mails abrufen zum Kinderspiel und wir müssen nicht wie erwartet alle paar Tage ins Internetcafé. Inzwischen gehören die Drahtlosnetzwerke nicht mehr ungarischen Tankstellenbtreibern, sondern Sofiotern (so werden die Einwohner Sofijas laut Wikipedia wirklich genannt...) einer kleinen sofiotischen Seitenstaße.Nachdem ich heute morgen um halb fünf in die Stadt gefahren bin und der N.D. ziemlich müde war, blieb mir gar nichts anderes übrig, als nach einem schönen Plätzchen zum Schlafen in der bulgarischen Hauptstadt zu suchen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern sind wir durch Serbien gefahren und haben uns immer mal wieder verirrt. Angefangen in der Hauptstadt Belgrad, wo wir uns stundenlang verlaufen haben (&amp;amp; der N.D. mir bei dieser Möglichkeit gleich ein paar kyrillische Buchstaben beigebracht hat =:-)), bis zur nächtlichen Suche nach dem Autoput in den (hügeligen!) Vorstädten von Belgrad. Mal gibt es Schilder, mal nicht. Mal gibt es Straßen, mal mehr Schlaglöcher als Straßenbelag, mal ist die Straße markiert, mal nicht, Bahnübergänge haben mal Signale, mal nicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen werden aufgestellt und nicht wieder weggenommen. Aber wie der N.D. sagt: „Das ist Balkan hier; jeder macht einfach was er will.“ Und so ist es dann auch, einfach nach Ermessen fahren. Unser Ermessen war meistens etwas knapp, vor allem was das Tanken anging, sodass wir an der Serbisch-Bulgarischen Grenze gehofft hatten nicht zu lange bei laufendem Motor (nicht länger als 15min...) warten zu müssen, damit wir nicht im Niemandsland zwischen den beiden Staaten liegenbleiben...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXdV9ye9OI/AAAAAAAAABw/Y77J-8eN1mk/s1600/IMG_2653.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXdV9ye9OI/AAAAAAAAABw/Y77J-8eN1mk/s320/IMG_2653.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5487035090454115554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ansonsten hat uns Belgrad im Gegensatz zu Budapest nicht so richtig angesprochen,, vielleicht, weil wir es einfach nicht gut geschafft haben, das Zentrum der Stadt ausfindig zu machen. Es scheint aber ein paar nette Festivals zu geben („Exitfestival“) und auch interessante Konzerte, z.B. von „Soulfly“ oder „Massive Attack“. Ist mehr oder weniger alles im Juli. Also leider für uns außer Frage, aber vielleicht gibt es ja ein paar Blogleser die interessiert sind?&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXegZKAk7I/AAAAAAAAACA/Bt2-TRaVetI/s1600/IMG_2649.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXegZKAk7I/AAAAAAAAACA/Bt2-TRaVetI/s320/IMG_2649.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5487036369110864818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein bisschen merkwürdig übrigens auch das Gefühl in ein Land zu fahren, gegen das die Nato (also auch Deutschland) vor kurzem noch Krieg geführt hat...&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXfC2teF7I/AAAAAAAAACI/Sqe9OXcXpOQ/s1600/IMG_2640.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXfC2teF7I/AAAAAAAAACI/Sqe9OXcXpOQ/s320/IMG_2640.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5487036961159780274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber sämtliche merkwürdigen Gefühle verfliegen im Nu bei den beiden Spezialisten für unsere Vorstellung von Balkanessen: Fleisch mit Zwiebeln, Paprika und Brot.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXf13nO6fI/AAAAAAAAACQ/bQpXboBK2RQ/s1600/IMG_2661.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXf13nO6fI/AAAAAAAAACQ/bQpXboBK2RQ/s320/IMG_2661.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5487037837575383538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Soviel zu uns.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Jetzt noch viele Grüße von Balkanien nach Balkonien! Es können sich gerne viele angesprochen  fühlen, aber ich wollte hauptsächlich den Gegenblog aus Berlin „tojenesmysl“ grüßen. Während wir hier unseren Lesern Belangloses für den Alltag nicht Nutzbares aus dem Balkan, Vorder- und Zentralasien bieten, erfahrt ihr die wirklich wichtigen Dinge aus Berlin-Moabit (wann das Edeka-Zentrum endlich eröffnet, welche Kaffeemaschine inzwischen erste Wahl in der WG ist und ob der Abfluss der Badewanne endlich saubergemacht wurde) dort! &lt;a href="http://tojenesmysl.blogspot.com/"&gt;Der Gegenentwurf zu unserem Sommer.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-6015938474506759599?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/6015938474506759599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/planlos-in-belgrad-grue-von-balkanien.html#comment-form' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/6015938474506759599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/6015938474506759599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/planlos-in-belgrad-grue-von-balkanien.html' title='Planlos in Belgrad &amp; Grüße von Balkanien nach Balkonien'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TCXdV9ye9OI/AAAAAAAAABw/Y77J-8eN1mk/s72-c/IMG_2653.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-2394098077443441837</id><published>2010-06-25T12:19:00.001+02:00</published><updated>2010-07-04T20:19:59.153+02:00</updated><title type='text'>Zurück in Deutschland?</title><content type='html'>Nach dem berauschenden Abend in Budapest nachts schön auf den letzten Parkplatz in Ungarn 500m vor der Serbischen Grenze gestellt. Abend gegessen und mal nach dem Kühlwasser, welches uns schon seit Berlin Probleme bereitet, geschaut.  &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Morgens halb acht aufgewacht und gedacht uns hätte jemand 1000km zurück geschleppt: -mitten  auf die Hermannstraße in Neukölln. Aufwachen tue ich von einem Gemisch deutscher und arabischer Sprachfetzen und dem Geruch von Wasserpfeife mit Kirschtabak; siehe da: Der Parkplatz  voll von Deutschen türkischer Herkunft alle auf dem gleichen Weg wie wir. In Niedersachsen scheinen die Schulferien angefangen zu haben. Also sind auf der Autobahn nach Serbien eigentlich nur deutsche Autos unterwegs. Auf dem Autobahnrastplatz wird also erstmal Chai gekocht, Wasserpfeife geraucht und besprochen ob man es bis morgen früh bis nach Istanbul schafft... (Wobei wir uns eigentlich schon verstecken müssen, da wir inzwischen schon mehr als 24 Stunden von Berlin unterwegs sind...) Meistens fahren mehrere Familien gemeinsam die Strecke, sodass immer wieder Autokolonnen aus Hannover, Osnabrück, Salzgitter, Stade und Cuxhaven an uns vorbeiziehen. Man kommt sich vor, wie auf der A2 zwischen Braunschweig und Hannover. Wobei dieses Gefühl wahrscheinlich spätestens ab Istanbul, dem Reiseziel Nr.1, verschwinden wird. Die Großfamilie, die uns geweckt hat spricht aber arabisch und wird wohl bis an die syrische Grenze noch mehrere Tage brauchen. Man sieht sich in Mardin!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-2394098077443441837?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/2394098077443441837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/zuruck-in-deutschland.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2394098077443441837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/2394098077443441837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/zuruck-in-deutschland.html' title='Zurück in Deutschland?'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-9146525980243622984</id><published>2010-06-24T12:47:00.000+02:00</published><updated>2010-07-04T20:20:28.273+02:00</updated><title type='text'>Von Berlin bis Budapest</title><content type='html'>Der 23. Juni 2010: Unsere Reise beginnt. Wirklich? Wie in einer Beziehung telefonierten Marco Polo und ich täglich, um uns abzusprechen, was noch zu tun sei. An diesem Mittwoch steht die Leitung kaum still: „Hast du daran gedacht...?“, „Warte noch, ich bekomme noch spontan Besuch von Freunden, die mich verabschieden wollen?“ Aber vor allem: „Nur kein Stress!“ Wir sind schließlich im Urlaub und nicht auf der Flucht. (Wobei ich mir da oft nicht ganz sicher bin...)&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;Wir mussten endlich los. Hatten wir doch schon öfters unsere Abreise verschieben müssen – wegen der endlosen Bürokratie, die damit verbunden war. Nun wurde der Zeitplan langsam eng. Vieles hätte man noch organisieren, vielen noch „Auf Wiedersehen!“ sagen können. Nein, wenn wir uns nicht aufmachten, würden wir uns während der Fahrt ständig hetzen müssen...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eine Nacht lang Musik brennen für die Fahrt, einem letzten langen Blick in den E-Mail-Posteingang und das Organisieren meiner Zeit danach (nun ist endlich alles in Sack und Tüten!), nach einem letzten Zusammenräumen und Einräumen ins Auto geht es endlich los. Vorbei an der Stromstr. und noch in der Eisenacher vorbeigeschaut. Fußballspiel und anschließendes Feiern in Neukölln auf der Tanke miterlebt. Aber dann: endlich los.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try   {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCSKoQVIF1I/AAAAAAAAAAM/NdCRHaXYQZ4/s1600/IMG_2539.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCSKoQVIF1I/AAAAAAAAAAM/NdCRHaXYQZ4/s320/IMG_2539.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486662670227085138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich wache auf auf einem Parkplatz hinter Prag. MP hatte tatsächlich noch einige Kilometer geschafft, nachdem ich auf dem Beifahrersitz eingedöst war. Zum Glück haben wir einen Dachaufbau, in dem ich gut schlafen kann. MP hatte nur leider einen schlechten Schlaf gehabt. Zum Frühstück fahren wir nach Brno (Gruß an Elke und Franz!) rein. Wunderbares Wetter, total sanierte Altstadt. Eigentlich schon zu schön... Wir sitzen auf einem Platz am Brunnen. Hier treffen sich Pärchen, aber auch Penner. Auf dem Platz ein Stand von „Save the Planet“ Tschechien – man merkt deutlich: wie sind in Europa. Wie lange noch?&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCSMKBTZTlI/AAAAAAAAAAU/wuHelz_zPU4/s1600/IMG_2554.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCSMKBTZTlI/AAAAAAAAAAU/wuHelz_zPU4/s320/IMG_2554.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486664349820472914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Windschutzscheibe füllt sich langsam mit Autobahn-Vignetten. Wir kommen vorbei an Bratislava – können aber leider nicht jede Stadt auf dem Wege besichtigen. Eine Ausnahme müssen wir natürlich für Budapest machen. Ursprünglich wollten wir hier ein paar Tage Station machen, nun können wir sie kaum würdigen. Aber ein Spaziergang muss drin sein. &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Schon bei der Ankunft werden wir von zwei jungen Damen freundlich gegrüßt. (Liegt das an uns oder an unserem großen Bus?) Neben Trabis und Porsche Cayennes in der Wesselènyi Straße geparkt. Schnell ein Parkticket gezogen – freundlicher Weise kostenlos, denn neben dem Ticket kommen auch die 50 Cent am Automaten wieder raus. Wir laufen durch breite Gassen und tiefe Häuserschluchten alter Gebäude, teils saniert, meist aber noch verfallen. Oft aber schon mit Videokamera dran, um den Besitz zu sichern. Es scheint, die kapitalistische Europäisierung hat in Budapest stärker zugeschlagen als in Prag. Hier treten die Konzerne gemeinsam mit Häusersanierungen und Miepreiserhöhungen auf, während der Prozess in Prag etwas  gradueller gelaufen zu sein scheint. Kein Wunder, dass viele Filme, die in Osteuropa (inkl. Ost-Berlin) spielen, hier gedreht werden... Und die Kulisse ist auch atemberaubend. Massive Bauten, oft noch im dreckigen grau-braun, zeugen von einer großen Vergangenheit. Doch im Gegensatz zu Wien hat diese Stadt auch eine interessante Gegenwart zu bieten. Auf einer Wiese, in einem Park, in dem auf einer Freiluftbühne gejazzt wird und Besucher mit Getränken versorgt werden, sitzen hunderte Jugendliche in kleinen Kreisen beisammen, unterhalten sich und manche machen auch Musik. Die Atmosphäre kenne ich so nicht aus Berlin – auch wenn MP sie mit der auf dem Kreuzbeerg vergleicht. Hier sind die meisten tatsächlich Ungarn – nicht Erasmus-Student_innen wie bei uns. Man merkt: es ist eine offene, freundliche, moderne Stadt, auf die aber noch einige Schrecken der gegenwärtigen Entwicklung zukommen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCSNlz-1joI/AAAAAAAAAAc/u8HjUboQlHs/s1600/IMG_2607_aufgehellt.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCSNlz-1joI/AAAAAAAAAAc/u8HjUboQlHs/s320/IMG_2607_aufgehellt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486665926792547970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Schweren Herzens (und in Gedanken an meine kürzlich Verflossene, die sich vielleicht in Budapest aufhält) und in voller Überzeugung, wiederzukehren, laufen wir zurück zu unserem Bus. Auf dem Weg fällt uns auf, dass in  unserer Abwesenheit noch weitere Parkkrallen an Nachbarautos angebracht wurden. Unser Puls rast, die Nervosität steigt: Werden auch wir festgekrallt sein? Und tatsächlich: Auch wir haben ein fieses, rotes Knöllchen an der Scheibe...&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich fahre raus aus der Stadt. MP gibt bestens Anweisungen und sagt mir, welche Fehler ich beim Fahren mit dem Bus mache. Es macht wesentlich mehr Spaß, als ich erwartet hatte. Ist aber auch eine wesentlich größere Umstellung. Ich war seit der Grenze zur Slowakei gefahren – immer darauf achtend, 3000 U/min nicht zu überschreiten, wenig Beschleunigung zu haben und sich eher als LKW zu betrachten. D.h. nicht schneller als 100 km/h. In diesem Tempo fuhren wir Richtung Serbein. MP probierte weitere CDs aus. (Viele sind mit aussageschwangeren Titeln bezeichnet wie „CD 5“.) Auf dem letzten Parkplatz vor der Grenze kommen wir zur Ruh. Campingtische, sanitäre Anlagen – alles da: wunderbar! Und: Gute Nacht! Morgen wollen wir es bis nach Istanbul schaffen. Na, ob das denn klappen wird?&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-9146525980243622984?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/9146525980243622984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/von-berlin-bis-budapest.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/9146525980243622984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/9146525980243622984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/von-berlin-bis-budapest.html' title='Von Berlin bis Budapest'/><author><name>Noodledude</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15872563851495440976</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCtQEmaJpPI/AAAAAAAAAB4/Lz4tONAFRdo/S220/Bild+098.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pCjC3Ya8UdE/TCSKoQVIF1I/AAAAAAAAAAM/NdCRHaXYQZ4/s72-c/IMG_2539.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-4787890248209644250</id><published>2010-06-18T17:36:00.008+02:00</published><updated>2010-06-20T00:22:05.973+02:00</updated><title type='text'>Retrospektive</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;irgendwann im April:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich laufe, die Kapuze tief ins Gesicht geschlagen, 700€ in der Tasche, abends um neun durch den dunklen Wedding. Nachdem sich der Frühling kurz präsentiert hat, schüttet es in Strömen und die funzelige Straßenbeleuchtung markiert die Pfützen auf der Straße nur spärlich und langsam zieht das Wasser von der Straße über meine Jeans in die Schuhe.&lt;br /&gt;In einem spärlich gepflasterten zweiten Hinterhof übergebe ich völlig durchnässt das Geld den Automechanikern meines Vertrauens und steige endlich nach Monaten des Entzugs in meinen 20 Jahre alten VW T4. Schon der Geruch gibt mir ein geborgenes Gefühl von Vertrautheit. Ich drehe den Zündschlüssel, glühe vor und mit einem wohl bekannten Brummen springt der 60 PS Vierzylinderdiesel an. Zufrieden schiebe ich eine CD ein, fahre im Regen bei “Riders on the Storm” von den Doors nach Moabit zurück und lege mich glücklich schlafen in der Gewissheit, dass der erste Schritt einer langen Reise gemacht ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-4787890248209644250?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/4787890248209644250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/retrospektive.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4787890248209644250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/4787890248209644250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/retrospektive.html' title='Retrospektive'/><author><name>Marco Polo</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14967797402372840134</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAWFQsbVnAI/AAAAAAAAAAU/m7QDhByFeMQ/S220/IMG_0333.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7429155562614522514.post-3571352066583227318</id><published>2010-06-02T21:38:00.005+02:00</published><updated>2010-06-03T00:47:02.147+02:00</updated><title type='text'>Auf den Spuren der Spaghetti... (keine Reise nach Italien)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAa0j8fkUPI/AAAAAAAAAA4/8Ce0KcZHsIk/s1600/Spagetti.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_oOT-r9mfbmQ/TAa0j8fkUPI/AAAAAAAAAA4/8Ce0KcZHsIk/s400/Spagetti.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5478264526369738994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7429155562614522514-3571352066583227318?l=wrecktrek.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wrecktrek.blogspot.com/feeds/3571352066583227318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/auf-den-spuren-der-spagettikeine-reise.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3571352066583227318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7429155562614522514/posts/default/3571352066583227318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wrecktrek.blogspot.com/2010/06/auf-den-spuren-der-spagettikeine-reise.html' title='Auf den Spuren der Spaghetti... 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